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München (ots) -
- Neues Unternehmen entwickelt eine kollaborative KI, um menschliches Fachwissen
in KI-gestützte Prozesse zu integrieren.
- Unternehmensberatung Roland Berger beteiligt sich als Investor und bringt sich
operativ in Aufbau und Skalierung ein.
- Ziel: Entwicklung einer neuen Kategorie von agentenbasierten KI-Anwendungen.
Serienunternehmer Jonas Andrulis gründet ein neues KI-Startup. Das Unternehmen
entwickelt eine neuartige Technologie, um das grundsätzliche Problem von
KI-Anwendungen im Industriekontext zu adressieren: die fehlende Integration von
menschlicher Erfahrung und fachlicher Urteilskraft in komplexen, KI-gestützten
organisationalen Prozessen.
"Viele Unternehmen setzen heute KI ein, ohne dass daraus die gewünschten
Produktivitätsgewinne entstehen", sagt Gründer und CEO des neuen Startups, Jonas
Andrulis. "Das Problem ist aber häufig nicht die Technologie, sondern dass die
angebotene KI zu wenig Anbindung an die realen Abläufe in den Unternehmen bietet
und ohne Einbindung in Entscheidungsprozesse eingesetzt wird. Wir entwickeln
eine kollaborative KI neuer Art, die menschliche Expertise systematisch
integriert und damit gezielt für den Einsatz in komplexen Unternehmenskontexten
ausgelegt ist."
Roland Berger als strategischer Aufbau- und Skalierungspartner
Als alleiniger Investor tritt die Unternehmensberatung Roland Berger auf. Das
Beratungsunternehmen wird sich auch operativ an der Entwicklung und dem Aufbau
des Startups beteiligen. So wird Stefan Schaible, neben seiner Rolle als Global
Managing Partner von Roland Berger, auch Chief Operating Officer (COO) des
Startups. In dieser Rolle übernimmt er Verantwortung für den Aufbau des
Unternehmens und die Kommerzialisierung der neu entstehenden KI-Technologie.
"Unsere Rolle geht in dieser Konstellation über die eines klassischen Investors
hinaus", sagt Stefan Schaible. "Industrielle KI scheitert selten an Modellen
oder Rechenleistung, sondern daran, dass sie Details bei den Kunden nicht
versteht - Branchenspezifika, Prozesse, Entscheidungslogiken,
Verantwortlichkeiten. Genau dieses Verständnis ist die zentrale Ressource, die
wir als Roland Berger einbringen."
Eigenständiges Unternehmen mit technologieunabhängigem Ansatz
Das Startup wird eigenständig am Markt agieren. Die zugrunde liegende
KI-Innovation wird bewusst technologieoffen angelegt und kann unabhängig vom
jeweiligen Technologie-Stack oder der Systemumgebung künftiger Kunden eingesetzt
werden. Der neue Ansatz der "kollaborativen KI" folgt dabei konsequent dem
Prinzip, dass der Mensch zentraler Bestandteil der Entscheidungslogik ist und
geht damit weit über ein reines "human in the loop" hinaus.
Das Unternehmen befindet sich derzeit in der Aufbauphase. Der Fokus liegt
zunächst auf der Entwicklung der proprietären KI-Technologie sowie auf
Pilotanwendungen mit ersten Kunden. Schnelles Wachstum wird durch eine starke
Finanzierung und eine fokussierte Recruiting-Strategie getragen, die gezielt auf
die Gewinnung ausgewiesener Spitzenkräfte aus den Bereichen Technologie und
Künstliche Intelligenz ausgerichtet ist.
Weitere Details zur Marke, Marktpositionierung und zum kommerziellen Angebot
werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Pressekontakt:
Attila Rosenbaum
Global Head of Corporate Communications & PR
Tel.: +49 040 37631 4244
E-Mail: mailto:attila.rosenbaum@rolandberger.com
http://www.rolandberger.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/32053/6215375
OTS: Roland Berger
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