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Stockholm, Schweden (ots) - Eine neue Studie, die den oralen Nikotinkonsum in
Schweden und Norwegen untersucht, deutet darauf hin, dass sich ein grundlegender
Wandel vollzieht.
Die in der JMIR Public Health Surveillance veröffentlichte Studie ist eine
umfassende Querschnittsanalyse von mehr als 19 Millionen E-Commerce-Bestellungen
aus Norwegen und Schweden zwischen 2018 und 2025. Sie zeigt, dass
Verbraucher:innen zunehmend vom traditionellen tabakbasierten Snus abrücken und
stattdessen tabakfreie Nikotinbeutel bevorzugen.[1] Einst ein Nischenprodukt,
erzeugen diese Nikotinbeutel heute den größten Anteil der Online-Verkäufe von
oralem Nikotin auf den führenden E-Commerce-Plattformen für alternative
Nikotinprodukte in Skandinavien.[2]
Die Studie zeigt, wie stark die Verfügbarkeit und der Verkauf von tabakfreien
Nikotinbeuteln in den letzten Jahren zugenommen haben. Während traditioneller
Snus lange Zeit das dominierende orale Nikotinprodukt auf dem schwedischen und
norwegischen Markt war, machen Nikotinbeutel nun den größeren Anteil der
Online-Bestellungen aus - ein klares Zeichen für sich ändernde Präferenzen der
Verbraucher:innen.
Dieser Trend ist nicht auf Norwegen und Schweden beschränkt: Nikotinbeutel sind
die am schnellsten wachsende Kategorie auf dem globalen Nikotinmarkt, mit einem
Umsatzanstieg von rund 292 Millionen Einheiten im Jahr 2018 auf mehr als 20
Milliarden im Jahr 2023, was einer Steigerung von rund 6700 % entspricht. In
Großbritannien und den USA lag das Wachstum im Jahresvergleich regelmäßig bei 30
bis 80 % und übertraf damit die meisten anderen Nikotinprodukte bei weitem. Der
weltweite Markt für Nikotinbeutel wird voraussichtlich von 10,1 Milliarden
US-Dollar im Jahr 2025 auf 59,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 steigen.
Im Gegensatz zu Snus enthalten Nikotinbeutel keine Tabakblätter, was
möglicherweise zu ihrem rasanten Aufstieg beigetragen hat. "Unsere
Verbraucher:innen sagen uns, dass sie sich für Nikotinbeutel entscheiden, weil
sie diese als risikoärmere Alternative zu Produkten wie Snus oder Zigaretten
ansehen. Sie wechseln bewusst zu dem, was sie für die sicherste Art des
Nikotinkonsums halten", sagte die Mitautorin der Studie, Dr. Marina Murphy,
Senior Director Scientific Affairs, Haypp Group.
Skandinavien wird von Expert:innen für öffentliche Gesundheit seit langem als
globaler Test für Alternativen zum Rauchen angesehen. Die Raucherquoten in
Schweden und Norwegen gehören zu den niedrigsten in Europa, während der Konsum
von oralen Nikotinprodukten nach wie vor hoch ist.
"Nikotinbeutel sind ein relativ neues Produkt, doch sie bringen bereits
etablierte Märkte für orale Nikotinprodukte wie Schweden und Norwegen
durcheinander. Da Nikotinbeutel immer beliebter werden, ist es wichtig, dass die
Gesundheitsbehörden den Verkauf und die Verwendungsmuster genau beobachten, um
die Auswirkungen dieser sich entwickelnden Produktkategorie auf die öffentliche
Gesundheit vollständig zu verstehen", fügte Dr. Murphy hinzu.
Aus den Daten geht klar hervor, dass sich der Markt für orale Nikotinprodukte in
Skandinavien rasch verändert. Da Nikotinbeutel sich zunehmend etablieren, sind
politische Entscheidungsträger:innen, Gesundheitsexpert:innen und
Verbraucher:innen gleichermaßen gezwungen, die Zukunft von Nikotin nicht nur in
Skandinavien, sondern weltweit zu überdenken.
[1] Verkaufstrends für orale Nikotinprodukte in Skandinavien von 2018 bis 2025,
Oktober 2025, DOI: https://doi.org/10.2196/85490
[2] Diese Querschnittsstudie analysierte die Verkaufsdaten der HAYPP Group AB
(Stockholm, Schweden) vom 1. Januar 2018 bis zum 17. September 2025 zu
19.528.087 Käufen von Snus und NP durch 1.721.752 Kunden auf sieben
E-Commerce-Websites in zwei Ländern (Schweden: https://www.snusbolaget.se/ ,
haypp.se (https://www.haypp.com/se) , nettotobak.se
(https://www.nettotobak.com/) , https://www.snusnetto.se/ ; Norwegen:
https://www.snuslageret.no/ , https://www.snushjem.no/ , https://www.snus.com/
). In beiden Ländern werden die Käufe anhand von staatlich ausgestellten
Identifikationsnummern, die das Geburtsdatum und das Geschlecht jedes Kunden
enthalten, auf das Mindestalter überprüft. Diese Informationen werden von
Zahlungsdienstleistern authentifiziert.
Pressekontakt:
Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
+49 151 412 531 76
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OTS: Northener
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