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Coburg (ots) - Neuer Rekord: In 2025 stiegen so viele Privatleute von
Verbrennungsmotoren auf E-Autos um wie noch nie - In Großstädten sind Umstiege
allerdings deutlich seltener - Unter den 15 größten Städten ist Düsseldorf beim
Umstieg führend, unter allen Landkreisen Starnberg
- Wer einen Garagenstellplatz oder Carport hat, besitzt fast doppelt so häufig
ein privates E-Auto wie andere
- Jeder vierte Befragte will ein E-Auto nur von seiner bevorzugten Automarke,
bei Vielfahrern ab 10.000 Jahreskilometern ist es sogar mehr als jeder Dritte
- Drei Viertel der 15 Landkreise mit den bundesweit höchsten Wechselquoten vom
Verbrenner zum Elektroauto liegen in Bayern
Im vierten Quartal 2025 wurde in Deutschland die höchste Umstiegsquote von
Verbrenner- auf Elektroautos bei Privatpersonen seit drei Jahren erreicht. Laut
HUK-E-Barometer war dies bei 6,3 Prozent aller privaten Fahrzeugwechsel der
Fall. Damit ist die Umstiegsquote in allen Quartalen 2025 immer weiter
gestiegen. Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich daraus insgesamt die höchste
bislang gemessene jährliche Umstiegsquote (5,5 %). Und auch die weiteren
Planungen der Privathaushalte gehen in die gleiche Richtung: 15 Prozent
derjenigen, die in den kommenden zwei Jahren einen privaten Fahrzeugwechsel
vornehmen wollen, fassen aktuell einen Umstieg auf einen rein elektrischen
Antrieb ins Auge.
Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG zuständig für die
Kfz-Versicherung: "Die Ankündigung einer neuen staatlichen Förderung bei der
Anschaffung von E-Autos hat 2025 offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei
privaten Käufern geführt. Augenscheinlich scheint die Attraktivität der
E-Mobilität inzwischen also auf einem deutlich stabileren Fundament zu stehen."
Große Unterschiede zwischen Stadt und Land - und viel Potenzial
Das neue HUK-E-Barometer offenbart interessante Unterschiede. So steigen
Bewohner in den 15 größten Städten Deutschlands deutlich seltener auf E-Autos um
als dies im Bundesschnitt der Fall ist (4,6 % gegenüber 5,5 % im Gesamtjahr
2025). Im Ergebnis erreicht damit selbst etwa Düsseldorf als Großstadt mit den
meisten Umstiegen in 2025 aktuell beim Gesamtbestand an privaten E-Fahrzeugen
nur erst die Hälfte dessen, was der Spitzenreiter bei den Landkreisen Starnberg
(3,3 % zu 6,6 %) schon aufweisen kann. Auch der Spitzenreiter unter den
Großstädten mit dem höchsten Bestand an privaten E-Autos, die Landeshauptstadt
Stuttgart, liegt deutlich dahinter (4,8 %).
Auf den ersten Blick ist das erstaunlich. So halten laut HUK-E-Barometer
Bewohner in Städten ab 500.000 Einwohnern Elektroautos viel häufiger für "gut"
oder "sehr gut" als die übrige Bevölkerung (59 % zu 45 %). Dass sie dennoch in
der Praxis aber seltener auf E-Fahrzeuge wechseln, lässt sich mit einem viel
geringeren Anteil von eigenen selbstgenutzten Häusern und Wohnungen in den
Großstädten erklären. So zeigt das HUK-E-Barometer: Besitzer eines eigenen
Hauses oder einer eigenen Wohnung haben exakt dreimal so häufig ein privates
E-Auto wie diejenigen ohne Wohneigentum (4,8 % zu 1,6 %). Oder noch
eindrucksvoller: 81 Prozent aller privaten E-Autos in Deutschland werden von
Immobilienbesitzern gefahren.
Deutlich wird der Unterschied zwischen Stadt und Land auch, wenn nach der
Unterbringung von Fahrzeugen gefragt wird. Wer demnach einen Carport oder einen
Garagenstellplatz besitzt, hat im Bundesschnitt fast drei Viertel häufiger ein
privates E-Auto als derjenige, der sein Auto auf der Straße abstellen muss (4,1
% Besitzquote zu 2,4 %). "Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die
Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal
deutliche Zuwächse beim Hochlauf der Elektromobilität bringen - denn hier
besteht noch erhebliches Potential", folgert Dr. Jörg Rheinländer.
Jeder Vierte will ein E-Auto nur von seiner Lieblingsmarke
Interessante Unterschiede lassen sich auch bei den Marken-Präferenzen von
Interessenten für Elektroautos erkennen. Für mehr als jeden vierten
Führerscheininhaber (27 %) kommen so nur Elektroautos einer ganz bestimmten
Automarke in Frage. Unter Vielfahrern, die jährlich mehr als 10.000 Kilometer
zurücklegen, ist es sogar mehr als jeder Dritte (36 %) ebenso wie bei Familien
mit Kindern (37 %). Und wer im Monat über 5.000 Euro netto verdient, ist sogar
zu 52 Prozent auf eine bestimmte Automarke fixiert. Resultat: Für einen
grundsätzlichen Wechsel zur Elektromobilität müsste laut HUK-E-Barometer bei
zehn Prozent der Führerscheinbesitzer noch die Voraussetzung erfüllt sein, dass
ihre bevorzugte Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im Angebot hat. Und
17 Prozent nennen als weiteren Beweggrund, um den Schritt zu gehen, dass es für
ihre Bedürfnisse besser passende Modelle reiner E-Autos geben müsse.
Wenn es nach den Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht, würden sie
persönlich am ehesten einen VW oder BMW fahren, wenn die Anschaffung eines
vollelektrischen Fahrzeugs anstünde. Tatsächlich stiegen im vergangenen Jahr
auch die meisten HUK-Versicherten auf diese Hersteller privat um. Allerdings
zwängte sich Skoda noch zwischen die beiden Marken auf das Siegertreppchen -
durch den besonderen Verkaufserfolg des Modells Elroq. VW wurde 2025 demnach in
13,4 Prozent aller Fälle gewählt, wenn privat von einem Verbrenner auf ein
reines Elektroauto gewechselt wurde, Skoda kam auf 8,2 Prozent und BMW auf 7,9
Prozent.
Das sind zentrale Ergebnisse des HUK-E-Barometers, die sich aus dem
Versicherungsbestand des marktführenden Unternehmens ergeben sowie aus parallel
laufenden bundesweit repräsentativen Befragungen.
Regionale Spitzenreiter bei Wechseln vom Verbrenner zum reinen Elektroauto in
2025:
Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte stiegen 2025 in der
NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische Antriebe
um
Düsseldorf ..................... 5,5%
Dortmund ....................... 5,3%
Nürnberg ....................... 5,1%
Hamburg ........................ 5,0%
München ........................ 4,8%
Köln ........................... 4,7%
Hannover ....................... 4,7%
Essen .......................... 4,6%
Duisburg ....................... 4,6%
Frankfurt am Main .............. 4,5%
Berlin ......................... 4,5%
Stuttgart ...................... 4,4%
Bremen ......................... 4,1%
Leipzig ........................ 3,5%
Dresden ........................ 3,3%
Rund drei Viertel der 15 Landkreise mit den höchsten Wechselquoten liegen in
Bayern
Starnberg (Bayern) ..................... 10,0%
Erlangen-Höchstadt (Bayern) ............ 9,6%
Ebersberg (Bayern) ..................... 9,6%
Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern) ....... 9,4%
Höxter (NRW) ........................... 9,1%
Würzburg (Bayern) ...................... 9,0%
Paderborn (NRW) ........................ 8,8%
Amberg-Sulzbach (Bayern) ............... 8,8%
Regensburg (Bayern) .................... 8,8%
Altötting (Bayern) ..................... 8,8%
Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) ...... 8,7%
Holzminden (Niedersachsen) ............. 8,7%
Traunstein (Bayern) .................... 8,6%
Aschaffenburg (Bayern) ................. 8,6%
Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern) ..... 8,3%
Quelle: Quoten-Analysen der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking
erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen
Weiteres Zahlenmaterial zum aktuellen HUK-E-Barometer unter
https://www.huk.de/e-barometer
Das HUK-E-Barometer basiert auf exklusiven Versicherungszahlen der HUK-COBURG
und einer Online-Umfrage. Als größter deutscher Autoversicherer mit insgesamt
über 14 Millionen Fahrzeugen und einem Marktanteil von fast einem Viertel an
privat zugelassenen Kraftfahrzeugen bietet die HUK-COBURG valide Daten für die
Analyse der Verbreitung und Akzeptanz verschiedener Antriebsarten und
entsprechender Fahrzeugwechsel.
Die zusätzlich erhobene repräsentative Umfrage wurde bundesweit durchgeführt in
Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland.
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage im YouGov Panel, an der
4078 Personen zwischen dem 29.10. und 01.12.2025 teilnahmen. Die Daten wurden
mit den Quotenmerkmalen Alter und Geschlecht innerhalb der einzelnen
Bundesländer erhoben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für
die Bevölkerung in jedem einzelnen Bundesland ab 16 Jahren nach Alter und
Geschlecht sowie für die Bevölkerung in Deutschland gesamt ab 16 Jahren nach
Alter, Geschlecht und Region.
Weitere Informationen rund um das HUK-E-Barometer finden Sie auch auf huk.de:
https://www.huk.de/webcontent/presse/nachrichten/aktuelles/ebarometer.html
Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe
Mit über 13 Millionen Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für
private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der
Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung
bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten
Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2024 von knapp 10 Milliarden Euro
zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller
Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit über 14 Millionen versicherten
Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Hausrat- sowie in
der Privathaftpflichtversicherung gehört sie zu den größten Anbietern am Markt.
Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2024 insgesamt über 10.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Weitere Informationen und Kontakt:
HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
E-Mail: mailto:presse@huk-coburg.de
Karin Benning
Tel.: 09561/96-22604
E-Mail: mailto:karin.benning@huk-coburg.de
Eva-Maria Sahm
Tel.: 09561/96-22605
E-Mail: mailto:eva-maria.sahm@huk-coburg.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7239/6213788
OTS: HUK-COBURG
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