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Aachen (ots) - Wer als Coach, Berater oder Agentur gute Arbeit leistet, kann
davon ausgehen: Der Markt ist grundsätzlich da. Trotzdem bleibt Wachstum bei
vielen ein Zufallsprodukt. Mal kommen Anfragen über Empfehlungen, mal passiert
wochenlang nichts. Für Außenstehende wirkt es oft so, als fehle nur mehr
Reichweite. In der Praxis ist das selten das Kernproblem.
"Die meisten haben keine Maschinerie, auf die sie sich blind verlassen können",
sagt Tom Rothenhäusler, Gründer von LeadFeed Marketing
(http://www.leadfeed-marketing.de) . Er unterstützt Dienstleister im Premium
Segment dabei, über Social Media planbar qualifizierte Interessenten zu
gewinnen. Sein Blick auf den Markt ist klar: Viele Anbieter investieren längst
in Werbung. Aber sie investieren ohne System. Und ohne System wird aus Marketing
schnell Hoffnungsmarketing.
Wenn Marketing wie ein Casino wirkt
Tom Rothenhäusler beschreibt eine typische Situation, die in Gesprächen immer
wieder auftaucht. Unternehmen haben bereits mehrere Agenturen getestet, oft
drei, vier oder mehr. Das Ergebnis: verbrannte Budgets, enttäuschte Erwartungen,
zunehmendes Misstrauen.
"Die Einwände sind fast immer dieselben: Alle anderen Agenturen haben nicht
geliefert. Warum soll ich dir vertrauen. Was, wenn es nicht funktioniert. Warum
gebt ihr keine Garantie", sagt er.
Die emotionale Ausgangslage ist nachvollziehbar. Wer wiederholt Geld ausgibt,
ohne eine klare Wirkung zu sehen, fühlt sich ausgeliefert. "Viele werden nervös.
Für sie ist Werbung wie im Casino: Man steckt Geld rein und hofft, dass
irgendwann etwas zurückkommt." Genau an diesem Punkt setzt Rothenhäusler an, mit
einer unbequemen, aber hilfreichen Logik.
Seine These: Wenn ein Angebot grundsätzlich marktfähig ist und das Marketing
fachlich korrekt umgesetzt wird, sind Anfragen keine Glückssache, sondern eine
Folge. "Wenn ich ein Angebot habe, das vermarktbar ist, und ich leite die
richtigen Wege ein, dann werde ich als logische Konsequenz Anfragen erhalten.
Wenn nicht, habe ich einen fachlichen Fehler gemacht." Das klingt hart. Soll
aber vor allem eines leisten: Verantwortung zurück in die Steuerung bringen.
Die große Verwechslung: Leads sind nicht das Ziel
In der öffentlichen Diskussion wird Leadgenerierung häufig auf eine Kennzahl
reduziert: Wie viele Anfragen kommen rein. Tom Rothenhäusler hält diese
Fixierung für gefährlich. "Ein Lead ist nichts wert, bis er verwandelt wurde.
Von einem Lead kann ich mir nichts kaufen."
Was am Ende zählt, ist Umsatz. Und dafür braucht es nicht möglichst viele
Anfragen, sondern die richtigen. "Es ist besser, zehn qualitative Leads zu haben
als hundert niedrige, weil ich mit weniger Aufwand den höheren Return erziele."
Genau hier scheitern viele Kampagnen, die auf dem Papier gut aussehen: Es kommen
zwar Kontakte, aber keine, die kaufkräftig sind oder wirklich passen.
Gerade im Premium Segment ist das entscheidend. Wer hochpreisige Leistungen
verkauft, braucht ein System, das diese Realität berücksichtigt. Tom
Rothenhäusler nennt das Hochpreis Ansprache und Hochpreis Targeting. Gemeint
ist: Die Kampagne muss nicht nur Interesse erzeugen, sondern auch die passende
Zielgruppe erreichen, also Menschen oder Unternehmen mit Budget, Bedarf und
Entscheidungskompetenz.
"Wenn wir Unternehmer generieren, die sagen: Ich will in die Presse, aber keiner
kann es sich leisten, dann performt die Kampagne am Ende nicht", sagt er und
verweist auf typische Fehler in der Zielgruppenauswahl.
Warum viele Kampagnen trotz Erfahrung scheitern
Auf die Frage, warum Marketing bei so vielen Dienstleistern Zufall bleibt,
obwohl bereits Geld investiert wurde, nennt Tom Rothenhäusler mehrere
wiederkehrende Muster.
Erstens: Generalisten. "Sie haben auf eine Bauchladenagentur gesetzt, die alles
ein bisschen macht. Hübsche Designs, ja. Aber keine Spezialisierung auf
hochpreisige Leadgenerierung." Zweitens: Optimierung auf Quantität statt auf
Qualität. Drittens: fehlende Kompetenz, kaufkräftige Zielgruppen präzise
anzusprechen und zu filtern. Viertens: Entscheidungen aus Nervosität statt aus
Analyse.
"Emotionale Entscheidungen im Meta Ads Marketing sind der Tod", sagt er. Viele
justieren täglich herum, ändern Texte, Zielgruppen oder Budgets aus Ungeduld.
Das Ergebnis ist ein System, das nie stabil wird.
Sein Grundprinzip ist eine nüchterne Entweder Oder Logik. "In der
Leadgenerierung gibt es meistens nur eine Null und eine Eins: Entweder sie
performt oder sie performt nicht." Die Aussage klingt radikal, hat aber einen
technischen Hintergrund: In einem zusammengesetzten System reichen kleine
Fehler, um den gesamten Prozess zu stoppen.
Die Maschine muss als Ganzes laufen
Tom Rothenhäusler arbeitet mit dem Bild einer Maschine. Eine funktionierende
Kampagne sei kein einzelner Hebel, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Zahnräder.
Wenn eines davon hakt, bleibt die Maschine stehen.
"Wenn du das geilste Creative hast und den geilsten Funnel, aber ein schlechtes
Targeting, hast du null Ergebnis. Wenn du das beste Targeting hast, aber
schlechte Creatives, hast du null Ergebnis." Diese Logik zieht sich durch seine
Beratung: Nicht einzelne Taktiken retten eine Kampagne, sondern die saubere
Gesamtkonstruktion.
Zu den zentralen Komponenten zählen aus seiner Sicht ein marktfähiges Angebot im
Premium Segment, überzeugende Creatives, ein Funnel, der Interesse in Kontakt
verwandelt, eine präzise Zielgruppensteuerung und ergänzend Retargeting, um
Vertrauen aufzubauen. Dazu kommt ein Punkt, den viele unterschätzen: die
Fähigkeit, Leads im Vertrieb professionell zu bearbeiten.
"Leadgenerierung ist keine Bestellung, die man entgegennimmt", betont Tom
Rothenhäusler. Ohne systematisierten Vertrieb verpuffen auch gute Kampagnen.
Unternehmen müssen erreichbar sein, nachfassen, Gespräche führen und
Entscheidungen herbeiführen. Sonst bleibt es beim Datensatz im CRM.
Sechs Schritte zur ersten funktionierenden Kampagne
Wie lässt sich das System greifbar machen, ohne in Fachchinesisch abzudriften.
Tom Rothenhäusler skizziert einen grundlegenden Ablauf, der besonders
Einsteigern Orientierung geben soll.
Erstens: Zielgruppe definieren. Wer ist der Zielkunde, was macht ihn aus,
beruflich und privat. Zweitens: Motivation und Pain Points klären. Wovor hat der
Zielkunde Sorgen, was will er erreichen. Drittens: Werbedesigns oder Videos
entwerfen, die genau diese Punkte aufgreifen. Viertens: Funnel bauen, der zur
Anfrage führt, nicht als Informationswebsite, sondern als klarer Prozess.
Fünftens: Targeting im Werbeanzeigen Manager präzise einstellen, um
Streuverluste zu minimieren. Sechstens: Regelmäßige Auswertungen im sinnvollen
Rhythmus, "alle zwei bis drei Wochen", und dann analytische Entscheidungen.
Der Ablauf ist bewusst kompakt, doch er macht klar: Eine Kampagne entsteht nicht
durch Anzeigen schalten, sondern durch konsequente Strukturarbeit.
Creatives, die nicht wie Werbung aussehen
Wenn Tom Rothenhäusler einen Hebel besonders hervorhebt, dann sind es die
Creatives. Viele Unternehmen glauben, sie bräuchten aufwendige Imagefilme,
Hochglanzproduktionen oder große Effekte. In der Realität sei oft das Gegenteil
wirksam.
"Es soll nie wie Werbung aussehen", sagt er. LeadFeed Marketing setzt deshalb
häufig auf UGC Inhalte, also Videos, die wirken wie organischer Content.
Hochformat, nahbar, klar, zielgruppengerecht. "Eingesprochen wie von einem guten
Freund. Natürlich im passenden Ton, manchmal konservativer, je nach Zielgruppe."
Sein Punkt ist weniger ästhetisch als psychologisch. Niemand öffnet Instagram,
um Werbung zu konsumieren. Menschen öffnen es, um Inhalte zu sehen. Wer dort
Aufmerksamkeit gewinnen will, muss sich wie Content anfühlen, nicht wie ein
Spot.
"Keine Imagefilme, keine Hollywood Produktion", sagt Tom Rothenhäusler. "Wenn du
die richtigen Worte an die richtige Zielgruppe sagst, in einem natürlichen
Rahmen, funktioniert es."
Vorsicht vor Garantien als Vertriebsinstrument
Ein weiteres Thema, das Tom Rothenhäusler offensiv anspricht, ist die Garantie
Rhetorik vieler Agenturen. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten klingt das für
Kunden verlockend: Wir garantieren 50 Anfragen pro Monat oder wir arbeiten
kostenfrei weiter. Für Rothenhäusler ist das häufig ein gefährlicher
Lockmechanismus.
"Der Haken ist: Die Kunden müssen trotzdem das Budget stellen", sagt er. Selbst
wenn die Agentur angeblich kostenfrei weiterarbeitet, bleibt der Kunde oft an
den laufenden Werbekosten hängen. Und nach Monaten des Frusts wird kaum jemand
weiteres Budget investieren, nur um eine Garantie theoretisch einzulösen.
Seine Empfehlung ist eindeutig: weniger auf Versprechen hören, mehr auf
Transparenz und Referenzen achten. "Garantieren kann keiner etwas. Es gibt
Variablen, die ich nicht bestimmen kann." Realistische Erwartungshaltungen seien
sinnvoll, aber eben keine hundertprozentigen Zusagen.
Was realistisch ist und was nicht
Wie sehen seriöse Erwartungen aus. Tom Rothenhäusler nennt als grobe
Orientierung eine Spanne für erfolgreiche Kampagnen: Ein Return on Ad Spend,
also Verhältnis von Werbeausgaben zu Umsatz, liege häufig im Bereich Faktor fünf
bis zehn. "Die meisten siedeln sich bei sechs, sieben, acht an. Das ist
realistisch."
Gleichzeitig warnt er vor Fantasiezahlen. Performance Marketing sei kein
Zaubertrick, der Unternehmen dreißigfach erfolgreicher mache. Es sei ein
Skalierungsinstrument, das reproduzierbar funktionieren kann, aber innerhalb
realer Grenzen.
Warum Systeme gerade jetzt wichtiger werden
In seinem Ausblick beschreibt Tom Rothenhäusler einen Trend, den viele längst
spüren: Leadgenerierung wird teurer. Der Grund sei banal: Das Angebot an
Werbeplätzen wächst nicht im gleichen Tempo wie die Nachfrage. Immer mehr
Unternehmen schalten Ads, die Konkurrenz steigt, Preise steigen.
Das hat Konsequenzen. Wer langfristig planbar wachsen will, müsse Systeme
aufbauen, bevor es noch teurer wird. Und gerade in unsicheren Zeiten dürfe man
sich nicht auf Empfehlungen verlassen.
"Viele sagen: Ich kann jetzt nicht investieren, weil die Auftragslage unsicher
ist", berichtet Tom Rothenhäusler. "Ich sehe das anders: Genau deswegen musst du
auf Reproduzierbarkeit setzen und Verantwortung übernehmen, statt dein
Unternehmen durch Hoffnungsmarketing zu führen."
LeadFeed Marketing als Gegenmodell zum Hoffnungsmarketing
Die Positionierung ist damit klar: LeadFeed Marketing steht für systematisches,
messbares Wachstum. Nicht für Quantitätswettbewerbe, nicht für Garantie
Verkaufsrhetorik, nicht für hektische Kampagnenänderungen aus Angst. Sondern für
ein Setup, das als Maschine funktioniert: Creatives, Funnel, Targeting,
Auswertung, Retargeting und ein Vertrieb, der Leads in Umsatz verwandelt.
Der Anspruch ist hoch, aber nachvollziehbar. Denn am Ende geht es weniger um das
nächste Tool oder das nächste Update einer Plattform. Es geht um Grundlagen: Wer
als Dienstleister in einem Premium Markt wachsen will, braucht ein System, das
unabhängig von Zufall, Stimmung und Empfehlungen planbar Nachfrage erzeugt.
Oder wie Tom Rothenhäusler es formuliert: "Wir distanzieren uns vom
Hoffnungsmarketing. Wir machen es messbar, trackbar. Und dann ist es keine Wette
mehr, sondern eine Steuerungsfrage."
Weiterführende Informationen unter: http://www.leadfeed-marketing.de
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OTS: LeadFeed Marketing
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