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Berlin (ots) - Bundesverteidigungsminister Pistorius hat während der letzten
Regierungsbefragung im Deutschen Bundestag offengelegt, dass er das fortwährende
Personalproblem unserer Streitkräfte weiter konsequent vor der Öffentlichkeit
verbergen will. So tönte der Minister im Plenum, dass die Bundeswehr heute so
personalstark sei wie seit 15 Jahren nicht mehr. Ein Blick auf die absoluten
Zahlen zeigt aber, wie schmal der Aufwuchs wirklich ist.
Hierzu erklärt Martin Reichardt, Mitglied im AfD-Bundesvorstand:
"Bundesminister Pistorius hat ein Problem. Sein auf internationalem wie
nationalem Parkett aufgeführtes Säbelrasseln erfolgt auf der Basis eines nur
äußerst schleichend verlaufenden Truppenaufwuchses. So wuchs die Bundeswehr seit
der von Olaf Scholz ausgerufenen Zeitenwende um gerade einmal ca. 3.000 Mann
auf.
Zur Erreichung der Zielvorgabe von 260.000 dienenden Soldaten bis 2035 sind aber
noch etwa zusätzliche 75.000 Soldaten nötig. Bliebe es beim bisherigen
Aufwuchstempo, würde dieser noch etliche Generationen von Soldaten andauern. Wie
er diese Zielmarke erreichen will, verschweigt der Minister geflissentlich.
Stattdessen setzt er Jubelmeldungen ins Land: Im Januar habe es einen
Personalaufwuchs von 17 Prozent bei der Bundeswehr gegeben. Vergleichsgröße ist
hier allerdings der Januar 2025. Zu den im selben Zeitraum erfolgten Abgängen
verliert Pistorius kein Wort.
Ähnlich ist die Lage bei der Brigade Litauen. Hier sind erst zehn Prozent der
bis 2027 etwa 2.000 benötigten Freiwilligen angetreten. Litauens Präsident
Nauseda suchte zu diesen Schockzahlen jüngst bereits das Gespräch mit Kanzler
Merz. Mit seiner gleichfalls trickreichen wie großspurigen Rhetorik gegenüber
Parlament und NATO-Partnern entwickelt sich Boris Pistorius immer mehr zum
Wackelkandidaten Nummer 1 der Bundesregierung. Es ist an der Zeit, die Probleme
der Bundeswehr durch harte Kärrnerarbeit zu lösen, statt diese unter lautem
Getöse fortdauernd zu verschleiern."
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