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Frankfurt am Main/Ampflwang (ots) - Begegnung zweier Welten: Philipp Horn
trainiert mit Spezialbrille, die Johanna Recktenwalds Sehvermögen von nur zwei
Prozent Sehkraft simuliert // Philipp Horn: "Im Endeffekt trainieren wir unsere
Sinne genau gegensätzlich"
Der Olympia-Vierte von Mailand Cortina, Philipp Horn, und Weltmeisterin Johanna
Recktenwald sind beides Weltklasse-Biathleten, allerdings in unterschiedlichen
Disziplinen: im olympischen bzw. im paralympischen Biathlon. Bei einem
gemeinsamen Training wagt sich Philipp Horn unter Anleitung von Johanna
Recktenwald erstmals selbst an den Para-Biathlon und erlebt unmittelbar, wie es
ist, ohne visuelle Orientierung zu schießen. "Ich habe mich schon immer gefragt,
wie das funktioniert. Ich finde es unglaublich faszinierend - und freue mich,
das heute auch selbst einmal ausprobieren zu dürfen", sagt der Top-Athlet, der
seit 2011 von der Sporthilfe gefördert wird und Mitglied im Top-Team ist.
Mit einer Spezialbrille, die Recktenwalds Sehvermögen von nur zwei Prozent
Sehkraft simuliert, testet er das Schießen allein gesteuert vom elektronischen
Signalton der Anlage: Je höher der Klang, desto näher am Ziel. "Verrückt! Wir
tragen extra Hörschutz, um uns vom Publikum und Nebengeräuschen abzuschirmen",
kommentiert der Weltklasse-Biathlet. Am Ende stellen beide fest: Die
Unterschiede zwischen olympischem und paralympischem Biathlon sind groß - und
gleichzeitig überraschend klein. "Im Endeffekt trainieren wir unsere Sinne genau
gegensätzlich", sagt Philipp Horn. "Ich verlasse mich auf meine Augen und blende
Geräusche bestmöglich aus - du vertraust ganz auf dein Hörorgan. Und trotzdem
machen wir dasselbe: Wir fahren Ski, wir liegen, wir schießen. Wir geben auf der
Piste alles."
Während Philipp Horn bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina eine
Medaille mit einem starken vierten Platz denkbar knapp verpasste, darf sich
Johanna Recktenwald Hoffnungen auf Edelmetall bei den Paralympischen Spielen am
gleichen Ort machen. "Mit den olympischen Biathleten haben wir tatsächlich nur
selten Berührungspunkte", sagt die Top-Athletin. Sie ist seit 2019
Sporthilfe-gefördert , Mitglied im Top-Team und wird in puncto Dualer Karriere
und Altersvorsorge durch Programme des Bundes finanziell unterstützt. Die
Weltmeisterin und der Weltklasse-Athlet sind Teil der Sporthilfe-Familie und
begegneten sich vergangenen Oktober im Rahmen des Sporthilfe Club der Besten im
österreichischen Ampflwang erstmals persönlich. Für den Club könnte sich Johanna
Recktenwald mit einer paralympischen Medaille auch in diesem Jahr wieder
qualifizieren.
Der Austausch zwischen Recktenwald und Horn zeigt eindrucksvoll, wie nah sich
olympischer und paralympischer Hochleistungssport trotz unterschiedlicher
Voraussetzungen sind - und wie sehr gegenseitige Wertschätzung verbindet. Die
Sporthilfe schafft mit ihren Veranstaltungen genau solche Begegnungen - zwischen
Menschen, Sportarten und Perspektiven. Sie zeigt, dass Höchstleistung viele
Facetten hat und echter sportlicher Spirit dort entsteht, wo man voneinander
lernt.
Hinweis an die Redaktionen:
Der vollständige Artikel mit allen Eindrücken, Zitaten und Hintergründen zur
Begegnung von Philipp Horn und Johanna Recktenwald ist hier abrufbar (https://ww
w.sporthilfe.de/vor-den-paralympischen-spielen-in-mailand-cortina-biathlet-phili
pp-horn-johanna-recktenwald) , frei verwendbar mit Quellenangabe "Sporthilfe".
Fotos des Zusammentreffens finden Sie hier zum Download (https://sporthilfede.sh
arepoint.com/:f:/s/sporthilfe_media/IgDoI0_5XD_xSIHO2S0LPOEPAedJ6QybEbtYRF5O76Zb
ceY?e=jPgzJJ) .
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