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Berlin (ots) - Geplantes Verbot von Inhaltsstoffen in Deutschland könnte
Schwarzmarkt anheizen und Steuerausfälle erhöhen
Die globale Vape-Marke ELFBAR weist darauf hin, dass ein in Deutschland
vorgeschlagenes Verbot von 13 Inhaltsstoffen in Vaping-E-Liquids faktisch einem
Aromen-Verbot gleichkäme. Ein solcher Schritt würde vor allem legale Produkte
und Marken schwächen, während der bereits stark verbreitete illegale Markt
weiter angekurbelt werden könnte.
Auslöser der aktuellen Debatte ist ein Verordnungsentwurf des Bundesministeriums
für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), der Ende Januar 2026
veröffentlicht wurde. Zur Begründung verweist der Entwurf im Rahmen des
Vorsorgeprinzips auf gesundheitliche Bedenken bei aromatisierten Vapes sowie auf
deren besondere Attraktivität für Jugendliche.
Ein Sprecher von ELFBAR erklärt:
"ELFBAR spricht sich für einen robusten regulatorischen Rahmen und gut
ausgestattete Vollzugsstrukturen im deutschen Vaping-Sektor aus, um Jugendschutz
und Produktsicherheit sicherzustellen. Gleichzeitig haben wir erhebliche
Bedenken hinsichtlich eines weitreichenden Verbotsvorschlags, der 13
Inhaltsstoffe in E-Liquids umfasst.
Sollte das Verbot umgesetzt werden, würde es die gesamte Branche betreffen -
insbesondere regelkonforme Marken und Produkte - und die starke Nachfrage
erwachsener Nutzer nach aromatisierten Vapes in einen unregulierten, illegalen
Markt verlagern, in dem Produktzusammensetzung und Altersverifikation deutlich
schwerer zu kontrollieren sind.
Vapes, insbesondere aromatisierte Produkte, spielen nachweislich eine wirksame
Rolle beim Rauchstopp, wie zahlreiche internationale Studien zeigen.
ELFBAR ist davon überzeugt, dass der effektivste Ansatz wissenschaftsbasiert,
verhältnismäßig und für Regulierungsbehörden, Vollzugsorgane und Industrie
gleichermaßen praktikabel sein muss. Gleichzeitig braucht es stärkere Maßnahmen
zur Durchsetzung bestehender Regeln entlang der illegalen Lieferketten.
ELFBAR ist bereit, mit Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen
zusammenzuarbeiten und zu einer gemeinsamen, transparenten Bewertung dieser 13
Inhaltsstoffe beizutragen."
Hinweise für Redaktionen:
ELFBAR betont, dass der Jugendschutz oberste Priorität hat und unterstützt eine
konsequente Durchsetzung bestehender Altersverifikationsregeln, eine stärkere
Marktüberwachung sowie einen klaren regulatorischen Rahmen. Das Unternehmen ist
zudem der Ansicht, dass regulatorische Maßnahmen verhältnismäßig, differenziert
und evidenzbasiert sein sollten.
Eine im November 2025 von ELFBAR veröffentlichte Marktanalyse schätzt, dass
bereits zwischen 40 % und 60 % der Vape-Verkäufe in Deutschland aus
unregulierten oder illegalen Produkten stammen. Laut der Analyse führte dies
allein im Jahr 2024 zu geschätzten Steuerausfällen von bis zu 390 Millionen
Euro.
Diese (https://www.elfbar.de/blogs/elfbar-germany-news/elfbar-fordert-evidenzbas
ierte-regulierung-von-inhaltsstoffen-zum-schutz-von-jugendlichen-und-zur-bek-mpf
ung-des-illegalen-handels) und weitere Pressemitteilungen sowie Studien finden
Sie auch in unserem Newsroom (https://www.elfbar.de/blogs/elfbar-germany-news) .
Pressekontakt:
MikaMondo für ELFBAR
E-Mail: mailto:elfbar@mikamondo.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/163477/6228639
OTS: ELFBAR
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