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Berlin (ots) - Auf einen Blick: Ergebnisse der Verbraucherbefragung
- 74 %: Gesunde Ernährung ist mir (sehr) wichtig.
- 43 %: Ich schaffe es im Alltag (sehr) gut, mich gesund zu ernähren.
- 70 %: Tiefkühlkost kann (eher/definitiv) helfen, sich gesund zu ernähren.
Gesund essen - das ist den meisten Menschen in Deutschland wichtig. Doch im
Alltag klafft oft eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: 74
Prozent sagen, gesunde Ernährung sei ihnen sehr wichtig bzw. wichtig. Aber nur
43 Prozent finden, dass es ihnen im Alltag gut oder sehr gut gelingt, gesunde
Ernährung umzusetzen. Das zeigt das aktuelle TK-Trendbarometer vom Januar 2026*,
eine repräsentative Verbraucherbefragung des Marktforschungsinstituts Innofact
im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts e. V. (dti) zum "Tag der gesunden
Ernährung" am 7. März.
Gleichzeitig sehen viele in Tiefkühlprodukten eine alltagstaugliche
Unterstützung: 70 Prozent der Befragten sagen, dass Tiefkühlkost eher bzw.
definitiv helfen kann, sich gesund zu ernähren.
Wie Tiefkühlkost im Ernährungsalltag hilft: nährstoffreich, saisonal unabhängig,
lange haltbar
Wer Tiefkühlkost als Hilfe für eine gesunde Ernährung sieht, nennt vor allem
diese Gründe: den Erhalt von Vitaminen und Nährstoffen (für 85 Prozent sehr/eher
hilfreich), die ganzjährige Verfügbarkeit (85 Prozent) sowie die lange
Haltbarkeit (83 Prozent).
Auch bei allgemeinen Aussagen über Tiefkühlkost zeigt sich ein klares Bild:
- 65 Prozent aller Befragten stimmen (voll und ganz) zu: Tiefkühlprodukte
ermöglichen die ganzjährige Verfügbarkeit gesunder Zutaten.
- 55 Prozent sagen: Tiefkühlprodukte unterstützen bei Zeitmangel, sich gesund zu
ernähren.
- 50 Prozent finden: Tiefkühlprodukte machen gesunde Mahlzeiten besser planbar.
Vorurteil "Konservierungsstoffe" bremst - hier braucht es mehr Aufklärung
Trotz der weit überwiegend positiven Einschätzung gibt es aber auch Vorbehalte:
30 Prozent der Befragten sagen, TK könne eher bzw. definitiv nicht dabei helfen,
sich gesund zu ernähren. In dieser Gruppe nennen viele als Grund, tiefgekühlte
Lebensmittel enthielten zu viele Zusatz- bzw. zu viele Konservierungsstoffe
(jeweils 53 Prozent).
Dazu sagt Juliane Zander, Ernährungswissenschaftlerin und Referentin im dti:
"Die Schockfrostung sorgt dafür, dass Tiefkühlprodukte auf natürliche Weise
haltbar gemacht werden - ganz ohne Konservierungsstoffe. Auch der ursprüngliche
Geschmack und das Aroma der frischen, tiefgekühlten hochwertigen Rohwaren
bleiben optimal erhalten. Dank der physikalischen Kraft der Kälte bleiben die
Lebensmittel frisch und lange haltbar, ihre wertvollen Inhaltsstoffe wie
Vitamine und Mineralstoffe sowie Geschmack und Konsistenz sehr gut erhalten. Die
'Frischestudie' der Universität Hamburg und der Hochschule für angewandte
Wissenschaften Hamburg zeigt: Durch den schnellen Produktionsablauf und das
Schockfrosten ist das Gefriergut ein wahrer Vitamin- und Nähstofftresor."
Unabhängige Produkttests von Stiftung Warentest und Öko-Test zeigen immer
wieder: Tiefkühlgerichte kommen meist ohne Zusatzstoffe aus - oder enthalten
lediglich solche, die aus lebensmitteltechnologischer Sicht notwendig sind.
"Dabei setzen die Hersteller überwiegend Zutaten ein, die auch in der heimischen
Küche, in Restaurants oder in Kantinen zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel
Backtriebmittel oder Stärke", erläutert Juliane Zander.
"Tag der Tiefkühlkost" am 6. März
1984 hat der damalige US-Präsident Ronald Reagan den 6. März zum "National
Frozen Food Day" ausgerufen. Sein Ziel: nachfolgende Generationen auf die so
wichtige Erfindung für die Lebensmittelversorgung der Menschen aufmerksam
machen. Warum der 6. März? An diesem Tag sind 1930 in der Kleinstadt Springfield
im US-Bundesstaat Massachusetts weltweit erstmals TK-Lebensmittel über den
Ladentisch gegangen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird der 6. März
jedes Jahr als "Tag der Tiefkühlkost" gefeiert.
Tiefkühlprodukte sind längst fester und beliebter Bestandteil des täglichen
Lebensmitteleinkaufs: 62 Prozent der Befragten verwenden sie mindestens mehrmals
im Monat. Am häufigsten greifen Verbraucherinnen und Verbraucher zu TK-Gemüse
und -Kräutern (76 Prozent der Verwender), TK-Fisch (62 Prozent) und
tiefgekühlten Kartoffelprodukten (55 Prozent). 2024 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch
von Tiefkühlprodukten in Deutschland laut dti-Absatzstatistik auf einen
Rekordwert von 50 kg - das sind pro Bauch 15 TK-Pizzen und 28 Fischstäbchen.
Diese Pressemeldung finden Sie auf https://www.tiefkuehlkost.de/
Auf der Seite "Tiefkühlprodukte - Frische Vielfalt, unbeschwerter Genuss" (https
://www.tiefkuehlkost.de/tk-fuer-alle/nachhaltigkeit-qualitaet/produktqualitaet/t
iefkuehlprodukte-frische-vielfalt-unbeschwerter-genuss) finden Verbraucher ein
Informationsangebot und Antworten auf häufige Fragen zu Tiefkühlprodukten.
* Information zum Studiendesign: Ende Januar 2026 wurden 1.000 onlinebasierte
Interviews geführt, im Rahmen der Onlinebefragung aus dem Innofact Consumer
Panel.
Das Deutsche Tiefkühlinstitut e.V. (dti) ist die Interessenvertretung und
Kommunikationsplattform der Tiefkühlwirtschaft in Deutschland und vertritt als
Spitzenverband über 150 überwiegend mittelständische Unternehmen aus allen
Teilen der Tiefkühlkette, von Industrie über Logistik und Handel. Die
Tiefkühlwirtschaft, mit einem Gesamtumsatz von über 22 Milliarden Euro einer der
wichtigsten Zweige der Lebensmittelindustrie, versorgt täglich rund 83 Millionen
Menschen in Deutschland mit frischen, tiefgekühlten Lebensmitteln und ist ein
wichtiger Lieferant für den Handel, die Gastronomie und die
Gemeinschaftsverpflegung. 2024 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von
Tiefkühlprodukten in Deutschland laut dti-Absatzstatistik auf einen Rekordwert
von 50 kg. Der Gesamtabsatz lag 2024 bei über vier Millionen Tonnen.
Pressekontakt:
Deutsches Tiefkühlinstitut e.V. (dti)
Nina Kollas
Leitung Kommunikation
Tel.: +49 (0)30 280 93 62-12
E-Mail: mailto:kollas@tiefkuehlkost.de
http://www.tiefkuehlkost.de
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OTS: Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.
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