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Stuttgart (ots) -
- Periodische Fahrzeugüberwachung wichtig für die Verkehrssicherheit
- Cybersicherheit und zertifizierte KI im Fahrzeug spielen größere Rolle
- DEKRA Experten warnen vor Kompromissen bei Fahrerlaubnisprüfung
Hoher Besuch in der DEKRA Zentrale in Stuttgart: Vorstandschef Stan Zurkiewicz
begrüßte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zum persönlichen Austausch.
"Seit mehr als 100 Jahren setzt sich DEKRA für die Verkehrssicherheit ein - in
Deutschland, Europa und der Welt. Der Besuch des Ministers ist ein Zeichen der
Wertschätzung: Er zeigt, dass wir mit unserer Expertise als Gesprächspartner
gefragt sind - und dass unsere Stimme gehört wird", so der DEKRA CEO.
Gemeinsam mit Jann Fehlauer, Geschäftsführer der DEKRA Automobil GmbH, und
Volker Noeske, Bereichsleiter Fahrzeugprüfwesen wurden wichtige Aspekte der
Verkehrssicherheit diskutiert. Für das Ziel der "Vision Zero", einen
Straßenverkehr ohne Getötete und letztlich auch ohne Schwerverletzte, müssen die
Anstrengungen intensiviert werden. DEKRA unterstützt unter anderem den Pakt für
Verkehrssicherheit zwischen Bund, Ländern und Kommunen in Deutschland.
Neben Infrastrukturmaßnahmen und Rettungswesen spielt der technische Zustand von
Fahrzeugen eine wichtige Rolle für die Verkehrssicherheit. Von wesentlicher
Bedeutung ist damit die periodische Fahrzeugüberwachung. Auf EU-Ebene werden
aktuell die Weichen für die Weiterentwicklung der europäischen Standards in
diesem Bereich gestellt. DEKRA ist die weltweite Nummer 1 in Sachen
Fahrzeugprüfung mit rund 32 Millionen Prüfungen in 24 Ländern.
"Deutschland hat mit der Hauptuntersuchung einen hohen Standard in der
Fahrzeugüberwachung. Sie ist ein wichtiger Baustein der Verkehrssicherheit und
muss das auch in Zukunft sein. Angesichts der zunehmenden Bedeutung
elektronischer Sicherheitssysteme und automatisierter Fahrfunktionen sowie der
Elektromobilität muss sich die Fahrzeugüberwachung methodisch weiterentwickeln.
Hier bringen wir als DEKRA unsere Expertise ein", so Fehlauer.
Zugleich spielen die Themen Cybersicherheit und zertifizierte KI im Fahrzeug
ebenfalls eine immer wichtigere wichtige Rolle. "Mit unserer Expertise in Sachen
Digital Trust sind wir bei DEKRA Vorreiter mit Blick auf die sichere Mobilität
von morgen. Das konnten wir dem Minister im direkten Austausch nahebringen", so
DEKRA Vorstandschef Zurkiewicz.
In der Diskussion um die Initiative des Bundesverkehrsministeriums, die Kosten
für den Führerscheinerwerb zu senken, sprachen sich die DEKRA Vertreter dafür
aus, bei allen Anpassungen der Sicherheit oberste Priorität einzuräumen. Den
Vorschlag, die Praktische Fahrerlaubnisprüfung zu verkürzen, sehen sie kritisch.
"Aus unserer Sicht ist die Prüfung selbst nicht der große Kostenfaktor;
andererseits stellt sie aber sicher, dass nur Fahrerinnen und Fahrer mit
nachgewiesener Fahrkompetenz auf unsere Straßen kommen. Hier sollten keine
Kompromisse auf Kosten der Sicherheit gemacht werden", mahnt Fehlauer.
Mit Blick auf die angestrebte Digitale Fahrzeugakte sicherten die DEKRA
Vertreter dem Minister ihre Unterstützung zu. Ziel ist es, alle relevanten
Dokumente rund ums Fahrzeug - vom Fahrzeugschein bis zum HU-Prüfbericht -
digital verfügbar zu machen, um den Verwaltungsaufwand zu senken und
Fahrzeughalter und -nutzer zu entlasten.
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