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Frankfurt (ots) - Bei der politischsten Halbzeit-Show des Super-Bowl seit langem
verzichtete der Superstar Bad Bunny zwar wie sonst auf ein Anti-Trump-Statement.
Doch während der US-Präsident immer nationalistischere Töne anschlägt und mit
ICE-Einheiten Migranten terrorisiert und damit den Hass schürt, feierte der
Puertoricaner mit seiner Pausen-Unterhaltung nicht nur die Minderheit, sondern
auch den Zusammenhalt und alle Staaten des Kontinents. Nimmt man den Auftritt
der Pop-Punkband Green Day vor Anpfiff dazu, war das ein starker Fingerzeig der
anderen USA, des demokratischen und liberalen Teils. Die gespaltenen Staaten von
Amerika werden deshalb nicht zusammenrücken, wie nicht nur die alternative
"All-American Halftime Show" der Organisation des verstorbenen rechtsextremen
Aktivisten Charlie Kirk verdeutlicht. Doch gab Bad Bunny der spanischen
sprechenden Bevölkerung der USA eine Stimme. Sie sind Teil des Einwandererlandes
USA und deren Kultur und als solche nicht wegzudenken.
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