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Mit NRW-Gesundheitsminister Laumann: VALEARA setzt ersten Spatenstich für neue Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bochum Linden / 32-Millionen-Euro-Neubau offiziell auf den Weg gebracht (FOTO)

5.03.2026 16:20 Uhr VALEARA-Gruppe

Bochum (ots) - Mit einem feierlichen Spatenstich hat VALEARA heute den offiziellen Baustart für den Neubau der Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Bochum Linden begangen. Gemeinsam mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat sowie der VALEARA-Geschäftsführung Dr. Christian Utler und Simone Hoffmann wurde der Startschuss für ein bundesweit richtungsweisendes Klinikprojekt gegeben.

Der Neubau wird mit rund 32 Millionen Euro realisiert. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit 22,5 Millionen Euro.

"Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir ein starkes Zeichen für eine moderne und zukunftsfähige kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung", sagt Dr. Christian Utler, CEO von VALEARA . "Wir schaffen hier nicht nur ein Gebäude, sondern einen Ort, an dem medizinische Qualität, menschliche Haltung und innovative Architektur zusammenkommen. Unser Anspruch ist es, Versorgung neu zu denken - konsequent aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen."

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen , betonte: "Ich freue mich sehr, dass wir mit der Förderung des Neubaus in Bochum gezielt die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in der Region stärken. Es ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen möglichst aktiv in die Behandlung und den Klinikalltag einbezogen werden. Der Klinikneubau mit seinem offenen und modernen Baukonzept wird dafür sehr gute Voraussetzungen bieten."

Auch Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Stadt "Der Neubau in Bochum Linden ist ein starkes Signal für den Gesundheitsstandort Bochum. Er verbindet medizinische Spitzenversorgung mit nachhaltiger Stadt- und Quartiersentwicklung und kommt Familien in unserer Stadt und darüber hinaus zugute."

Partizipatives Konzept prägt Neubau von Anfang an

Zentrales Fundament des Projekts ist das partizipative Behandlungskonzept, das von Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort eng begleitet wurde.

"Mit einem neuen innovativen Gebäude geht unser Anspruch einher, auch konzeptionell neue Wege zu gehen. Zentraler therapeutischer Gedanke ist, die Kinder und Jugendlichen möglichst weitgehend an ihrem Behandlungsprozess teilhaben zu lassen. Die architektonische Grundlage hierfür bildet die Auflösung der klassischen Stationszimmer", so Schulte-Markwort.

Der Neubau in der Axtstraße auf dem jetzigen Klinikgelände wird durch einen U-förmigen Baukörper geprägt, der Schutz und Offenheit zugleich ermöglicht. Offene Teamstrukturen und Begegnungsräume statt klassischer Stationszimmer sowie flexibel nutzbare Therapiebereiche schaffen die bauliche Grundlage für eine neue therapeutische Kultur. Die Planung wurde unter anderem vom international renommierten Architekten Stephen Williams aus Hamburg begleitet; umgesetzt wird das innovative Projekt in nachhaltiger Holzhybridbauweise gemeinsam mit dem Schweizer Architekturbüro TEC Architecture.

Zeitkapsel mit Kinderwünschen als symbolischer Höhepunkt des Spatenstichs

Im Rahmen der Veranstaltung wurden ausgewählte Wünsche der jungen Patient*innen für die künftige Klinik verlesen. Anschließend versenkten die Beteiligten - Dr. Christian Utler, Karl-Josef Laumann sowie Jörg Lukat - eine Zeitkapsel, die neben Bauplänen und einer aktuellen Tageszeitung auch die gesammelten Kinderwünsche enthält. Begleitet wurde der symbolische Spatenstich vom traditionellen "Steigerlied" - ein bewusster Bezug zur Ruhrgebietsgeschichte. Im Anschluss an die Feierlichkeiten nutzten die zahlreichen Gäste aus Politik, Gesundheit und Wirtschaft die Gelegenheit zum Austausch.

100 Behandlungsplätze, mehr als 230 Mitarbeitende

Mit rund 15.100 Quadratmetern Gesamtfläche (davon 8.500 Quadratmeter Innenfläche) entsteht eine der modernsten kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen Deutschlands. Geplant sind:

- 63 stationäre Betten - 29 Tagesklinikplätze - 28 Tagesklinikplätze für Familien und junge Erwachsene - mehr als 230 Mitarbeitende - Fertigstellung: erstes Quartal 2027

"Dieser Neubau ist ein Bekenntnis zur langfristigen Versorgungssicherheit und zur Attraktivität des Standorts Bochum", so Utler weiter. "Wir investieren in Strukturen, die sowohl Patient*innen als auch Mitarbeitenden gerecht werden - medizinisch, menschlich und wirtschaftlich."

Pressekontakt:

GOSSIP+ Public Relations GmbH: Pia Sundermann 0157 - 834 584 05 mailto:sundermann@gossipplus.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181011/6229665 OTS: VALEARA-Gruppe


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - VALEARA-Gruppe
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