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Straubing (ots) - Entscheidend sind nun aber nicht ein paar neue Schlagworte,
sondern ob die Partei sich jene Themen zu eigen macht, bei denen ihr in der
arbeitenden Mitte das Vertrauen abhandengekommen ist: zu hohe Abgaben, Angst um
den Job, zu viel Bürokratie, unsichere Energiepreise, marode Schulen,
Wohnungsnot, Zweifel an Sicherheit und Ordnung. Wer ernst genommen werden will,
muss konkrete Antworten geben. Die SPD wird sich daran messen lassen müssen, ob
sie wirtschaftliche Vernunft und sozialen Ausgleich zusammenbringt, statt
reflexhaft neue Umverteilungsideen abzuspulen. Ein glaubwürdiges
Grundsatzprogramm muss Anerkennung für Leistung und Unternehmergeist mit klaren
Regeln für Fairness verbinden.
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