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Hamburg (ots) - Während Neubaupreise explodieren und moderne Wohnungen
vielerorts unerschwinglich werden, richtet sich der Blick vieler Investoren
plötzlich auf Objekte, die jahrelang niemand wollte - veraltete, vernachlässigte
oder sogar sanierungsbedürftige Mietshäuser. Der Grund ist einfach: sie sind oft
deutlich günstiger im Einkauf, bieten enormes Entwicklungspotenzial und lassen
sich durch clevere Modernisierung zu echten Renditeobjekten machen.
Alte Häuser gelten oft als Problemfälle, dabei können sie ein wahrer Schatz
sein. Wer den Zustand richtig bewertet und strukturiert saniert, kann den Wert
eines verfallenen Mietshauses nahezu verdoppeln. Dieser Beitrag zeigt, warum
gerade jetzt viele dieser unscheinbaren Objekte zur Chance für Anleger werden
und was man bei einer Investition beachten sollte.
Warum der Markt sich zugunsten von Bestandsimmobilien verschiebt
Mehrere strukturelle Faktoren verändern derzeit die Spielregeln am
Immobilienmarkt. Neubauten sind nicht nur teuer in der Erstellung, sondern
unterliegen komplexen Genehmigungsverfahren und strengen energetischen
Standards. Hohe Bau- und Finanzierungskosten zwingen Projektentwickler dazu,
entsprechend hohe Verkaufs- oder Mietpreise anzusetzen, um wirtschaftlich
tragfähig zu bleiben.
Gleichzeitig steigt in vielen Regionen die Verkaufsbereitschaft von Eigentümern
älterer Mietshäuser. Erbengemeinschaften, private Bestandshalter ohne
Modernisierungsstrategie oder überforderte Vermieter sehen sich mit wachsendem
Sanierungsdruck konfrontiert. Diese Konstellation führt dazu, dass Objekte
häufig unter ihrem tatsächlichen Entwicklungspotenzial gehandelt werden. Für
strategisch denkende Anleger öffnet sich damit ein Renditefenster, das weniger
auf Marktdynamik als auf operative Kompetenz setzt.
Der entscheidende Unterschied: Know-how statt Bauchgefühl
Nicht das Alter eines Gebäudes entscheidet über dessen Attraktivität, sondern
die Fähigkeit, Potenziale realistisch zu bewerten. Während unerfahrene
Investoren vor allem veraltete Heizungen, schlechte Energieeffizienz oder
sichtbaren Instandhaltungsstau wahrnehmen, analysieren professionelle Anleger
die tragende Substanz, mögliche Ausbaureserven und Optimierungspotenziale in
Grundrissen. Hinzu kommen Spielräume bei Mietanpassungen, Nachverdichtung oder
der strategischen Nutzung staatlicher Förderprogramme für energetische
Maßnahmen.
Eine strukturierte Zustandsanalyse bildet die Grundlage für eine belastbare
Kalkulation. Wer Sanierungskosten, Zeitachsen und regulatorische
Rahmenbedingungen präzise erfasst, kann Wertsteigerungen planen, statt auf sie
zu hoffen.
Netzwerk, Prozesse und Skaleneffekte als Renditetreiber
In einem angespannten Bau- und Handwerkermarkt entscheidet nicht allein das
Objekt über den Erfolg, sondern das organisatorische Umfeld. Erfahrene
Investoren arbeiten mit eingespielten Gewerken, verfügen über belastbare
Kalkulationswerte und etablierte Projektsteuerungsprozesse. Dadurch lassen sich
Sanierungen planbar und wirtschaftlich umsetzen. Private Eigentümer hingegen
stehen häufig vor Kostensteigerungen, Verzögerungen oder Qualitätsproblemen, die
die Rendite erheblich belasten.
Hinzu kommen Skaleneffekte: Wer mehrere Objekte entwickelt, kann
Materialeinkäufe optimieren, energetische Maßnahmen strategisch bündeln und
Prozesse standardisieren. Wertschöpfung entsteht so systematisch und nicht
zufällig.
Das aktuelle Marktumfeld als strategische Chance
Das gestiegene Zinsniveau hat spekulativ orientierte Marktteilnehmer
zurückgedrängt und die Transaktionsdynamik verlangsamt. Gleichzeitig bleibt das
Neubauangebot in vielen Ballungsräumen begrenzt, während die Nachfrage nach
bezahlbarem Wohnraum anhält. Moderate Mietsteigerungen in gut angebundenen Lagen
sorgen für zusätzliche Stabilität.
Für Anleger mit ausreichend Eigenkapital, klarer Strategie und operativer
Kompetenz ergibt sich daraus ein Umfeld, in dem selektive Ankäufe und gezielte
Modernisierungen eine solide Basis für langfristige Vermietbarkeit schaffen
können. Entscheidend ist dabei eine sorgfältige Prüfung von Substanz, Standort,
Infrastruktur, demografischer Entwicklung sowie mietrechtlichen
Rahmenbedingungen.
Nachhaltigkeit und Substanz statt kurzfristiger Spekulation
Die wachsende Attraktivität sanierungsbedürftiger Mietshäuser ist weniger
Ausdruck eines Trends als vielmehr Ergebnis einer strukturellen Marktanpassung.
Bestehender Wohnraum wird modernisiert, energetisch verbessert und an aktuelle
Anforderungen angepasst, anstatt ausschließlich auf Neubau zu setzen. Das schont
Ressourcen, erhält gewachsene Stadtstrukturen und ermöglicht häufig günstigere
Mieten als vergleichbare Neubauprojekte.
Für Anleger entsteht ein Investmentansatz, der auf nachhaltiger Wertentwicklung,
stabilen Cashflows und unternehmerischer Steuerung basiert. Die eigentliche
Frage lautet daher nicht, ob alte Häuser die Lösung sind, sondern wer über die
Kompetenz verfügt, ihr Potenzial systematisch zu heben.
Über Stephan Gerlach:
Stephan Gerlach ist Gründer der Gerlach Immobiliengruppe,
SPIEGEL-Bestseller-Autor und Experte für den Kauf, die Renovierung und den
Verkauf von Immobilien. Sein Ziel ist es, möglichst vielen Menschen
renditestarke und sichere Immobilien zur Vermögensbildung und Altersvorsorge zu
ermöglichen. Sein Team bietet dafür ein Komplettpaket und übernimmt den gesamten
Prozess - für mehr Rendite bei weniger Risiko und ohne Aufwand für die Kunden.
Mehr Informationen unter: https://gerlachgroup.de
Pressekontakt:
Gerlach Verwaltungs- und Beteiligungsges.mbH
Vertreten durch: Stephan Hilmar Gerlach
E-Mail: mailto:info@gerlachgroup.de
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