|
Bonn (ots) - Deutschlands Rolle auf der Weltbühne - mehr Merz, mehr Macht?
Zwischen Washington und Peking, zwischen Abhängigkeit und Anspruch:
Bundeskanzler Friedrich Merz versucht, Deutschlands Rolle in einer zunehmend
konfrontativen Welt zu stärken. Die Reise nach China zeigte die diplomatische
Gratwanderung dabei deutlich - mehr Kooperation ja, aber mit dem erklärten Ziel,
faire Wettbewerbsbedingungen durchzusetzen. Kaum zurück, richtet sich der Blick
erneut nach Washington: Donald Trump setzt auch nach dem Urteil des Obersten
Gerichtshofs auf Zölle und stellt die transatlantische Partnerschaft weiter auf
eine harte Probe. Zugleich dauert der Krieg in der Ukraine an - mit enormen
Folgen für Europa. Für Berlin wächst damit der Druck, wirtschaftliche Stärke,
sicherheitspolitische Verantwortung und strategische Klarheit miteinander in
Einklang zu bringen.
Kann Deutschland unter diesen Bedingungen außenpolitisch an Gewicht gewinnen?
Ist Friedrich Merz auf dem Weg zum Taktgeber Europas oder überschätzt der
Kanzler seine Gestaltungsmacht? Wie sollte Brüssel auf Trumps Zollpolitik und
Chinas scharfe Wettbewerbsstrategie reagieren? Droht Europa zwischen USA und
China zum Spielball zu werden - oder eröffnet sich gerade jetzt die Chance auf
mehr strategische Souveränität? Und was entscheidet darüber, ob aus politischem
Anspruch tatsächlicher Einfluss wird?
Eva Lindenau diskutiert mit:
- Hélène Kohl , freie Journalistin aus Frankreich
- Eva Quadbeck , Chefredakteurin RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)
- Felix Lee , China-Experte, Süddeutsche Zeitung Dossier
- Christopher F. Schuetze , Berlin-Korrespondent, New York Times
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
mailto:kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6511/6225482
OTS: PHOENIX
|