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KI und Ressourcenmangel wirken sich auf Einstiegsjobs aus (FOTO)

6.02.2026 11:06 Uhr Randstad Deutschland GmbH & Co. KG

Eschborn (ots) - Berufseinsteiger:innen sind in vielen Unternehmen ein unverzichtbarer Bestandteil der strategischen Personalplanung - denn sie sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Die Randstad-ifo-HR-Befragung aus dem 4. Quartal 2025 zeigt: In der Mehrheit der Betriebe bleibt die Zahl der Stellen für Berufseinsteiger:innen in den kommenden Jahren konstant, doch knapp jedes fünfte Unternehmen rechnet mit einem Rückgang.

Die zentralen Ergebnisse im Überblick:

- 16 % der Unternehmen erwarten in den kommenden drei Jahren eine steigende Stellenzahl für Berufseinsteiger:innen, 65 % mit einer gleichbleibenden Anzahl, - Fast jedes fünfte (19 %) Unternehmen rechnet mit weniger Einstiegsstellen - in Großunternehmen sogar 32 %, - Vor allem in der Industrie erwarten Unternehmen weniger Stellen für Berufsanfänger:innen (23 %); im Handel 20 %; in der Dienstleistungsbranche 15 %.

Unternehmen, die von sinkenden Einstiegsstellen ausgehen, nennen als wichtigsten Grund einen geringeren Personalbedarf (51 %). 38 % verweisen auf Automatisierung und Digitalisierung (z. B. KI). Weitere Gründe sind der Fokus auf Berufserfahrene (25 %), sinkende Bewerbungen von Berufseinsteiger:innen (24 %) sowie fehlende Ressourcen für die Einarbeitung (15 %).

Vier von zehn Unternehmen wollen Einstiegsaufgaben mit KI automatisieren

14 % der Befragten geben an, dass KI bereits klassische Aufgaben von Berufseinsteiger:innen im Unternehmen übernimmt. Für die kommenden drei Jahre rechnen damit 40 %. Die Unterschiede nach Unternehmensgröße sind deutlich: In Großunternehmen liegt der Anteil bei 63 %, in Kleinunternehmen erst bei 30 %.

"Der Berufseinstieg ist eine Investition in die eigene Zukunftsfähigkeit. Wenn Unternehmen weniger Einstiegsstellen anbieten und gleichzeitig KI häufiger Aufgaben übernimmt, wird es umso wichtiger, dass die verbleibenden Einstiegsrollen eine klare Perspektive bieten - mit Aufgaben, die Lernen und Weiterentwicklung ermöglichen, und mit einer realistisch geplanten Einarbeitung", sagt Verena Menne, Group Director HR bei Randstad Deutschland.

Aufgabenprofile übersteigen häufig das Einstiegsniveau

Neben Personalbedarf und Automatisierung nennen 33 % der Unternehmen, die in Zukunft mit weniger Stellen für Berufseinsteiger:innen rechnen, dass die ausgeschriebenen Jobprofile zunehmend das Einstiegsniveau übersteigen. In dieselbe Richtung weisen weitere Angaben: 25 % wollen stärker auf Berufserfahrene setzen und 15 % berichten von fehlenden Ressourcen für die Einarbeitung.

"Wenn immer mehr Aufgabenprofile über dem Einstiegsniveau liegen und gleichzeitig Kapazitäten für Einarbeitung fehlen, wird der Berufseinstieg schnell zum Nadelöhr - und Unternehmen merken die Folgen oft erst später, wenn Nachwuchs für Fach- und Führungsrollen fehlt", sagt Verena Menne. "Einarbeitung sollte deshalb als gezielte Investition in Fachkräfte betrachtet und genutzt werden, die immer schwieriger zu rekrutieren sind.

Über die Randstad-ifo-HR-Befragung

Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Randstad-ifo-HR-Befragung Q4 2025 ( https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC6NusjZ -2FgQLkgtKSZXZ8LmZ2rNK-2F8MKsUlwavVtgQ8F98uDxkxqpGfIXR8Es1VN-2BOi589a6gw8FT4Itj7 E3QIOP7SEgzSLO8Rm-2BclHCOAXESIDhpKusexb4iT6EFk7xFLA-3D-3D_N_d_17jbu2-2BbG9RNyAX0 buchWG-2BhzkWBaHBrRyg2mhV-2FHvnt6K04cJ-2BPfX65r3z47ZETlThwf7rTCckqkywqQJEDVePFfA uDGYDv9jNwGrC6wS2XqRtfeKrfjosax7D2FMzp4Ifv9pz5CC3lmIpi-2BZJWOhbJG028D-2BGAjizx72 bxMdmQMRbc2QRv-2BR4KTMyJCPIUe8vqdgdjoqam-2Blij7xHHikd3G1wW3PmDfPqhhQZ9-2Fo9tVbqV 2DF97kOPHlYVR3U9gExStVTYDxWfx856jQjvf9TDHgJzNtrWcGz041w7PHD1qiHha6HPnnXtY-2F1QIA CfhAe0eOWDkpw8Tvj8oLmJag-3D-3D) . Die Befragung wird quartalsweise durch das ifo-Institut im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad durchgeführt. Die Studie befragt 500 bis 1000 Personalverantwortliche in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen.

Über Randstad

Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Durch die Unternehmensstrategie "partner for talent" finden, fördern und verbinden wir spezialisierte Talente mit Unternehmen - weltweit, vor Ort und immer mit hoher Geschwindigkeit. Die Angebote unserer Spezialisierungen Randstad Operational, Professional, Digital und Enterprise umfassen den gewerblich-technischen ebenso wie den Professional-Bereich, digitale Talentlösungen sowie End-to-End-Unternehmenslösungen. Wir schaffen leistungsfähige, vielfältige und agile Teams und unterstützen jeden Einzelnen dabei, eine erfolgreiche Karriere mit gleichen Chancen zu erreichen.

Randstad Deutschland ist mit rund 32.200 Mitarbeitenden, darunter 2.200 internen, und 440 Standorten in 300 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2024 1,648 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.

Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2024 hat Randstad mit rund 40.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Menschen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen und damit einen Gesamtumsatz von 24,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Presseunterlagen und Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie im Pressebereich (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC9cnqP ISsmFfKwD-2BD00b5nvA8BThbV-2FIBT46VPx4meeJ4L6H3xyy4aoxN8XRZHMrPVituY0Q4Jw-2FxCFd SIyjdVslzSDsxOLrmassE-2BEop3zdeQ-2FmuUhAUb67tOkTWAM5nEvtaUYqxCHrhsF6i9j6mOimGboT Qx3K3ZMCTEeoUUU0X9OPSpD4xbWGNlTGBq-2FDsbZnlQiWnYrBNXGj9t8-2FtW7zginBTDTvAGkMfEy1 OY88JBsejhqYsQbQgCCRLmgcEDt5KsIm0C8bXwah2lZJotzCDq0QA4HDfEpKy2UzFMuH-2Fb81s7L2JP T05JRikRuid9NtReZqiYcE7zhXF2AI0Xnj0tAhwcKx5B0O-2BaDIv0px-2Fus7rcca1bwdz4pSsa30-2 Fs5cMcouCJcSLhX55Rf1AMNAidwtjikGlR3yOc6jjHGEz6aD3C8McBm-2BnvwOcsmecMSPdKoZiM-2F8 BYBG0gBioNi0NgCAfRe30kSCDKGjk2V-2B72kfmYHH7AszgxO-2B0BAH62M7PTv-2BBXlvFSCfYKnUTd K4-2Fid7VICHaPzujz9WKVnHy-2FtT1ikYiOgcBxzSLyktJaWT2bkCWqXh-2FqyauwS-2FJrfPk8dbXT w4pM32tQDZM186ramwDpGoZ91Z5W7wexMsZwwppKtIZNRV047z48Ve15rIPwyEqpFThSyVpT8Dr61BU5 iRvAnYKUgobeyxfaAtLlcV31NyBi0Eh06Gkzj-2FjwOx4YHq93o5ZPqW-2BTFKzUsSx5Rf4T0mOQLYaK 8Hk6K1udCx6K610GUDDmRewjC0DAF3SzEx7nNhYZ4Z9dxaBnG4xgCUPl2tcanL4oxq37n8-2BcU7DAPQ U7JJvwF4S6BDVaewXWnHZYwcXa0KfKTqqXopxzlh3B9qlNev-2Fj0B9dmEXaMK3LZ2-2B5cUq514Rszv bjglTE1mfGjSfr42VE59fxMoGjfnXLp8LCVjYQIUkvE3rPDHlciBixoQd1Av0vT3bWw2iIc2VQVYCJ6L eeC7HsGute-2B0H8ae12jMz71VFmj4LaEbjWCTpwTiP-2Bmh5F8grwFPdWeoErUqRQgT5JZiIRmF3Kqj gAusI2grORUeEq-2BrHLL8mGp-2FGLdxwN-2FmtdjxFiVVA8W1hXGW2clMHIu-2BCDTerNSJ6EaRev39 Nv96f71C7BNLxKyyRd8V-2B0jKvgPiZjojYQi9ngNTm-2FVcjTEUAdFf02Nc6elIoOEtQxj50PGTuc0b HbrW8eGAhnZN6NaAta0J-2B-2BM0Rxi3PRwUjqAzIkRucHngrNM7HmOp2NTuv7AE4opr5-2ByrfwhfxD AsVJHIAQ2DuvIXBAudxiJSfIhCrbo4ogBt9SUamePLMqfRcC5QE8NMmhENU00yNvxBEunmFZG4AqEAlH yfFnI1IKYslXaYcCK7eOa5KbRX31SOk1CYNJOGNM56iZ-2Bcwk0AiGsTbX4-2Fh1jinnhp7m-2BXiJ-2 BQ9HZobBdDe3X7w8EIzi0Yk6WTx7sqBfgR9a1LcNuKecw3jFeQuqGef-2BjrhQDtLLhrYFkof15DOgSO fSfnu0QAcmN8eRC8ivsKtwtSGRmCwXtVhvaJW9VYpgQWrAPNsBtJ8B751aFd_17jbu2-2BbG9RNyAX0b uchWG-2BhzkWBaHBrRyg2mhV-2FHvnt6K04cJ-2BPfX65r3z47ZETlThwf7rTCckqkywqQJEDVePFfAu DGYDv9jNwGrC6wS2XqRtfeKrfjosax7D2FMzp4Ifv9pz5CC3lmIpi-2BZJWOhbJG028D-2BGAjizx72b xMdmQMRbc2QRv-2BR4KTMyJCPIUk-2BNEuMYpGksw4Rq0ZaDXKxvtS7vSThPEP5mA0K9VSXJrNCQdTZ8 lt6eETPQEReXMkZ21VC1KJd2D-2FZkRTlg-2BzNwhFUqNFOZmAszbKN5OfKOD6NUOltr-2FeGXAZQtJL 7dw6hkHGnXFESi0OG1cqUracw-3D-3D) von Randstad.

Pressekontakt:

Randstad Deutschland Pressestelle Bettina Desch Frankfurter Straße 100 65760 Eschborn Fon 01525 / 450-9349 E-Mail: mailto:presse@randstad.de http://www.randstad.de

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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
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