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Berlin (ots) - Robuster Anstieg der Baugenehmigungen um mehr als 10 Prozent
Das Statistische Bundesamt hat am heutigen Mittwoch die Genehmigungszahlen im
Wohnungsbau für das Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach wurden 238.500 neue
Wohnungen genehmigt, etwa 10,8 Prozent bzw. 23.200 Wohneinheiten mehr als im
Vorjahr. Hierzu erklärt der baupolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jan-Marco Luczak:
"Nach den massiven Einbrüchen der vergangenen Jahre ist der Abwärtstrend beim
Wohnungsbau endlich gebrochen. Die unionsgeführte Bundesregierung hat mit dem
Bauturbo, einer verbesserten Förderung und vielen weiteren Maßnahmen dafür
gesorgt, dass das Vertrauen langsam zurückkehrt. Umso wichtiger ist es, dass das
zarte Pflänzchen des Aufschwungs beim Wohnungsbau nicht durch immer schrillere
Regulierungsfantasien beim Mietrecht wieder abgewürgt wird.
Auch wenn die Richtung bei den Genehmigungszahlen stimmt, braucht es weitere
Anstrengungen, damit in Deutschland wieder mehr, schneller und kostengünstiger
gebaut werden kann. Die Bauvorschriften müssen strukturell und dauerhaft
entschlackt und auf Schnelligkeit und Effizienz getrimmt werden. Dazu ist eine
grundlegende Novelle des Baugesetzbuches in der Endabstimmung.
Auch der Gesetzentwurf zum sog. Gebäudetyp E muss jetzt schnell kommen. Der
Gebäudetyp-E kann der Gamechanger werden, um die Spirale aus immer strengeren
und kostentreibenden Standards zu durchbrechen. Statt teurem Goldstandard müssen
wir einfaches und kostengünstiges Bauen zum neuen "Normal" machen. Das muss die
Regel sein, nicht eine aufklärungsbedürftige und mit Haftungsrisiken verbundene
Absenkung von Standards nach unten."
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