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Baden-Baden (ots) - Der Polizeithriller von SWR und NDR über eine engagierte
junge Polizistin wird in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet
Beim 62. Grimme-Preis ist der Fernsehfilm " Die Nichte des Polizisten (https://w
ww.ardmediathek.de/video/die-nichte-des-polizisten/die-nichte-des-polizisten/swr
/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjk2Mzk) " Preisträger im Wettbewerb Fiktion. Für
den Polizeithriller von SWR und NDR um eine junge Polizistin, die mit
rechtsextremen Strömungen in der Polizei konfrontiert ist, werden Regisseur
Dustin Loose, die Autoren Rolf Basedow, Nicole Armbruster und Gabriela Sperl,
Hauptdarstellerin Magdalena Laubisch und Kameramann Clemens Baumeister
ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis am 24. April in Marl.
"Filme wie dieser lassen uns hinsehen"
"Regisseur Dustin Loose nutzt die filmischen Mittel einer Fiktion, um eine
eindringliche Reflexion über institutionelle Blindstellen, bedrohliche
Machtgefüge und Fragilität unserer Sicherheit zu formen", schreibt die Jury
Fiktion in ihrer Begründung für die Preisvergabe. "Stimmig erzählt der Film vom
Möglichen, wenn die Polizistin fortschreitend ins Visier von Rechtsextremisten
gerät, deren Netzwerke von Osten bis Süden und in die eigenen Reihen der Polizei
reichen. Vieles bleibt angedeutet, ohne an dramaturgischer Dichte einzubüßen und
formt klug eine Geschichte, die in der Breite gedacht werden kann. (...) Der
Nachhall ist ebenso brisant wie beunruhigend: Werden rechte Tendenzen in
staatlichen Institutionen hingenommen, wird unsere Sicherheit zur Unsicherheit.
Filme wie dieser lassen uns hinsehen."
"Die Nichte des Polizisten"
Eine Gruppe von jungen, ehrgeizigen Anwärter:innen einer baden-württembergischen
Polizei-Spezialeinheit wird zu Höchstleistungen getrieben. Eine davon ist die
23-jährige Rebecca Henselmann (Magdalena Laubisch), die schon bald bei
verdeckten Operationen eingesetzt wird. Sie strengt sich an, ist ehrgeizig,
genau wie ihr Kollege Christoph Laurin (Max von der Groeben), dem Rebecca
näherkommt. Hochmotiviert agiert die junge Polizistin bei Einsätzen gegen
Drogen- und Waffenhandel, angeleitet von ihrem Ausbilder Lars Menke (Nils
Strunk). Dabei begegnet sie Machtmissbrauch und trifft auf rechtsradikale
Einstellungen auch in der Polizei. Rebecca hat in ihrer Heimat in Thüringen
durch den Polizisten Werner Barth (Thorsten Merten) die Einflussnahme von
Rechtsextremen kennengelernt. Nun gerät sie selbst zwischen die Fronten von
organisierter Kriminalität und extremer Rechten, deren Verbindungen teilweise
bis in ihre Einheit hineinreichen. Dieses Wissen wird ihr zum Verhängnis.
Der Film ist angelehnt an den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in
Heilbronn.
Produktion
"Die Nichte des Polizisten" ist eine Produktion von Gabriela Sperl für W&B TV im
Auftrag von SWR und NDR in Zusammenarbeit mit EPO-Film, gefördert von Fisa+.
Produzent:innen sind Gabriela Sperl und Benjamin Benedict, die Redaktion liegt
bei Katharina Dufner, SWR, und Sabine Holtgreve, NDR. Der Film wurde am 20.
Oktober 2025 im Ersten erstausgestrahlt.
Unter ARDMediathek.de (https://www.ardmediathek.de/video/die-nichte-des-polizist
en/die-nichte-des-polizisten/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjk2Mzk) ist der
Film bis zum 2. Oktober 2026 abrufbar.
Fotos über ARD-Foto.de
Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter
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OTS: SWR - Südwestrundfunk
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