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Berlin (ots) - Die Festivalleiterin der Berlinale, Tricia Tuttle, sieht die
Unabhängigkeit der Filmfestspiele gestärkt.
Im Interview mit dem rbb sagte Tuttle am Donnerstag, dass der Aufsichtsrat der
Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) am Mittwoch die
Unabhängigkeit des Festivals bestätigt hat, sei für sie ausschlaggebend gewesen.
Ohne diesen Rückhalt wäre sie nicht geblieben.
Tuttle betonte im Interview nochmal, dass der Aufsichtsrat Empfehlungen gegeben
habe, keine Vorgaben. Man freue sich über das Feedback, schaue sich das an und
entscheide dann die nächsten Schritte.
Die Festivaldirektorin sieht die Berlinale durch die Diskussionen der letzten
Tage nicht beschädigt. Schäden könne es geben, wenn die Menschen das Vertrauen
in die Berlinale verlieren und nicht mehr glauben, dass sie eine unabhängige
Organisation ist, die künstlerische Freiheit wertschätzt, sagte Tuttle. Die
Berlinale sei eine große Gemeinschaft von Menschen, die nicht das Gleiche denke,
die nicht die gleiche Art Filme mache und das sei das Schöne an dem Festival.
Das rbb Fernsehen sendet das komplette Interview heute um 22:30 Uhr unter dem
Titel "rbb spezial: Zukunft der Berlinale - Tricia Tuttle im Interview"
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