Seite zu Favoriten hinzufügen / Link zu ihrer Webseite einrichten 

Deutschland

Top-News



Beamtenbesoldung: NRW will an fiktivem Partnereinkommen festhalten

19.02.2026 07:05 Uhr Neue Westfälische (Bielefeld)

Bielefeld (ots) - Bielefeld . Beim Streit um die Besoldung der Beamten will NRW am umstrittenen fiktiven Partnereinkommen festhalten, deutet aber mögliche Nachbesserungen an. "Ein Großteil der Länder rechnet auch ein fiktives Ehegatteneinkommen an. Das ist im Kern auch nicht das Problem, sondern laut Gutachten die damit verbundene Antragstellung", sagt NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) im Interview mit der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung "Neue Westfälische" (Donnerstag).

NRW rechnet bei der Besoldung seit 2024 ein fiktives Partnereinkommen in Höhe von 538 Euro an, wodurch der Beamte auf dem Papier mehr Geld hat, tatsächlich aber nicht. "Wenn ein Beamter im Ausnahmefall nicht in einer Ehe oder Partnerschaft mit weiterem Einkommen lebt, muss er in den meisten Ländern Widerspruch einlegen. Bei uns in NRW hingegen kann er dann einen Antrag stellen. Das betrachten wir als soziale Komponente", sagt Optendrenk.

"Für uns wird sich die Frage stellen, ob wir diese Beantragung in einer Novelle behalten oder nicht. Die Lebenswirklichkeit der Menschen hat sich aber nicht verändert. In der Regel ist es so: Wenn Menschen nicht allein wohnen, dann wohnen sie mit Menschen zusammen, die auch ein Einkommen haben." Experten hatten das Gesetz in seiner aktuellen Form während einer Anhörung im NRW-Landtag als verfassungswidrig eingestuft.

Pressekontakt:

Neue Westfälische News Desk Telefon: 0521 555 271 nachrichten@neue-westfaelische.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/65487/6219599 OTS: Neue Westfälische (Bielefeld)


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Neue Westfälische (Bielefeld)
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung