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Düsseldorf (ots) - Welche Rolle spielt Kupfer für Wirtschaftskraft und
politische Weichenstellungen? Eine zentrale, wie der erste parlamentarische
Abend des Kupferverbandes am 25. Februar 2026 in Berlin deutlich machte. Im
Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie sich die Wettbewerbsfähigkeit
des Industriestandorts Deutschland sichern lässt und welche politischen
Entscheidungen hierfür jetzt erforderlich sind.
In einem klaren und konstruktiven Austausch mit den wirtschaftspolitischen
Sprechern der Regierungsfraktionen, Andreas Lenz (CDU/CSU) und Sebastian Roloff
(SPD), sowie Christian Seyfert, Hauptgeschäftsführer des VIK Verband der
Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V., wurden drängende Themen
erörtert, die für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung und zukünftiges
Wachstum entscheidend sind.
Energieversorgung wettbewerbsfähig gestalten
Ein zentrales Anliegen der Branche ist Bezahlbarkeit: Aus kurzfristigen
Entlastungen bei hohen Energiekosten muss eine strukturell und dauerhaft
wettbewerbsfähige Energieversorgungentstehen, die langfristige Investitionen in
Deutschland wieder ermöglicht. Strukturelle Probleme bei Stromerzeugung und
-transport dürfen dabei nicht auf Industrieverbraucher abgewälzt werden und in
neue Belastungen münden.
Kohärente Industriepolitik in Deutschland und Europa
Ebenso wurde betont, dass industriepolitische Maßnahmen der Bundesregierung nur
dann ihre volle Wirkung entfalten können, wenn sie nicht durch gegenläufige
europäische Vorhaben konterkariert werden - etwa durch eine drohend verschärfte
Zertifikatszuteilung im Emissionshandel ETS.
Kupfer als Standortvorteil und Schlüsselrohstoff
Die kupferverarbeitende Industrie steht in einem intensiven internationalen
Wettbewerb um Produktionsstandorte, Fachkräfte und den Ausbau ihres
technologischen Know-hows. Dass der Schlüsselrohstoff Kupfer gerade im
rohstoffarmenDeutschland in großer Vielfalt geformt, verarbeitet und produziert
wird, stellt einen erheblichen Standortvorteil dar; insbesondere mit Blick auf
Transformation, Digitalisierung und Klimaschutz.
Offener Dialog in Bundestagsnähe
Die Netzwerkveranstaltung bot in unmittelbarer Nähe zum Deutschen Bundestag den
Rahmen für einen offenen Dialog zwischen Politik, Industrie, Verbänden und
Medien. Trotz parallel stattfindender Parlamentsstitzung beteiligten sich
mehrere Bundestagsabgeordnete an der Diskussion.
Pressekontakt:
Dr. Bianca Schubert · Head of Communications & Corporate Affairs
Kupferverband e.V. · Emanuel-Leutze-Straße 11 · D-40547 Düsseldorf
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