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Frankfurter Rundschau (ots) - Die Ziellinie des Feminismus kann nicht die
gleichberechtigte Version des Status quo sein. Das Ziel muss viel simpler und
umso radikaler sein: ein freies Leben für alle Menschen. Frei von Unterdrückung,
Ausbeutung und Gewalt - ob durch Staaten, Konzerne oder Mitmenschen. Immerhin:
Dass der aktuelle Autoritarismus vielerorts den Antifeminismus wieder auflodern
lässt, zeigt uns einmal mehr, dass autoritäre Herrscher den Feminismus als eine
Gefahr für ihre Machtansprüche begreifen. Genau so ist er auch gemeint. Denn
Feminismus ist im Grunde nichts Geringeres als der Versuch, die Welt zu retten.
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