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München (ots) -
- Eine aktuelle europäische Studie zu Schlafstörungen, veröffentlicht im
"European Journal of Neurology", rüttelt wach: Nahezu jeder dritte Europäer
ist von Schlafstörungen betroffen. Die daraus resultierenden
volkswirtschaftlichen Kosten sind erheblich.1
- Die Untersuchung zeigt, dass allein in Deutschland jährliche Kosten in Höhe
von schätzungsweise 106 Milliarden Euro durch die fünf Schlafstörungen
(obstruktive Schlafapnoe, Chronische Insomnie, Restless-Legs-Syndrom,
Narkolepsie, REM-Schlaf-Verhaltensstörung) entstehen.* Berücksichtigt wurden
dabei direkte medizinische Ausgaben sowie arbeitsmarktbezogene Ausfallkosten
bei Erwachsenen ab 20 Jahren.1
- Die Studie, an der auch deutsche Fachexpert:innen beteiligt waren,
unterstreicht die Notwendigkeit, Schlafgesundheit als prioritäres Thema im
Bereich der öffentlichen Gesundheit zu verankern, um die erheblichen
Folgekosten von Schlafstörungen zu begrenzen.
Schlafstörungen sind weit verbreitet - und werden dennoch häufig unterschätzt.
Die nun veröffentlichte Analyse macht deutlich, welche Dimension das Problem in
Europa angenommen hat: Bis zu jeder dritte Erwachsene könnte betroffen sein.1
Neben den individuellen gesundheitlichen Folgen entstehen dadurch erhebliche
Belastungen für Gesundheitssysteme und Volkswirtschaften.
"Unsere Modellierungsstudie beleuchtet die wirtschaftlichen Implikationen von
Schlafstörungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Um die
gesundheitlichen und ökonomischen Folgen abzufedern, sollte das Bewusstsein für
die Bedeutung von Schlafgesundheit geschärft werden und Prävention, Diagnostik
sowie Versorgung verbessert werden. Um in Zukunft evidenzgeleitet agieren zu
können, sollte außerdem die Forschung in diesem Bereich gefördert werden",
betont Luisa Welter von der Universität Duisburg-Essen, deutsche Co-Autorin der
Studie.
Im wirtschaftlichen Vergleich liegt Deutschland bei den Pro-Kopf-Kosten von über
1.200 Euro jährlich für Schlafstörungen auf einem besorgniserregenden vierten
Platz unter 30 in der Studie untersuchten Hochlohnländern.1
Dabei ist davon auszugehen, dass die tatsächliche wirtschaftliche Belastung in
Deutschland sogar noch deutlich höher ausfällt. Aspekte wie
Produktivitätsverluste durch Präsentismus (Anwesenheit am Arbeitsplatz bei
geringerer Produktivität), subklinische Schlafstörungen, Schlafstörungen bei
Minderjährigen sowie Langzeit- und indirekte Kosten (Schlafstörungen als
Risikofaktor anderer Erkrankungen) sind in der Berechnung der Studie nicht
vollständig erfasst.1
Die Autoren fordern, dass die Anerkennung von Schlafgesundheit aufgrund der
unerwartet hohen Prävalenz und wirtschaftlichen Belastung im Zusammenhang mit
Schlafstörungen eine wichtige Priorität im Bereich der öffentlichen Gesundheit
werden muss.1 Frankreich hat diesbezüglich bereits umfangreiche Massnahmen
eingeleitet.2
Die Studie (doi: 10.1111/ene.70463) untersuchte die Epidemiologie und Kosten von
Schlafstörungen in 47 europäischen Ländern.
Über Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH
Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH ist eine deutsche Tochtergesellschaft von
Idorsia Ltd., Allschwil (BL), Schweiz. Bei Idorsia haben wir ambitionierte Ziele
- Wir haben mehr Ideen, sehen mehr Möglichkeiten und möchten mehr Patient:innen
helfen.
Um diese Ziele zu erreichen, werden wir innovative Medikamente erforschen,
entwickeln und vermarkten - entweder mit eigenen Kapazitäten oder gemeinsam mit
Partnern - und Idorsia zu einem führenden biopharmazeutischen Unternehmen mit
einem leistungsfähigen wissenschaftlichen Kern aufbauen.
Idorsia hat seinen Hauptsitz in der Nähe von Basel in der Schweiz - einer
europäischen Biotech-Hochburg - und verfügt über: ein sehr erfahrenes Team von
engagierten Spezialist:innen, die alle Disziplinen von der Forschung bis zur
Anwendung abdecken; eine innovative Therapieform für Chronische Insomnie mit dem
Potenzial, dieses zunehmende öffentliche Gesundheitsproblem zu revolutionieren;
starke Partner, um den Wert unseres Portfolios zu maximieren; eine
vielversprechende interne Entwicklungspipeline und einen spezialisierten
Forschungsbereich, der sich auf kleinmolekulare Medikamente konzentriert, die
das Behandlungsparadigma für viele Patient:innen verändern können.
Idorsia ist seit Juni 2017 an der SIX Swiss Exchange (Symbol: IDIA) notiert.
Literaturangaben
* Kosten bei komorbiden Schlafstörungen nicht eindeutig zuweisbar.
1 Bassetti, C. L. A. et al. Epidemiology and Economic Burden of Sleep Disorders
in Europe. 2026. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.70463 (Zuletzt
aufgerufen am: 24.02.2026).
2 sante.gouv.fr - Ministerium für Gesundheit, Familie, Selbstständigkeit und
Menschen mit Behinderung. Feuille de route interministérielle en faveur d'un
sommeil de qualité 2025-2026.
https://sante.gouv.fr/IMG/pdf/dgs-feuille_de_route_sommeil-a4_vdefpdf.pdf
(Zuletzt aufgerufen am: 24.02.2026).
DE-DA-01201-03/2026
Pressekontakt:
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