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München (ots) - DAS ULTIMATIVE WELLNESS-RANKING: LAUT ACCOR-ANALYSE FÜHREN
BUDAPEST, BAD KISSINGEN UND AACHEN DIE LISTE DER EINDRUCKSVOLLSTEN KURSTÄTTEN IN
EUROPA AN
In einigen europäischen Städten versteht man Baden nicht bloß als vergnüglichen
Zeitvertreib, sondern als wesentlichen Teil der lokalen Kultur. Über
Jahrhunderte entstanden, bietet die dortige Bäder- und Kur-Tradition Reisenden
gerade in schnelllebigen Zeiten die Chance, den Urlaub zur echten Wohltat für
Körper und Geist zu machen. Platz eins des Rankings belegt Budapest, doch mit
Bad Kissingen und Aachen sind zwei Top-3-Plätze fest in deutscher Hand. Das
zeigt eine aktuelle Auswertung von Accor, die auf unabhängigen Daten von
Betreibern sowie Gästebewertungen basiert.
Budapest und Aachen: Kultur und Tradition
Kein anderer Ort verbindet Badekultur und gesellschaftliches Leben mit so viel
Grandezza wie die ungarische Hauptstadt Budapest . Über Jahrhunderte ist das
berühmte Széchenyi-Heilbad zum gesellschaftlichen Fixpunkt geworden. In den
insgesamt 21 Schwimmbecken sprudelt Wasser aus über 1.200 Metern Tiefe.
Besonders schön wird es, wenn kalte Luft auf das warme Wasser trifft und die
Konturen der eleganten Gebäude langsam im Dampf versinken.
Auch die zweitplatzierte Stadt Aachen steht für ihre ikonische Bädertradition:
In der Kaiserquelle sprudelt das mit 74 °C heißeste Thermalwasser Mitteleuropas.
Die Carolus Thermen spiegeln dagegen die Ursprünge der Thermalstadt meisterhaft
wider. Der dortige Rundgang führt durch 23 Stationen, wobei die Felsengrotte und
das baltische Saunadorf zu den schönsten Stopps zählen zählen.
Das Böhmische Bäderdreieck: Karlsbad, Marienbad und Franzensbad
Das berühmte Böhmische Bäderdreieck ist alleine schon mit seiner grandiosen
Architektur eine Wohltat. In Karlsbad (Karlovy Vary) flaniert man mit der
legendären Schnabeltasse unter den Kolonnaden, während der "Sprudel" zwölf Meter
hoch in die Luft schießt. Das nahe Marienbad gleicht dagegen einem riesigen
Landschaftspark, eindrucksvoll in Szene gesetzt von der gusseisernen Kolonnade
aus dem 19. Jahrhundert. Auch hier spielt die Trinkkur eine zentrale Rolle: Das
Wasser der über 40 Quellen ist kühler als in den Schwesterorten und wird
traditionell bei Nieren- und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Franzensbad
komplettiert das Trio als klassizistische Ruheoase, spezialisiert auf Moorbäder
und Trinkkuren aus der eisenhaltigen Quelle.
Royale Eleganz: Bad Kissingen und Baden-Baden
Bad Kissingen belegt in der Accor-Analyse Platz zwei und gilt als Inbegriff der
Entschleunigung. Als Teil des UNESCO-Welterbes beeindruckt die bayerische Stadt
mit ihrem Regentenbau und den historischen Arkadenwegen. Die KissSalis Therme
ist durch ihre gläserne Architektur wundearbar lichtdurchflutet und öffnet den
Blick in die umliegende Landschaft. Baden-Baden am Rande des Schwarzwalds
versprüht dagegen mondänen Glamour. Die Caracalla Therme lädt zum entspannten
Baden unter ihre Glaskuppel, während das historische Friedrichsbad seit 1877
römisch-irische Bade-Rituale kultiviert. Das berühmte Casino und die
kosmopolitische Geschichte als Treffpunkt von Jetset und Adel machen die Stadt
bis heute zum Ziel von Reisenden aus aller Welt.
Alpine Landschaften und traditionsreiche Kurorte: Bad Gastein, Bad Wildbad und
Bad Ischl
Den fünften Platz im europaweiten Vergleich belegt das österreichische Bad
Gastein . Dort trifft Belle Époque auf dramatische Natur: Ein Wasserfall tost
mitten im Ort, flankiert von Gebäuden, die sich elegant an die Hänge des Ortes
schmiegen. Genau dieser Blick ist es, den Wellness-Urlauber in der Felsentherme
vor sich haben, wenn sie die wohltuende Wirkung des radonhaltigen Wassers
genießen. Versteckter liegt Bad Wildbad im Schwarzwald. Das dortige Palais
Thermal zählt mit seinen Mosaiken und Ornamenten zu den wohl schönsten
historischen Bädern Deutschlands. Bad Ischl schließlich pflegt die
österreichische Sommerfrische-Tradition: Villen der Jahrhundertwende und die
Eurotherme, die lokale Solevorkommen nutzt, schaffen ein traumhaftes Ambiente
für alle Erholungssuchenden.
Französisches Flair und Ursprünge der Wellnesskultur in Belgien
Auch die westlichen Nachbarländer können mit besonderen Wellnessorten aufwarten:
Frankreichs "Königin der Badestädte", Vichy , verbindet klassische Trinkkuren
mit zeitgemäßen Wellness-Konzepten. In Aix-les-Bains am Ufer des Lac du Bourget
sorgt in den Thermes Chevalley das wechselnde Licht über dem See für meditative
Gelassenheit.
Nicht unerwähnt bleiben darf Spa in Belgien, der Namensgeber der Wellnesskultur.
Die eisenhaltigen Quellen werden hier schon seit Jahrhunderten genutzt. Die
modernen Thermes de Spa bieten einen weiten Blick über die Landschaft. Hier
steht weniger das gesellschaftliche Leben als vielmehr die Ruhe im Mittelpunkt.
Ein Ort, an dem sich der ursprüngliche Gedanke der Kur - der bewussten Pause -
bis heute erhalten hat.
Methodik: European Thermal Space Index 2026
Der Index bewertet die zwölf wichtigsten öffentlichen Thermal-Städte Europas auf
einer Skala von 0 bis 100 Punkten. Die Datenerhebung erfolgte im Januar 2026
über offizielle Betreiberangaben und Google Maps.
Die fünf für das Ranking gewichteten Säulen:
- Wasserfläche (35 %): Effektive Badefläche in m² (Fokus: Freiraum).
- Angebotsvielfalt (15 %): Anzahl der Becken, Saunen und Hammams.
- Preisgestaltung (20 %): Kosten der Tageskarte (Standardtarif inkl. Wellness).
- Gästevotum (20 %): Verifizierter Google Maps-Score.
- UNESCO-Status (10 %): Bonus für das historische Welterbe-Prädikat.
Berechnung: Die Rohdaten wurden normalisiert und entsprechend gewichtet, um eine
objektive Vergleichbarkeit zwischen Raumangebot, Preis und Qualität zu
gewährleisten.
Pressekontakt:
Deutschland & Österreich
Ketchum GmbH
Elisabeth Leeb-Kröll
mailto:elisabeth.leeb@ketchum.at
T. +43 664 808 69 113
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OTS: Accor
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