Seite zu Favoriten hinzufügen / Link zu ihrer Webseite einrichten 

Deutschland

Top-News



Omid Nouripour (Die Grünen): "Regime im Iran ist massiv erschüttert, aber noch nicht gefallen"

3.03.2026 14:55 Uhr PHOENIX

Berlin/Bonn (ots) - Der iranisch-deutsche Politiker und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) sieht das Regime im Iran als geschwächt, jedoch nicht gefallen. Man müsse abwarten, "wie groß die Mobilisierungsfähigkeit dieses Regimes jetzt noch ist. Das ist derzeit nicht ganz klar, aber ich kann einfach sehen, dass das Regime massiv erschüttert ist. Aber gefallen ist es noch nicht", sagte der Grünen-Außenpolitiker im Fernsehsender phoenix. Das Regime habe zwar für die Zeit nach dem Tod des Obersten Führers Ali Chamenei vorgesorgt, aber "natürlich ist die neue Führung nicht die gleiche und hat auch nicht die Autorität, die Expertise und die Erfahrung. Und natürlich müssen die Abläufe erstmal sitzen und das gilt nicht nur für die politische Führung, das gilt erst recht für die militärische Führung. Ja, die können bis zum fünften Glied der Kette Gardisten und ihre Kommandostrukturen ersetzen, aber ob der fünfte in der Reihe tatsächlich auch so gut ist wie der erste, das ist nicht gesagt", so Nouripour.

Krieg sei nie etwas, "was die Welt verbessert", aber die Menschen hätten "möglicherweise danach eine Möglichkeit, ein Zeitfenster", sagt der Grünen-Politiker. Für viele im Iran sei "der Grundeindruck da, dass egal was passiert, es kann danach nur besser werden". Unabhängig davon wie man zu der Aktion der Israelis und Amerikaner stehe, zeigten die Angriffe des Iran auf zwölf Länder, "dass das ein hochaggressives Regime ist, das uns alle bedroht."

Ebenfalls unklar sei auch, wie die Amerikaner sich nun weiter verhalten würden. "Die Amerikaner - und das hat nichts mit der Trump-Regierung alleine zu tun - haben ja keine Tradition, dass man von denen annimmt, dass sie im Nahen Osten wissen, was sie auch am Tag nach Militäraktionen wollen oder tun wollen oder einen Plan dafür haben. Das ist natürlich immer ein Grund zur Sorge."

Das ganze Gespräch sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/CAa (https://eur02.safel inks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fphoenix.de%2Fs%2FCAa&data=05%7C02 %7CKommunikation%40phoenix.de%7Ccefad97680f24d4dc95608de79161b87%7C453fd66002d54 abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C639081333017068755%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB 0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ% 3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=rMjDcLHal%2F2%2FZ6sw5pWNXgb%2FvBxyOhJ99s7fgcdDJ1E%3D&re served=0)

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation Telefon: 0228 / 9584 192 mailto:kommunikation@phoenix.de Twitter.com: phoenix_de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6511/6227931 OTS: PHOENIX


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - PHOENIX
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung