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Frankfurt (ots) - Die politisch Verantwortlichen der Europäischen Union setzen
bei ihrem Wirtschaftsgipfel in der belgischen Provinz auf ein bisschen
Kettensäge statt auf Investitionen und Innovationen. Wenn sie sich bis zum
entscheidenden Treffen im Frühjahr nicht noch einiges einfallen lassen, droht
die ökonomische Macht Europa im Wettstreit mit den Riesen USA und China weiter
ins Hintertreffen zu geraten. Denn der Abbau der Bürokratie bringt nicht viel.
Nicht nur, weil ein paar Regeln weniger nur das Bestehende schützen. Und auch
nicht nur, weil wichtige Vorgaben wie beim Klimaschutz aus dem Weg geräumt
werden. Vielmehr weil den Verantwortlichen eine Idee fehlt, wofür der alte
Kontinent künftig stehen soll. Das alte Geschäftsmodell ist jedenfalls obsolet,
bei dem aus Russland günstige Energie kam, der Export nach China für Wohlstand
und die USA für die Sicherheit sorgte.
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