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Düsseldorf (ots) - Durch den Krieg im Iran sind die Transportkosten -
insbesondere auf der Straße - stark explodiert, was sich gerade bei
großvolumigen Produkten deutlich auf die Gesamtkosten niederschlägt. Die
Entwicklung betrifft den gesamten Gartenmarkt, speziell aber die Hersteller von
Blumenerden und Substraten. Sie befürchten, zu kurzfristigen Preisanpassungen
gezwungen zu werden.
Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Auswirkungen des Irankriegs
bereits an den Zapfsäulen zu spüren bekommen. Dort kostet Diesel im bundesweiten
Durchschnitt derzeit um die 2,086 Euro je Liter. Diese drastische Preiserhöhung
hat auch Auswirkungen auf die Grüne Branche, denn dadurch wachsen die
Frachtkosten weit über das kalkulierte und auch absehbare Maß. "Steigen die
Preise für Diesel, erhöhen sich die zu zahlenden Transportkosten für die
Hersteller automatisch", erklärt Anna Hackstein, Geschäftsführerin beim
Industrieverband Garten (IVG) e.V., die derzeitige Lage. Denn bei vielen
Kontrakten mit Speditionen gibt es einen sogenannten "Dieselfloater", bei dem
steigende Dieselkosten automatisch zu höheren Frachtkosten führen.
Die gesamte Entwicklung trifft die Hersteller von Blumenerden und Substraten
besonders hart, da sie mit schweren und vergleichsweise günstigen Produkten
handeln. Da machen sich anfallende Preissteigerungen schnell bemerkbar. "Für die
Produzenten ergibt sich der Handlungsdruck, die Mehrkosten der Logistik über den
Handel an die Verbraucher weiterzureichen, um wirtschaftlich produzieren und die
Versorgungslage sicherstellen zu können", so Hackstein. "Der Branche bleibt in
dieser Situation kaum etwas anderes übrig und ich hoffe auf die Akzeptanz aller
Akteure", wirbt sie für Verständnis. Politisch flankierende Maßnahmen zur
Abfederung der Preisanstiege an den Tankstellen wären demnach sehr
wünschenswert.
Über den IVG
Im Industrieverband Garten (IVG) e.V. haben sich Hersteller von Produkten der
"Grünen Branche" für den Hobby- und Profimarkt zusammengeschlossen - darunter
Pflanzenhersteller, Produzenten von Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräten,
Hersteller von Garten-Lifestyle-Produkten, von Produkten zur Pflanzenernährung,
-gesundheit und -pflege, Hersteller von Substraten, Erden und Ausgangsstoffen
sowie Hersteller von Produkten für den Erwerbsgartenbau. Der IVG vereint derzeit
rund 150 Mitgliedsunternehmen der Gartenbranche und hat seine Kernkompetenzen in
den Bereichen Information, Netzwerk, Öffentlichkeitsarbeit und
Interessenvertretung.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ivg.org .
Pressekontakt:
Industrieverband Garten (IVG) e.V.
Stefan Pohl
Wiesenstraße 21 a1
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211 909998-10
Mail: mailto:pohl@ivg.org
http://www.ivg.org
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/180233/6229809
OTS: Industrieverband Garten
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