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Berlin/Bonn (ots) - Sowohl der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, als auch der
SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Andreas Stoch,
sehen den wesentlichen Grund der Wahlniederlage der SPD in einem Wahlkampf, der
sich auf die Personenfrage "Özdemir oder Hagel" zugespitzt habe. "Da ist der
Fokus ganz klar auf die Kandidatenfrage gelegt worden", äußerte sich Klüssendorf
gegenüber dem Fernsehsender phoenix. Die Wahlniederlage sei dennoch "bitter", so
der SPD-Generalsekretär. "Wir haben es mit allen Mitteln versucht, mit den
Themen, die wir gesetzt haben", allerdings habe sich der Wahlkampf zuletzt von
einem inhaltlichen Wahlkampf zu einem Kandidaten-Wahlkampf entwickelt. Eine
ähnliche Dynamik sehe Klüssendorf auch bei der kommenden Wahl in
Rheinland-Pfalz, nur "diesmal dann zu unseren Gunsten", da die Kandidatenfrage
sich zwischen SPD-Ministerpräsident Alexander Schweitzer und CDU-Kandidat Gordon
Schnieder abspiele.
Dieselbe Bilanz zieht auch der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch: Hagel und
Özdemir seien "gar nicht in die Nähe einer inhaltlichen Diskussion gekommen", so
Storch im Gespräch mit phoenix. Mit dem "niederschmetternden Ergebnis" habe er
allerdings nicht gerechnet. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein
einstelliges Wahlergebnis der SPD kommentieren muss", sagte der SPD-Politiker
und kündigte an, sich von seiner bisherigen Funktion in der SPD zurückziehen:
"Ich stehe nicht mehr als Fraktionschef zur Verfügung."
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