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Wiesbaden (ots) - Renommierte Befragung von Dr. Doeblin untersucht
Innovationskraft der deutschen Wirtschaft - strategische
Innovationskommunikation und CXO-Positionierung als zentrale Hebel
Wirtschaftsjournalist:innen haben ein insgesamt positives Bild, was die
Innovationsstärke der deutschen Wirtschaft angeht - doch es gibt nur wenige
Manager:innen, die als besonders innovativ gelten. Das zeigt eine im Auftrag der
Fink & Fuchs AG durchgeführte Umfrage der Dr. Doeblin Gesellschaft für
Wirtschaftsforschung unter 126 Wirtschaftsjournalist:innen.
53 Prozent der Befragten bewerten die deutsche Wirtschaft als sehr oder ziemlich
innovativ. Demgegenüber halten 47 Prozent sie für wenig oder überhaupt nicht
innovativ. Besonders auffällig: Während die Wirtschaftsjournalist:innen klare
Einschätzungen zu innovativen Mittelstandsunternehmen abgeben können, gibt es
vergleichsweise wenige Manager:innen dort, die unter Journalist:innen als
innovativ gelten. In der Positionierung der Entscheider:innen wird hier viel
Wirkung verschenkt. Denn entscheidende Faktoren für ein positives
Innovationsimage liegen nicht nur in der Qualität und Sichtbarkeit der
Innovationen, sondern auch bei den Personen, die für diese Innovationskraft
stehen.
Innovationslevel sehr Branchen-spezifisch
Ein Blick auf die als besonders innovativ empfundenen Branchen
(Mehrfachnennungen möglich) zeigt enorme Unterschiede: Der Maschinen- und
Anlagenbau (43 Prozent), Chemie/Pharma (40 Prozent) sowie allgemein
Familienunternehmen (28 Prozent) stellen die Top 3 der innovativsten Segmente
Deutschlands dar.
Mit 27 Prozent landet die Digitalwirtschaft dahinter auf Platz 4. Gerade in
einer Zeit, in der digitale Souveränität ein immer größeres Thema für
Deutschland und Europa darstellt, bieten sich hier Chancen und Gesprächsanlässe
für Unternehmen, um stärker zu punkten.
Die klassische Schlüsselindustrie Automobil landet mit nur 21 Prozent
abgeschlagen auf Platz 7. Das passt zur Krisensituation in der Branche - und zur
Wahrnehmung, dass die innovativen Impulse hier von anderen gesetzt werden.
Nachholbedarf bei CXO-Positionierung
Mit Blick auf die Rolle des Mittelstands als Rückgrat der deutschen Wirtschaft
lohnt sich die Detailbetrachtung, wie die Innovationsstärke hier wahrgenommen
wird. Auf die Frage, wer die innovativsten Führungskräfte an der
mittelständischen Unternehmensspitze sind, gibt es nur wenige Manager:innen, die
häufiger genannt werden. Gerade im Mittelstand stehen Führungskräfte jedoch
exemplarisch für Innovationskraft und Unternehmenskultur. Die geringe
Sichtbarkeit deutet auf eine strategische Lücke in der Positionierung von CXOs
hin.
Erfolgsgeschichten lassen sich besonders wirksam über Persönlichkeiten erzählen.
Medien suchen starke Stimmen, die einordnen, Haltung zeigen und Debatten
mitgestalten. Eine klare CXO-Positionierung zahlt direkt auf
Innovationsreputation und Gesamtimage ein.
"Führungskräfte können als Thought Leader die Innovationskraft ihres
Unternehmens verkörpern und damit Reputation nachhaltig aufbauen", sagt
Alexandra Groß, Vorstand der Fink & Fuchs AG. "Positive Narrative sind
entscheidend, um wirtschaftliche Zuversicht zu stärken - für einzelne
Unternehmen wie auch für den Standort insgesamt."
Deutschland verfügt über Innovationsstärke, aber nicht über ein geschlossen
positives Innovationsimage. Strategische Innovationskommunikation ist der
zentrale Hebel, um tatsächliche Erfolge sichtbar zu machen und im
internationalen Wettbewerb als führend wahrgenommen zu werden.
Im Fokus sollten dabei nicht nur einzelne Produkte oder Features stehen, sondern
eine übergeordnete Erzählung, die Innovationen in wirtschaftliche und
gesellschaftliche Kontexte einordnet und ihnen damit Bedeutung verleiht. Das
gilt auch für die CXO-Positionierung: Medienverantwortliche suchen
Erfolgsgeschichten, idealerweise illustriert durch kommunikationsstarke
Persönlichkeiten auf Führungsebene, die Agenda-Punkte setzen, einordnen und den
Mut haben, den Finger in die Wunde zu legen.
Top 3 der innovativen Unternehmen im Mittelstand
Als Vorbilder können die mittelständischen Unternehmen dienen, die von den
Wirtschaftsjournalist:innen am häufigsten als innovativ benannt werden: Trumpf,
Würth und Viessmann stellen die Top 3 dar. Ausschlaggebend ist laut Befragten
das Zusammenspiel aus technologischer Exzellenz, strategischem Weitblick,
Stabilität - und überzeugender Kommunikation.
Die Ergebnisse sind kein Zufall. Trumpf positioniert seine Kommunikation breit
um die Themen Technologieführerschaft, Innovationserfolge und Tradition. Der
Fokus liegt dabei nicht auf der Produktebene, sondern einer übergeordneten
Innovationsreputation, die Diskurse auf Wirtschafts- und Politikebene aufgreift
und das eigene Unternehmen darin verortet.
Der Bundesverband der Kommunikatoren (BdKom) verlieh dem Kommunikationsteam von
Trumpf 2024 den Award für das Team des Jahres - auch aufgrund des Dreiklangs aus
Mitarbeiterbindung, Technologie- und CEO-Kommunikation. Gerade CEO Nicola
Leibinger-Kammüller bezieht immer wieder klar Stellung, auch in
gesellschaftlichen und politischen Debatten.
Würth verknüpft in seiner Kommunikation Kontinuität mit Zukunftsorientierung und
setzt Akzente mit Digitalisierungs-Narrativen. Die B2B-Kommunikation fokussiert
auf ein Kernset klarer Storylines und die Rolle im wirtschaftlichen Ökosystem.
Das Thema Generationenübergang, Verantwortung und Haltung ist mit Reinhold Würth
und Benjamin Würth sichtbar - auch wenn sie in ihren Rollen als Vorsitzender des
Stiftungsaufsichtsrates beziehungsweise als Ehrenvorsitzender nicht Teil der
Konzernführung sind, sondern des übergeordneten Gremiums.
Viessmann gehörte 2025 zu den sichtbarsten Akteuren der deutschen
Industriekommunikation, kommuniziert auf Thought-Leadership-Ebene und verzahnt
die Technologiekommunikation mit der übergeordneten gesellschaftlichen
Perspektive, etwa beim Thema Wärmewende. 2025 hat das Unternehmen den Thought
Leadership Award von UNICEPTA erhalten, der im Rahmen des Deutschen PR-Preises
verliehen wird. Überzeugt wurde die Jury von einer konstruktiven, glaubwürdigen
und gesellschaftlich relevanten Kommunikation mit klarer, positiver Haltung. Der
nächste Award für Byung-Hun Park, Vice President Corporate Communications bei
Viessmann. 2023 hatte ihn die Jury des PR Report Awards bereits zum Kommunikator
des Jahres gekürt.
"Die genannten Unternehmen vereint, dass sie nicht nur strategisch handeln,
sondern ihre Innovationskraft auch strategisch sichtbar machen", so Groß. "Sie
zeigen, dass Reputation das Ergebnis konsequenter Kommunikationsarbeit ist."
Kurzprofil Fink & Fuchs AG
Als Agentur für Innovationskommunikation ist Fink & Fuchs seit über 35 Jahren
der strategische Partner für Unternehmen, Verbände und öffentliche Auftraggeber.
Die Kommunikationsagentur beschäftigt in Wiesbaden, München und Berlin 60
Mitarbeiter:innen, zählt zu den zehn am meisten empfohlenen Agenturen in
Deutschland (Business Punk, Statista-Ranking 2021) und wurde dreimal als Agentur
des Jahres (PR Report / Holmes Report) ausgezeichnet. Zu den über 50 Kunden
gehören unter anderem NIO, der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI),
Cisco Deutschland, Computacenter, DE-CIX, Panasonic, Salesforce und die
Socialcard. Fink & Fuchs gestaltet im Präsidium des Agenturverbandes GPRA die
Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche mit. Weitere Informationen: "
http://www.finkfuchs.de/ | " LinkedIn
(https://de.linkedin.com/company/fink-&-fuchs-public-relations-ag)
Vorstand: Alexandra Groß
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Harald Zapp; Amtsgericht Wiesbaden, HRB 7013
Pressekontakt:
Fink & Fuchs AG
Berliner Straße 164
65205 Wiesbaden
Tel.: 0611-74131-0
mailto:info@finkfuchs.de
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OTS: Fink & Fuchs AG
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