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Straubing (ots) - Der Angriff auf den Iran macht die Reise riskanter, aber auch
bedeutsamer. Er zwingt Merz, Farbe zu bekennen: gegenüber einem Präsidenten, der
Härte zum Markenzeichen seiner Politik gemacht hat, und einer deutschen
Öffentlichkeit, die eine weitere Eskalation fürchtet. Gerade deshalb bietet sich
eine Chance: Gelingt es dem Kanzler, Trumps Hang zu maximaler Härte mit einem
Angebot zur Einbindung zu verbinden - mehr europäische Verantwortung in der
Ukraine, mehr Klarheit in der Handelspolitik, mehr abgestimmte Diplomatie im
Nahen Osten -, könnte der Besuch mehr als ein Pflichttermin werden. Bestenfalls
könnte er helfen, das transatlantische Verhältnis aus der Dauerkrise zurück in
gemeinsame Gestaltung zu führen.
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