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Frankfurt (ots) - Friedrich Merz wird im Weißen Haus wie ein alter Freund
begrüßt. Für die Anliegen nützt das dem Bundeskanzler aber nur wenig. Das hat
sich bei Merz' jüngstem USA-Besuch gezeigt. Und das ist nicht schön für die
Ukraine, die europäische Einheit und sogar für die Wirtschaft.
Merz wollte mit US-Präsident Donald Trump über die Ukraine reden und darüber, ob
es für den Iran einen politischen Plan gibt. Und das Thema Zölle ist auch noch
aktuell.
Doch Trump holt zu einer Wutrede über Spanien und Großbritannien aus, die die
USA beim Krieg gegen den Iran nicht genug unterstützten. Und Merz? Er findet
nicht nur kein Wort der Verteidigung für die europäischen Partner, er gibt Trump
sogar teilweise recht.
Später wird sich Merz rechtfertigen. Er wollte seine anderen Anliegen nicht mit
Streit gefährden. Doch der Schaden ist angerichtet: Europa tritt nicht nur nicht
einheitlich auf, lässt sich sogar auseinanderdividieren. Merz kehrt ohne Zusagen
zurück - aber mit neuem Zwist. Ein Erfolg ist das nicht.
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