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Leipzig (ots) - Die neue "exactly"-Reportage vom MDR zeigt die Spaltung
innerhalb der linken Szene und beleuchtet die Hintergründe der ideologischen
Differenzen. Im Fokus steht unter anderem die als extremistisch eingestufte
Gruppierung Handala. Recherchen von "exactly" zeichnen den
Radikalisierungsprozess der Gruppe nach. Zu sehen ist die Reportage ab Montag,
9. Februar 2026, 17.00 Uhr in der ARD Mediathek
(https://www.ardmediathek.de/suche/exactly) .
Der Konflikt zwischen Israel und Palästina spaltet die linke Szene in
Deutschland seit Jahren. In Leipzig trafen Mitte Januar dieses Jahres die
verschiedenen Lager bei einer Demonstration aufeinander. Der Schauplatz: der
Leipziger Stadtteil Connewitz, bundesweit bekannt als Hochburg der linken Szene.
Immer wieder stehen sich hier Polizei und Autonome gegenüber. Doch inzwischen
heißt es: Linke gegen Linke. Auslöser sind gegensätzliche Positionen zum
Nahost-Konflikt.
Auf der anderen Seite berichten Jüdische Studierende von zunehmenden
Bedrohungen. Seit dem 7. Oktober 2023 würden sie für die Politik Israels
mitverantwortlich gemacht.
Der Nahostkonflikt spaltet auch die Linkspartei: Es gibt zwar einen
Unvereinbarkeitsbeschluss der Linken, der eine Kooperation mit Antisemiten
ausschließt - zum Beispiel mit Gruppen wie Handala. Doch längst nicht alle in
der Partei fühlen sich daran gebunden.
Bei der Demo in Connewitz blieb ein großer Gewaltausbruch aus - doch die
Reportage von Ben Arnold und Albrecht Radon zeigt einen tiefen Riss in der
linken Bewegung.
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OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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