|
München (ots) -
- Zinsentwicklung: Die Bauzinsen für 10-jährige Darlehen markieren mit rund 3,6
Prozent ein Zwischentief, zeigen aber bereits wieder erste Aufwärtstendenzen
- Marktprognose: Geopolitische Spannungen im Mittleren Osten schüren
Inflationssorgen; Experten prognostizieren mittel-bis langfristig steigende
Bauzinsen
- Geschwindigkeit ist Trumpf: Experten raten dazu, jetzt aktiv zu werden und
nicht auf weiter sinkende Zinsen zu spekulieren
Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten sorgt für Bewegung am Zinsmarkt. Momentan
befinden sich 10-jährige Baufinanzierungen mit einem Zinssatz von im Schnitt
rund 3,6 Prozent auf einem attraktiven Niveau. Laut Einschätzung der Interhyp
Gruppe deutet allerdings vieles darauf hin, dass die Zinsen mittelfristig
steigen könnten. Interessenten sollten daher prüfen, ob sie das aktuelle
Zinsniveau zeitnah für sich nutzen können.
Expertenpanel: Inflationsangst überwiegt "Sicheren Hafen"
Der Krieg im Mittleren Osten hat für starke Bewegung an den Kapitalmärkten
gesorgt. Ein Mitglied des Interhyp-Bankenpanels zur aktuellen Dynamik: "Nach
einer kurzen Phase mit der Suche nach "sicheren Häfen" und dem damit verbundenen
Rückgang der Kapitalmarktzinsen, überwiegt jetzt gerade die Inflationsangst. Die
Kapitalmarktzinsen steigen bereits wieder."
Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Dauer des Konflikts ab: "Sollte
der Konflikt zu einer längeren Phase von hohen oder noch höheren Energiepreisen
führen, dürften auch die Kapitalmarktzinsen noch etwas weiter steigen", so die
Einschätzung aus dem Expertenkreis.
Die Mehrheit des Panels (rund 67 Prozent) geht vor diesem Hintergrund mittel-
bis langfristig von steigenden Bauzinsen aus.
Jetzt aktiv werden: Das Risiko des Abwartens ist zu hoch
Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, rät Kaufinteressierten,
angesichts dieser Volatilität nicht zu lange zu warten:
"Wir befinden uns momentan in einem Zins-Zwischentief, doch die durch den
Konflikt im Iran ausgelösten Inflationssorgen und die drohenden
Energiepreissteigerungen treiben die Renditen der Staatsanleihen. Dadurch werden
auch die Bauzinsen steigen. Mein Rat: Wer eine Immobilie gefunden hat, sollte
die Finanzierung jetzt fixieren und nicht auf weitere Rückgänge spekulieren."
Drei Empfehlungen für Kaufinteressierte im aktuellen Marktumfeld
1. Zwischentief sichern: Nutzen Sie die aktuelle Zinsdelle aus. Angesichts der
geopolitischen Spannungen und damit verbundenen Unsicherheiten bedeutet jeder
Tag Abwarten bares Geld.
2. Inflationsschutz durch Zinssicherheit: In Zeiten geopolitischer Instabilität
ist Planungssicherheit das höchste Gut. Sichern Sie sich lange Zinsbindungen,
um gegen weitere Sprünge bei den Kapitalmarktzinsen gewappnet zu sein.
3. Geschwindigkeit ist Trumpf: Lassen Sie Ihre Finanzierungsmöglichkeiten
zeitnah prüfen. Mit einer vorbereiteten Finanzierungsbestätigung können Sie
sofort zuschlagen, wenn das passende Objekt gefunden ist.
Über Interhyp:
Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittlerinnen und -Vermittler und institutionelle Partner wendet, hat
das Unternehmen 2025 ein Finanzierungsvolumen von 26,4 Milliarden Euro
erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet
die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer
Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der
eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten
Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und ist an über 140 Standorten persönlich vor Ort für ihre
Kundinnen und Kunden und Partner präsent.
Pressekontakt:
Valeria Honal, Senior Unternehmenssprecherin, Interhyp AG,
August-Everding-Straße 24, 81671 München, Telefon: +49 (89) 20307 1281, E-Mail:
presse@interhyp.de; https://www.interhyp.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/12620/6232518
OTS: INTERHYP AG
|