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München (ots) - Der Krieg im Nahen Osten hat in ganz Deutschland die Spritpreise
sprunghaft ansteigen lassen, doch in manchen Bundesländern ist Tanken noch ein
Stück teurer als im Rest des Landes. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der
Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern zeigt, zahlen die
Autofahrerinnen und Autofahrer im Hessen und Brandenburg derzeit die höchsten
Spritpreise, während das Saarland und Rheinland-Pfalz - wie so oft - die
niedrigsten aufweisen. Gleichwohl sind die ermittelten Unterschiede derzeit
etwas geringer als bei vergangenen Auswertungen.
Laut ADAC ist Super E10 derzeit in Hessen am teuersten: Ein Liter kostet hier im
Mittel 2,017 Euro. In Brandenburg auf dem vorletzten Platz im
Bundesländer-Ranking liegt der Preis für Super E10 mit 2,012 Euro nur knapp
darunter. Am günstigsten ist Super E10 im Saarland - hier kostet ein Liter im
Schnitt 1,969 Euro, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 1,973 Euro. Damit tankt man
in Hessen derzeit um 4,8 Cent teurer als im Saarland.
Die Fahrer von Diesel-Fahrzeugen tanken in Brandenburg am teuersten. Für einen
Liter Diesel sind aktuell 2,156 Euro fällig. Hessen ist mit 2,136 Euro
Vorletzter aber immerhin schon zwei Cent günstiger. Den Platz des günstigsten
Bundeslandes teilen sich Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem
Durchschnittspreis von 2,088 Euro. Die Preisdifferenz zwischen Schlusslicht
Brandenburg und den beiden günstigsten Bundesländern liegt bei 6,8 Cent.
Die Erhebung zeigt, dass die Nachbarschaft zu Polen, wo Tanken um einiges
günstiger ist als in Deutschland, sich nicht im gleichen Maße auf die Preise in
den drei benachbarten deutschen Bundesländern auswirkt. Während Brandenburg
deutschlandweit mit am teuersten ist, tanken die Autofahrerinnen und Autofahrer
in Sachsen, das bei Super E10 knapp hinter Rheinland-Pfalz auf dem dritten Platz
liegt, im Verhältnis eher günstiger. Mecklenburg-Vorpommern als weiterer Nachbar
zu Polen, belegt einen mittleren Platz in der Übersicht.
Der ADAC empfiehlt, auch jetzt vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu
vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Auch die
Tageszeit spielt eine wesentliche Rolle bei der Höhe der Preise. Wer abends
tankt, kann im Vergleich zu den Morgenstunden meist einige Cent je Liter sparen.
Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei
der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und
den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine
Momentaufnahme vom 12. März 2026 (11 Uhr) dar.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
http://www.adac.de/tanken .
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
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OTS: ADAC
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