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Passau (ots) - Noch nie war es einfacher, Marketingbotschaften technisch auf
Hochglanz zu polieren: Tools wie Canva und KI-basiertes Design sorgen dabei für
Tempo und scheinbar perfekte Ergebnisse. Hinter der glänzenden Fassade verlieren
dabei etliche Marken im digitalen Einheitsbrei an Profil und
Wiedererkennungswert. Wie aber lässt sich dieser Trend stoppen? Und noch
wichtiger: Wie schaffen es Unternehmen, endlich wieder aus der Masse
herauszustechen?
Bis vor wenigen Jahren war professionelle Markenkommunikation meist noch mit
hohem Aufwand verbunden: Designprozesse dauerten Wochen, Texte wurden mehrfach
abgestimmt, visuelle Qualität war teuer erkauft. Heute ist all das scheinbar
gelöst, denn KI-Anwendungen und andere Tools ermöglichen es, innerhalb kürzester
Zeit Kampagnen, Inhalte und Visuals zu produzieren - klar strukturiert, modern
gestaltet, formal korrekt. Gleichzeitig wächst jedoch die Irritation bei vielen
Marketingverantwortlichen und Entscheidern: Trotz hoher Frequenz und
konsistenter Ausspielung bleibt die Wirkung weitestgehend aus. Es entsteht kaum
Resonanz, Wiedererkennbarkeit verpufft, Marken verschwimmen im Vergleich. "Noch
nie war Markenkommunikation technisch so einfach und gleichzeitig so
austauschbar", sagt Konstantin Katsikis von KWADRAT.
"Wenn Tools und künstliche Intelligenz vorgeben, wie Inhalte aussehen und
klingen sollen, ohne dass zuvor Klarheit über Haltung und Botschaft besteht,
entsteht zwangsläufig Beliebigkeit", fügt er hinzu. Seit Jahren betreuen
Konstantin Katsikis und sein Team von KWADRAT die unterschiedlichsten
Unternehmen aus Industrie, Gesundheitswesen und Technik - also aus Bereichen, in
denen einzelne Leistungen meist erklärungsbedürftig und Vertrauen sowie
Markenverständnis zentrale Erfolgsfaktoren sind. Geprägt durch Erfahrungen aus
Projektentwicklung und Markenarbeit steht die Werbeagentur dabei stets für
Klarheit statt Frequenz und Substanz vor Oberfläche. Ziel ist also nicht mehr
Kommunikation, sondern wirksamere Außendarstellung. Was Unternehmen in diesem
Kontext oft noch falsch machen und wie es besser geht, verrät Konstantin
Katsikis von KWADRAT hier.
Von KI-Wahn bis zu empfindlichen Denkfehlern - ein Blick auf die eigentlichen
Probleme vieler Unternehmen
Die Austauschbarkeit betroffener Marken ist weniger ein Kreativproblem als
vielmehr das Resultat struktureller Entwicklungen und falscher
Schlussfolgerungen: Niedrige Einstiegshürden, permanente Verfügbarkeit und ein
hohes Maß an Automatisierung senken die Reibung in der Produktion erheblich -
Inhalte entstehen schneller denn je und wirken dabei auf den ersten Blick
"fertig". Best Practices werden dadurch nicht mehr reflektiert genutzt, sondern
unkritisch kopiert und skaliert, losgelöst von Identität, Kontext oder
Zielgruppe. Künstliche Intelligenz verstärkt diesen Effekt zusätzlich, indem sie
vor allem den statistischen Mittelwert reproduziert: plausible, glatte
Varianten, die kaum anecken und genau deshalb selten überzeugen.
Hinzu kommen Denkfehler, die diese Austauschbarkeit weiter begünstigen. So wird
Einheitlichkeit beispielsweise nur allzu oft mit Professionalität verwechselt:
Wer aussieht wie viele andere, gilt als seriös. Gleichzeitig ersetzt reine
Effizienz echte Wirkung, denn schnellere Produktion erscheint vielen Unternehmen
selbst dann als Fortschritt, wenn Profil, Wiedererkennung und inhaltliche
Schärfe verloren gehen. Der eigentliche Kern des Problems liegt jedoch tiefer,
denn Tools machen lediglich sichtbar, was zuvor schon fehlte: Klarheit, Haltung
und eine eindeutige Botschaft. Ohne diese Grundlagen entstehen Markenauftritte,
die formal zwar korrekt sind, aber niemandem im Gedächtnis bleiben -
professionell im Erscheinungsbild, inhaltlich jedoch leer. "Technik ersetzt
keine Entscheidungen, sie verschärft nur ihre Abwesenheit", erläutert Konstantin
Katsikis von KWADRAT hierzu.
Mit Haltung und Entscheidungen zum Ziel: Wie Unternehmen wirklich aus der Masse
herausstechen
Was Marken heute tatsächlich unterscheidet, ist demnach nicht ihre
technologische Überlegenheit, sondern eine konsequente Haltung in der
Kommunikation. Entscheidend ist die bewusste Auswahl: nicht alles sagen, nicht
alles zeigen und nicht jedem Trend folgen, sondern klare Prioritäten setzen.
Wiedererkennbarkeit entsteht dort, wo ein klarer Blick auf Themen, Sprache und
Werte konsequent durchgehalten wird. Dazu gehört auch der Mut zur Lücke -
bewusst Dinge wegzulassen, um Schärfe zu gewinnen, statt jede Fläche zu füllen
oder jede Aussage abzusichern. Besonders wirksam sind Entscheidungen gegen das
Erwartbare: nicht die naheliegendste Headline, nicht das typische Visual, nicht
das austauschbare Standardversprechen, sondern genau das, was zur eigenen
Identität passt und Spannung erzeugt.
In der Praxis muss dafür vor jeder Produktion geklärt werden: Welche Botschaft
trägt wirklich, welche klingt lediglich "marketingrichtig"? Konsistenz wird
dabei nicht als Ergebnis von Templates verstanden, sondern als Resultat
bewusster Entscheidungen und klarer Prinzipien. Künstliche Intelligenz übernimmt
in diesem Kontext die Rolle eines Sparringspartners - sie liefert Varianten,
während Richtung, Tonalität und finale Auswahl strikt menschlich geführt werden.
Parallel dazu muss sich das entscheidende Qualitätskriterium verschieben: nicht
"fehlerfrei und schön", sondern "eindeutig, passend, merkfähig". Botschaften
leben hierbei von Kontext und Wirkung, nach außen wie nach innen. Deshalb
braucht Kommunikation immer die nötige Kontrolle und Verantwortung, nicht nur
blinde Automatisierung.
Sie wollen die Identität Ihrer Marke schärfen und Kommunikation entwickeln, die
tatsächlich wirkt? Dann kontaktieren Sie KWADRAT (https://kwadrat.de/) und
vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch!
Pressekontakt:
KWADRAT Werbeagentur
Vertreten durch: Dipl.-Ing. (FH) Konstantin Katsikis
E-Mail: mailto:agentur@kwadrat.de
Website: https://kwadrat.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/179117/6219865
OTS: KWADRAT Werbeagentur
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