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Frankfurt, Mainz (ots) - ARD und ZDF setzen den Reformstaatsvertrag um und
arbeiten in Zukunft noch enger zusammen - mit einer klaren Ausrichtung an den
jüngeren Zielgruppen. Sie bündeln ihr Angebot, um die Menschen in Deutschland
mit ihren hochwertigen und zukunftsfähigen Medienangeboten noch besser zu
erreichen.
ZDF Intendant Dr. Norbert Himmler: "Da kommt das Beste aus beiden Welten
zusammen, auch wenn das für ZDF und ARD keine leichte Arbeit war. Sie ist aber
in einer sehr konstruktiven und zukunftsorientierten Atmosphäre erfolgt. Wir
haben uns dabei an den Interessen der Zielgruppen orientiert und die Angebote
ausgewählt, zu denen wir als starke Partner gemeinsam das bestmögliche Programm
zusammenstellen können."
ARD Vorsitzender und hr-Intendant Florian Hager: "Zusammen werden wir noch
besser. Das haben wir oft bewiesen, und so haben wir auch hier gearbeitet.
Erfolgreiche digitale Angebote wie funk oder auch KiKA zeigen, was ARD und ZDF
schaffen können, wenn sie vor allem im Digitalen spezifische Zielgruppen
gemeinsam ansprechen. Das stärkt das öffentlich-rechtliche Angebot nachhaltig."
ARD und ZDF denken konsequent digital. Beide Medienhäuser sind überzeugt, dass
die digitale Mediennutzung die Zukunft bestimmt. Gemeinsam wollen ARD und ZDF
starke Angebotsmarken im Digitalen schaffen. Für den Übergang wird die lineare
Reichweite der gemeinsam veranstalteten Programme bestmöglich genutzt - auch in
Hinblick auf die Sichtbarkeit und Distribution
Die drei nutzungsstärksten Angebote in den Bereichen Information, Bildung,
Dokumentation und junge Erwachsene werden fortgeführt und bilden die Basis für
die Zusammenarbeit. Die Markennamen sind künftig:
- phoenix von ARD und ZDF (gemeinsames Informationsangebot mit ARD aktuell, ZDF
heute, Parlaments- und Ereignisberichterstattung sowie begleitenden
Gesprächssendungen)
- neo von ARD und ZDF (gemeinsames Angebot für junge Erwachsene)
- info von ARD und ZDF (gemeinsamer linearer Dokumentationskanal)
Bisherige gemeinsame Angebote wie arte, 3sat, funk, KiKA oder die Zusammenarbeit
im Sport zeigen, dass ARD und ZDF durch gebündelte Kräfte spezifische
Zielgruppen wirksam erreichen können, ohne ihre redaktionellen Profile
aufzugeben oder den gewünschten publizistischen Wettbewerb einzuschränken. Dies
soll auch für die neuen, gemeinsamen Schwerpunktangebote umgesetzt werden.
Der Reformstaatsvertrag (7. MÄStV) schreibt ARD und ZDF vor, die Anzahl der
linearen Kanäle zu reduzieren und diese nur noch gemeinsam zu veranstalten. Der
Vorgabe folgend werden die linearen Kanäle
- ARD alpha
- tagesschau24
- ONE
am 31.12.2026 abgeschaltet.
Das Gesamtportfolio der gemeinsam veranstalteten Angebote ab Januar 2027 besteht
damit neben dem deutsch-französischen Kulturkanal arte aus den Angeboten 3sat
(Federführung ZDF), KiKA (Federführung ARD/MDR), funk (Federführung ARD/SWR),
info - der Dokumentationskanal von ARD und ZDF (Federführung ZDF), neo von ARD
und ZDF (Federführung ZDF) und phoenix von ARD und ZDF (Federführung ARD/WDR).
Für die bisher nur von der ARD betriebenen Kanäle gilt: Das Vorhaben steht,
soweit erforderlich, unter Vorbehalt der Gremienzustimmung.
In den kommenden Monaten werden gemeinsame Arbeitsgruppen von ARD und ZDF die
weitere Ausgestaltung der zentralen Rahmenbedingungen entwickeln. Dafür müssen
u. a. die Programmplanungen, Abstimmungsprozesse, Workflows bis hin zum
Probebetrieb vor dem eigentlichen Start am 1. Januar 2027 der neuen gemeinsamen
Kanäle erarbeitet werden.
Pressekontakt:
ARD Kommunikation
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ZDF Presse-Desk
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OTS: ARD ZDF
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