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München (ots) - Die Sorge vor einem neuen Krieg im Nahen Osten hat nicht nur den
Rohölpreis in den letzten Tagen spürbar steigen lassen, sondern in der Folge
auch zu höheren Kraftstoffpreisen geführt. Das zeigt die aktuelle ADAC
Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach stieg der Preis für einen
Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche im bundesweiten Mittel um 1,8 Cent auf
1,776 Euro. Noch deutlicher verteuerte sich Diesel: Ein Liter kostet derzeit im
Schnitt 1,740 Euro - ein Plus von 2,9 Cent. Damit sind die Spritpreise so hoch
wie zuletzt 2024: Benzin war letztmalig im Juli 2024 so teuer wie zurzeit,
Diesel im April 2024. Damals lag der Rohölpreis jedoch deutlich über der Marke
von 80 US-Dollar, zudem notierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich
schwächer.
Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ist seit der Vorwoche um rund
vier US-Dollar auf derzeit knapp 71 US-Dollar gestiegen. Damit notiert Brent-Öl
nahe eines Mehrmonatshochs. Von großer Bedeutung ist beim Blick auf die
Ölpreisentwicklung vor allem die Straße von Hormus. Bislang wurden die
Rohöllieferungen aus der Region nicht unterbrochen und die iranischen Exporte
bleiben auf hohem Niveau. Dies könnte sich bei einem Krieg zwischen Iran und den
USA allerdings ändern.
Der ADAC empfiehlt, möglichst abends zu tanken, denn dann sind die
Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens. Eine
praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen Tankstellen bietet die
Spritpreis-App "ADAC Drive". Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen
Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
http://www.adac.de/tanken .
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
mailto:aktuell@adac.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7849/6223706
OTS: ADAC
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