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Hamburg (ots) - Träger der wichtigen Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche
mit sonderpädagogischen Förderbedarf und/oder psychosozialen und seelischen
Beeinträchtigungen warten auf mehr als eine Million Euro von der Behörde für
Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB). Das sei existenzgefährdend, warnt der
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa).
In einem offenen Brief an die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung
kritisiert der bpa-Landesvorsitzende Frank Wagner langsame Verwaltungsabläufe
und warnt vor einem Wegfall von mindestens 1.200 Arbeitsplätzen und 1.500
Schulbegleitungen.
"Nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten aufgrund der Umstellung des
Abrechnungssystems summierten sich die Außenstände bei den Trägern auf einen
Millionenbetrag. Nachdem kurzzeitig eine Verbesserung durch Zahlung stark
veralteter Außenstände erfolgte, ist die Situation zwischenzeitlich wieder
genauso bedrohlich", so Wagner.
Inzwischen seien viele Träger in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Behörde
müsse sofort die zeitnahe Begleichung der Außenstände sicherstellen. Die
Schulbegleitung ist eine elementar wichtige Unterstützung für betroffene Kinder
und Jugendliche und stellt deren Teilhabe an Bildung und schulischer
Gemeinschaft sicher.
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Philip Eckhardt, Leiter der Landesgeschäftsstelle
Tel.: +49 40 25 30 71 60, www.bpa.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/17920/6226603
OTS: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
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