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Wien (ots) - Familienföderation ohne strafrechtliche Verurteilung aufgelöst
In einer überraschenden Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof von Tokio (http
s://mainichi.jp/english/articles/20260304/p2g/00m/0na/019000c#:~:text=The%20Unif
ication%20Church%2C%20formally%20known,Church%20members%20came%20to%20light.)
heute die Regierungsanordnung zur Auflösung der Familienföderation für
Weltfrieden und Vereinigung Japan (FFWPU) (https://ffwpu.jp/news/6220.html)
bestätigt. Damit verliert die Religionsgemeinschaft mit sofortiger Wirkung ihren
Rechtsstatus; die Liquidation ihres Vermögens kann nun eingeleitet werden.
Dies markiert einen Präzedenzfall in Japans Nachkriegsgeschichte: Erstmals wird
eine große religiöse Organisation als juristische Person ausgelöscht, ohne dass
eine einzige strafrechtliche Verurteilung gegen die Organisation selbst
vorliegt.
Institutioneller Tod ohne Beweis einer Straftat. Das Gericht stellte keine
strafrechtliche Schuld fest. (https://www.washingtontimes.com/news/2026/mar/3/ja
pan-court-rebuffs-appeal-orders-dissolution-former-unification/) Die Auflösung
basiert stattdessen auf Vorwürfen einer Beeinträchtigung des "öffentlichen
Wohls" und Verstößen gegen vage "soziale Normen". Kritiker sehen darin eine
gefährliche Aufweichung rechtsstaatlicher Standards
(https://www.worldtimes.co.jp/japan/20260213-205959/) , da eine
Glaubensgemeinschaft nun allein auf Basis zivilrechtlicher Forderungen
demontiert werden kann.
Politischer Druck nach Abe-Attentat. Die Entwicklung folgt auf das Attentat auf
Ex-Premierminister Shinzo Abe im Jahr 2022. Der Täter wurde zu lebenslanger Haft
verurteilt. Die Staatsanwaltschaft sagte
(https://www.tagesschau.de/ausland/asien/japan-attentat-abe-urteil-100.html) :
"Die Familienföderation Japan (früher Vereinigungskirche Japan) habe nur einen
geringen Einfluss auf die Lebensgeschichte des Angeklagten gehabt und
bezeichnete das Attentat als außergewöhnlich und bösartig." Investigative
Journalisten wie Masumi Fukuda kritisieren, dass das Verfahren eher durch
öffentlichen Druck als durch rechtsstaatliche Notwendigkeit vorangetrieben
wurde.
Präsident Masaichi Hori (FFWPU Japan) erklärte: "Wir haben als
Religionsgemeinschaft keine Straftat begangen. Wir bedauern diese extreme
Entscheidung des Gerichts zutiefst."
Menschliche Folgen der Auflösung. Hinter den juristischen Akten stehen
zehntausende Bürger. Die Folgen sind gravierend:
- Staatliche Beschlagnahmung von Kirchengebäuden und Konten.
- Schließung von Andachtsräumen und Friedhöfen.
- Ende kirchlich finanzierter humanitärer Projekte.
- Zunehmende soziale Ächtung und Diskriminierung der Mitglieder.
Ein Alarmzeichen für Demokratien. Wenn religiöse Minderheiten ohne kriminellen
Befund aufgelöst werden können, gefährdet dies die Grundpfeiler der
Religionsfreiheit (Art. 18 IPBPR). Die Welt blickt nun auf Japan: Wird der
Schutz von Minderheiten gewahrt, oder beginnt hier eine Erosion demokratischer
Rechte?
Kontakt : Medienkoordinator Familienföderation für Weltfrieden Schweiz
(https://www.ffwpu.ch/language/de/) :
Rosa Maria Leggio-Heinrich mailto:leggioheinrich@gmail.com +41 77 401 98 68
Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung e.V. Deutschland
(https://familyfed.de/)
Robert Bentele, Tel. +4917622731831, E-Mail: mailto:fam.bentele@gmail.com
Pressekontakt:
Familienföderation für Weltfrieden Österreich
Johann Brunnbauer
Telefon: 066473579171
E-Mail: mailto:hansbrunnbauer@gmail.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/179103/6228553
OTS: Österreichische Familienföderation für Weltfrieden
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