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Köln (ots) - Viele mittelständische Unternehmer verlassen sich auf bewährte
Routinen in der Steuerberatung und übersehen dabei strategische Spielräume mit
erheblichen finanziellen Folgen. Prof. Dr. Christoph Juhn, Gründer von JUHN
Partner, ordnet ein, warum klassische Pflichterfüllung nicht ausreicht und
welche strategische Rolle Steuergestaltung im Mittelstand tatsächlich spielt.
Für viele mittelständische Unternehmer und Nachfolger ist die Zielsetzung klar:
Gewinne sichern, Investitionen ermöglichen und das Unternehmen langfristig
stabil aufstellen. Die steuerlichen Pflichten sind organisiert, die
Zusammenarbeit mit dem Steuerberater funktioniert. Nach außen wirkt alles
strukturiert. Doch genau hier entsteht häufig ein blinder Fleck. Während das
operative Geschäft wächst, Beteiligungen erweitert oder private Vermögenswerte
aufgebaut werden, werden steuerliche Strukturfragen oft erst im Nachhinein
geprüft. Entscheidungen sind getroffen, Verträge unterschrieben, Weichen
gestellt. Zurück bleibt häufig die Unsicherheit, ob die bestehende Struktur
wirklich optimal ist oder ob Potenziale ungenutzt bleiben.
"Viele Unternehmer erkennen die Tragweite steuerlicher Entscheidungen erst, wenn
sie bereits umgesetzt sind. Dann lassen sich zwar Lösungen finden, aber der
Spielraum ist deutlich kleiner", erklärt Prof. Dr. Christoph Juhn, Steuerberater
und Gründer der auf Gestaltungsberatung spezialisierten Kanzlei JUHN Partner.
Warum genau darin ein strukturelles Risiko liegt und welche Denkfehler besonders
häufig auftreten, zeigt der folgende Überblick.
Der Denkfehler im Mittelstand: Wenn Pflichterfüllung mit Strategie verwechselt
wird
Der Kern des Problems liegt nicht in fehlender Kompetenz, sondern in einer
falschen Gleichsetzung. In vielen Unternehmen wird davon ausgegangen, dass eine
korrekt geführte Buchhaltung und ein sauberer Jahresabschluss automatisch auch
eine optimale steuerliche Struktur bedeuten. Doch Pflichterfüllung ersetzt keine
strategische Gestaltung. "Steuern sind kein reines Rechenthema, sondern eine
strategische Frage", ordnet Prof. Dr. Christoph Juhn ein. Wer steuerliche
Auswirkungen erst nach einer Entscheidung prüft, arbeitet innerhalb enger
Grenzen. Sind Verträge unterzeichnet oder Strukturen etabliert, lassen sich
Belastungen häufig nur noch begrenzt korrigieren. In größeren
Unternehmensgruppen summieren sich solche Versäumnisse über Jahre hinweg auf
erhebliche Beträge. Der eigentliche Denkfehler besteht daher darin,
Steuerberatung als rückblickende Dokumentation zu verstehen. Strategische
Steuergestaltung beginnt hingegen vor der unternehmerischen Entscheidung und
begleitet sie aktiv.
Was vorausschauende Gestaltungsberatung konkret bedeutet
Vorausschauende Gestaltungsberatung beginnt mit einer strategischen Grundfrage:
Wo soll das Unternehmen langfristig stehen und welche Struktur trägt dieses
Ziel? Am Anfang steht daher eine präzise Analyse der bestehenden
Gesellschaftsform, der Beteiligungsstrukturen, relevanter Vermögenswerte und
geplanter Entwicklungen. Erst wenn Ziele und Ausgangslage klar definiert sind,
lässt sich ein belastbares Konzept entwickeln. JUHN Partner begleitet vor allem
Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen etwa einer und 100 Millionen Euro.
Entscheidend ist weniger die Branche als vielmehr die Struktur. Ob GmbH, GmbH &
Co. KG oder gewachsene Beteiligungsmodelle: Die gesellschaftsrechtliche
Ausgestaltung bestimmt maßgeblich die steuerlichen Optionen.
Ein zentraler Hebel ist der Aufbau oder die Optimierung von Holdingstrukturen.
Ebenso relevant sind Umwandlungen und die Zusammenführung gewachsener
Unternehmensgruppen. Gerade in Familienunternehmen existieren im Laufe der Zeit
mehrere Gesellschaften nebeneinander, oft ohne übergreifende Struktur. In einem
Praxisfall betreute die Kanzlei eine Unternehmerfamilie mit neun parallel
bestehenden Gesellschaften. Durch die Bündelung unter einer klaren Holding
entstand nicht nur ein steuerlicher Effekt, sondern vor allem mehr Transparenz
und Steuerungsfähigkeit.
Hinzu kommt die Verzahnung von Unternehmens- und Privatvermögen.
Immobilieninvestitionen, geplante Schenkungen oder die Errichtung einer Stiftung
erfordern eine abgestimmte Struktur. In diesen Bereichen ist der Zeitpunkt
entscheidend. Sind Maßnahmen oder Ereignisse bereits umgesetzt, sind die
Gestaltungsspielräume häufig begrenzt. Auch Fristen spielen eine Rolle.
Bestimmte Schritte, etwa die Gründung einer Holding vor dem Jahreswechsel,
entfalten ihre Wirkung nur bei rechtzeitiger Umsetzung. "Gestaltung bedeutet,
Strukturen so aufzusetzen, dass sie künftige Entscheidungen tragen. Wer erst
nachträglich reagiert, arbeitet immer mit Einschränkungen", fasst Prof. Dr.
Christoph Juhn den Kern dieses Ansatzes zusammen.
Warum JUHN Partner diese Lücke besetzt
Seit der Gründung im Jahr 2015 positioniert sich JUHN Partner gezielt im breiten
Mittelstand. Während kleinere Kanzleien vor allem laufende Pflichten abdecken
und große Beratungseinheiten überwiegend Konzerne betreuen, richtet sich die
Kanzlei an Unternehmen, die strategische Gestaltungsfragen aktiv angehen
möchten. Mit rund 120 Mitarbeitern an mehreren Standorten verfügt JUHN Partner
über die fachliche Tiefe, um komplexe Strukturprojekte umzusetzen und
gleichzeitig nah am Unternehmer zu bleiben.
Ergänzt wird die steuerliche Beratung durch rechtliche Begleitung über eine
spezialisierte Partnergesellschaft. Gerade bei Umwandlungen, Holdingstrukturen
oder Nachfolgeregelungen greifen steuerliche und gesellschaftsrechtliche Fragen
ineinander. Die koordinierte Umsetzung schafft Klarheit und reduziert
Abstimmungsaufwand. Auch internationale Strukturfragen spielen zunehmend eine
Rolle. Der Standort in Dubai ist aus konkreter Mandantennachfrage entstanden,
insbesondere im Zusammenhang mit Wegzug und grenzüberschreitender Gestaltung.
Trotz der öffentlichen Präsenz von Prof. Dr. Christoph Juhn versteht sich die
Kanzlei ausdrücklich als Teamorganisation. Strategische Gestaltungsberatung
erfordert unterschiedliche Spezialisierungen und Erfahrungshintergründe.
"Nachhaltige Lösungen entstehen nicht durch Einzelmeinungen, sondern durch
strukturierte Teamarbeit", betont Prof. Dr. Juhn.
Wie Unternehmer konkret profitieren
Vorausschauende Gestaltungsberatung wirkt unmittelbar im Unternehmen. Wer
Strukturen frühzeitig ordnet, hält mehr finanziellen Spielraum im Betrieb und
trifft Investitionsentscheidungen auf einer belastbaren Grundlage. Statt
steuerliche Folgen nachträglich korrigieren zu müssen, entstehen klare
Rahmenbedingungen für Wachstum, Beteiligungsveränderungen und Nachfolge. Ein
zusätzlicher Vorteil liegt in der Flexibilität der Zusammenarbeit. JUHN Partner
kann die vollständige steuerliche Begleitung übernehmen oder als spezialisierte
Zweitmeinung neben der bestehenden Kanzlei agieren. Die laufende Betreuung
bleibt auf Wunsch beim vertrauten Steuerberater, während strategische
Strukturfragen gesondert analysiert und umgesetzt werden. Die Abgrenzung erfolgt
dabei nicht über Kritik, sondern über Spezialisierung. Langfristig entsteht so
eine belastbare Grundlage für unternehmerische Zukunftsfähigkeit. "Gestaltung
bedeutet, dem Unternehmen einen Rahmen zu geben, der auch in zehn oder zwanzig
Jahren noch trägt", so Prof. Dr. Christoph Juhn.
Sie möchten wissen, ob Ihre Unternehmensstruktur wirklich zu Ihren langfristigen
Zielen passt und welche steuerlichen Spielräume ungenutzt bleiben? Dann sprechen
Sie mit Prof. Dr. Christoph Juhn und dem Team von JUHN Partner
(https://www.juhn.com/) und lassen Sie Ihre bestehende Struktur strategisch
prüfen.
Pressekontakt:
JUHN Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft
Vertreten durch: Prof. Dr. Christoph Juhn
E-Mail: mailto:Willkommen@juhn.com
Web: https://www.juhn.com/
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181591/6219904
OTS: JUHN Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft
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