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Nürnberg (ots) - Eine immowelt Analyse der Angebotspreise von Eigentumswohnungen
in 120 ausgewählten deutschen Mittelstädten (20.000 - 100.000 Einwohner) zeigt:
- Wohnungspreise ziehen an: 108 von 120 Mittelstädte mit Anstiegen im
Vorjahresvergleich - Preisniveau aber vielerorts weiterhin moderat
- Bezahlbare Alternativen: In Landshut (4.120 Euro) und Brandenburg an der Havel
(2.455 Euro) kostet der Quadratmeter nur halb so viel wie in nahegelegenen
Metropolen München und Berlin
- Stärkste Preisanstiege in NRW: Bad Oeynhausen, Herford und Minden mit Plus von
jeweils 14,7 Prozent
- Preis-Ranking: Konstanz (5.648 Euro) ist teuerste Mittelstadt, Plauen (945
Euro) am günstigsten
Die deutschen Mittelstädte rücken als bezahlbare Alternative zu den Großstädten
zunehmend ins Blickfeld von Wohnungskäufern. Eine aktuelle immowelt Analyse der
Angebotspreise von Bestandswohnungen in ausgewählten Mittelstädten zeigt, dass
der Traum von den eigenen vier Wänden hier nach wie vor realisierbar ist. Zwar
sind die Wohnungspreise in 108 von 120 untersuchten Städten mit 20.000 bis
100.000 Einwohnern im Vergleich zum Vorjahr gestiegen - in der Spitze sogar um
fast 15 Prozent. Trotzdem profitieren Wohnungssuchende in vielen Mittelstädten
nach wie vor von vergleichsweise moderaten Preisen. Für die Analyse wurden die
Angebotspreise von Eigentumswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock,
Baujahr 1990er-Jahre) in 120 ausgewählten Mittelstädten zum jeweils 01.03.2026
und 2025 miteinander verglichen.
"Die deutschen Mittelstädte stellen eine bezahlbare Alternative für Suchende
dar, denen die Metropolen zu teuer sind, die aber nicht auf die Vorzüge des
urbanen Lebens verzichten wollen", sagt immowelt Geschäftsführer und COO Dr.
Robert Wagner. "Wer über die Grenzen der Großstädte hinausblickt, findet oftmals
Angebote, die auch für Normalverdiener weiterhin erschwinglich sind."
Mittelstädte bis zu 50 Prozent günstiger als Metropolen
Obwohl die Preise in den meisten Mittelstädten gestiegen sind, bieten diese vor
allem im Vergleich zu den hochpreisigen Metropolen weiterhin realistische
Kaufmöglichkeiten. Während in München Bestandswohnungen im Schnitt über 8.000
Euro pro Quadratmeter kosten, liegen die Angebotspreise in den Mittelstädten der
Metropolregion zumeist deutlich niedriger. In Landshut etwa - weniger als eine
Stunde Zugfahrt von München entfernt - haben sich Bestandswohnungen entgegen dem
allgemeinen Trend sogar um 4,2 Prozent vergünstigt und kosten mit 4.120 Euro pro
Quadratmeter im Schnitt nur rund halb so viel wie in der Isarmetropole.
Ähnlich verhält es sich im Einzugsgebiet von Hamburg: Bei einem Preisniveau von
rund 6.000 Euro pro Quadratmeter in der Hansestadt stellen
schleswig-holsteinische Mittelstädte wie Norderstedt (4.121 Euro; +2,1%) und
Elmshorn (2.979 Euro; +1,6%) bezahlbare Alternativen dar.
Auch im Falle Berlins, wo der Quadratmeterpreis auf die 5.000-Euro-Marke
zusteuert, lohnt sich der Blick auf das erweiterte Umland. Eine Zugstunde von
der Hauptstadt entfernt finden Käufer in Brandenburg an der Havel (2.455 Euro;
+3,0%) Wohnungen, die im Schnitt nur rund halb so viel kosten wie in Berlin.
Preisanstieg von bis zu 15 Prozent binnen eines Jahres
Beim Blick auf die Preisentwicklung in den Mittelstädten sticht vor allem
Nordrhein-Westfalen hervor - 7 der 10 Städte mit den stärksten Anstiegen
befinden sich hier. Am deutlichsten legten die Wohnungspreise im Nordosten des
Bundeslandes zu: Bad Oeynhausen (2.379 Euro), Herford (2.394 Euro) und Minden
(2.023 Euro) verzeichneten mit jeweils 14,7 Prozent das stärkste Plus aller
untersuchten Städte, bleiben aber dennoch weiterhin erschwinglich. Die hohen
prozentualen Anstiege erklären sich somit auch durch das vergleichsweise geringe
Ausgangsniveau.
In mehreren Mittelstädten Niedersachsens sind die Angebotspreise ebenfalls
spürbar gestiegen, am deutlichsten in den Küstenstädten Emden (2.092 Euro) und
Wilhelmshaven (2.151 Euro) mit einem Plus von jeweils 14,3 Prozent.
Plauen am günstigsten, Spitzenpreise in Konstanz
Die günstigsten Wohnungen finden Suchende in ostdeutschen Mittelstädten. Im
sächsischen Plauen kostet der Quadratmeter lediglich 945 Euro (+5,1%). Auch in
Zwickau (1.137 Euro; +1,6%), Gera (1.242 Euro; +5,1%) oder Görlitz (1.308 Euro;
+7,0%) ist der Wohnungskauf gut machbar.
Die teuerste Mittelstadt ist Konstanz am Bodensee, wo Käufer im Schnitt mit
5.648 Euro pro Quadratmeter (-1,0%) für eine Bestandswohnung rechnen müssen.
Auch im bayerischen Rosenheim (5.213 Euro; +6,3%) wird die 5.000-Euro-Marke
geknackt, während Tübingen (4.963 Euro; +1,5%) nur knapp darunter liegt.
Ausführliche Tabellen zu den 120 untersuchten Mittelstädten stehen hier zum
Download bereit. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pr
essemitteilungen/2026/2026_03_04_Tabellen_Mittelstaedte_Kauf.pdf)
Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte
Angebote in 120 ausgewählten deutschen Mittelstädten. Die mittels hedonischer
Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen
(75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.03.2026 sowie
deren Entwicklung im Vergleich zum 01.03.2025 wieder. Es handelt sich um
Angebots-, keine Abschlusspreise.
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