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Handwerkspräsident fordert flexible Arbeitszeiten / Jörg Dittrich drängt auf Umwandlung in wöchentliche Höchstarbeitszeit - "Wir brauchen diese Freiheit im Betrieb"

7.02.2026 03:05 Uhr Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots) - In der Debatte um Arbeitszeiten hat sich der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, jetzt mit einer Forderung nach mehr Flexibilisierung zu Wort gemeldet. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte Dittrich: "Wir brauchen mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Umwandlung der täglichen in eine wöchentliche Höchstarbeitszeit muss kommen." Dies wäre ein Fortschritt. "Es würde Betrieben wie Beschäftigten helfen, Arbeit flexibler gestalten zu können, sei es für Kinderbetreuung oder Pflege, oder um in Stoßzeiten länger arbeiten zu können, wenn dies auch die Mitarbeiter wollen. Wir brauchen diese Freiheit im Betrieb", forderte Dittrich.

Außerdem zeigte er sich offen für einen Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge in den Betrieben. "Wir werden keine Fachkräfte finden, wenn wir im Handwerk keine auskömmliche Rente in Aussicht stellen können. Deshalb sollten wir prüfen, ob ein weiterer Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge, die aber für die Betriebe freiwillig bleiben muss, ein geeigneter Weg ist." Gleichzeitig müsse die Leistung des Handwerks bezahlbar bleiben. "Weitere Preissteigerungen, um eine betriebliche Altersvorsorge zu finanzieren, können wir uns nicht leisten", betonte Dittrich.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6212192 OTS: Neue Osnabrücker Zeitung


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Neue Osnabrücker Zeitung
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