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Bielefeld (ots) - Beamte in NRW können ihren Beihilfebescheid ab jetzt
vollelektronisch über die Beihilfe-NRW-App erhalten. Das soll Zeit, Ressourcen
und Kosten sparen. Darüber berichtet die Tageszeitung "Neue Westfälische"
(Mittwoch).
Im vergangenen Jahr betrug die durchschnittliche Bearbeitungszeit für
Beihilfeanträge beim Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW (LBV) 19
Kalendertage. Die App soll künftig dazu beitragen, den Vorgang zu beschleunigen.
Durch die digitale Zustellung der Bescheide in der App entfalle in weiten Teilen
der bisher nötige Versand von Papierdokumenten. Das reduziere Druck- und
Versandkosten, verkürze aber ebenso die Bearbeitungszeiten und leiste einen
wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, sagt NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk
(CDU).
Rund 3,5 Millionen Beihilfebescheide verschicken die Beihilfestellen des Landes
pro Jahr. "Würden diese vollständig digital zugestellt, ließen sich allein beim
Porto Einsparungen in Millionenhöhe erzielen", so Optendrenk. Beziehe man
zusätzlich Druck- und Prozesskosten ein, steige das Entlastungspotenzial
nochmals.
Die neue Funktion startet nun in allen teilnehmenden Beihilfestellen der
Landesverwaltung. Auch Kommunen, die die App einsetzen, können die digitale
Bescheidzustellung laut Ministerium nutzen. In NRW gibt es aktuell rund 280.000
Landesbeamte.
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OTS: Neue Westfälische (Bielefeld)
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