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Berlin (ots) - Der Gewinn der Volkswagen-Tochter Porsche ist im vergangenen Jahr
von 5,3 Milliarden Euro auf nur noch 90 Millionen Euro eingebrochen - ein
Rückgang um 98 Prozent. Der Konzern kündigt an, 50.000 Stellen abzubauen. Das
Statistische Bundesamt berichtet unterdessen von einem überraschend hohen
Rückgang der Industrieaufträge und Exportrückgang im Januar in Milliardenhöhe.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor einem Verlust von 150.000 Stellen
und spricht von der "größten Krise seit der Gründung der Bundesrepublik". Zum
Zustand der deutschen Wirtschaft erklärt AfD-Bundessprecherin Alice Weidel:
"Dass Vorzeigeunternehmen wie Volkswagen, Porsche, Mercedes und zahllose
Zulieferer einen massiven Abbau von hunderttausenden Stellen ankündigen, ist ein
dramatisches Alarmsignal für unsere Automobilindustrie. Auch in der
Gesamtwirtschaft zeichnet sich ein verheerendes Bild ab: Wie das Statistische
Bundesamt bekannt gibt, muss die Januar-Prognose des Rückgangs der Auftragslage
auf elf Prozent fast um ein Dreifaches nach oben korrigiert werden - auch die
Exportumsätze gingen im Vergleich zum Vormonat um über drei Milliarden Euro
zurück. Ein Offenbarungseid für die Wirtschaftspolitik dieser Bundesregierung.
Statt deutsche Interessen zu vertreten, setzt Friedrich Merz seine gescheiterte
Wirtschaftspolitik fort. Internationale Konflikte und Handelsstreitigkeiten
dienen ihm dabei immer wieder als Vorwand, um hausgemachte Probleme zu
kaschieren. Doch der strukturelle Absturz der deutschen Wirtschaft ist längst
nicht mehr mit temporären Effekten zu erklären, sondern die direkte Folge der
gescheiterten ,Wirtschaftswende', die Merz verpochen, doch nie umgesetzt hat.
Trotz neuer Milliardenschulden ersticken immer mehr Unternehmen unter
Rekordsteuern und explodierenden Energiepreisen. Der Chef des
Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Oliver Zander, warnt vor einem Abbau von
150.000 Stellen noch in diesem Jahr und spricht vollkommen zurecht von der
,größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik'.
Nur die AfD ist bereit, eine echte Wirtschaftswende einzuleiten. Wir fordern die
Bundesregierung auf, die von den Unternehmern geforderten Entlastungen umgehend
umzusetzen - mit den Stimmen der AfD wäre dies jederzeit möglich. Dazu gehört
der Wiedereinstieg in die Kernenergie, die Rückkehr zu einer verlässlichen
Gasversorgung und die vollständige Abschaffung aller klimabezogenen Belastungen
für Industrie und Mittelstand. Die von der SPD vorangetriebene und von der Union
nach wie vor geduldete, ideologische Energiepolitik hat massive, teils
irreparable Schäden an unserem Industriestandort angerichtet und bereits
hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet. Nur die AfD steht für eine
kompromisslose Rückkehr zu wirtschaftlicher Vernunft, Wohlstand und
internationaler Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts."
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