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Monheim (ots) - Würden Sie an einer klinischen Studie teilnehmen, um die Medizin
voranzubringen? 63 Prozent der Deutschen sagen: Ja! Das zeigt eine
repräsentative Umfrage vom Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag des
biopharmazeutischen Unternehmens UCB¹, für die bundesweit 1.055 Menschen befragt
wurden. Die Ergebnisse offenbaren spannende Einblicke - nicht nur zum Thema
Forschung, sondern auch darüber, wie mutig sich die Deutschen selbst
einschätzen.
"Als forschendes biopharmazeutisches Unternehmen tragen wir eine besondere
gesellschaftliche Verantwortung - und gehen dabei natürlich auch Risiken ein",
sagt Dr. Hanna Rabia Khan, General Managerin bei UCB. "Nur etwa 10 bis 15
Prozent der Wirkstoffkandidaten, die in die klinische Entwicklung gehen, werden
später tatsächlich als Medikamente zugelassen." Der Weg von der Laboridee bis
zum fertigen Präparat ist lang, kostspielig und ungewiss. "Umso erfreulicher ist
es, dass fast 80 Prozent der Befragten diese Risikobereitschaft der
Pharmaindustrie als mutig bewerten", ergänzt Khan.
Doch nicht nur die Unternehmen brauchen Mut - auch die Teilnehmenden an
klinischen Studien leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur medizinischen
Forschung. Ohne sie wären viele lebensrettende Therapien nie Realität geworden.
Die gute Nachricht: Die Bereitschaft dazu ist in Deutschland überraschend hoch.
Und sie ist gestiegen: um 18 Prozent im Vergleich zu 2024, wie eine
vergleichbare Studie zeigt.²
Fast zwei Drittel würden mitmachen
63,1 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, selbst an einer klinischen
Studie für neue Medikamente teilzunehmen. Besonders mutig zeigen sich jüngere
Menschen: In der Altersgruppe der 18- bis 39-Jährigen liegt die Zustimmung bei
66,5 Prozent, bei den 40- bis 59-Jährigen sogar bei 67,4 Prozent. Erst bei den
über 60-Jährigen sinkt der Wert auf 53,7 Prozent - was immer noch mehr als die
Hälfte bedeutet.
Interessant sind auch die Unterschiede nach Einkommen: Mit steigendem
Haushaltsnettoeinkommen wächst die Bereitschaft zur Studienteilnahme. Während in
Haushalten mit weniger als 2.500 Euro monatlich 57,7 Prozent mitmachen würden,
sind es bei Haushalten mit über 3.500 Euro fast 70 Prozent. Menschen mit Kindern
zeigen sich ebenfalls deutlich aufgeschlossener: 74,7 Prozent der Eltern würden
teilnehmen - vielleicht auch, weil sie die Bedeutung medizinischer Innovationen
besonders schätzen.
Mut als gesellschaftlicher Wert und Forderung
Die UCB-Umfrage zeigt auch: Mut genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert.
94 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Mut wichtig ist, um neue Wege zu gehen.
93,8 Prozent sehen Mut als wichtig für den Fortschritt an, und 90,5 Prozent
meinen, Deutschland sollte sich Herausforderungen mutiger entgegenstellen.
Doch wie mutig schätzen sich die Deutschen selbst ein? 58,1 Prozent finden sich
selbst mutig. Besonders junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren bewerten sich
als mutig (62,5 Prozent), während die über 60-Jährigen etwas zurückhaltender
sind (57,7 Prozent).
Interessant: Menschen mit höherem Einkommen schätzen sich deutlich mutiger ein
(65,2 Prozent bei Haushaltseinkommen über 4.500 Euro) als Menschen mit
niedrigerem Einkommen (49,2 Prozent bei unter 2.500 Euro). Im Kontrast dazu
steht allerdings die Meinung von 69,2 Prozent der Deutschen, dass sich Mut nicht
nur privilegierte Menschen leisten können.
Mut im Arbeitskontext
Spannend ist auch der Blick in die Arbeitswelt: 58,8 Prozent der Befragten
fühlen sich in ihrem Arbeitskontext unterstützt, mutige Entscheidungen zu
treffen. Auch hier gibt es Unterschiede: Menschen mit höherem Einkommen erleben
mehr Unterstützung (70,6 Prozent bei Haushaltseinkommen über 4.500 Euro) als
Menschen mit niedrigerem Einkommen (45,9 Prozent bei unter 2.500 Euro). Und
Menschen mit Kindern im Haushalt fühlen sich deutlich stärker ermutigt (73,5
Prozent) als Menschen ohne Kinder (54,3 Prozent). 76 Prozent der Deutschen
stimmen zudem der Aussage zu, dass Mut belohnt wird.
"Für medizinische Innovation braucht es Mut"
90,9 Prozent der Befragten sind sich einig: Für medizinischen Fortschritt
braucht es Mut. Die Studie zeigt, dass dieser Mut in Deutschland vorhanden ist -
sowohl bei den Forschenden als auch bei den Menschen, die bereit sind, Teil
dieser Forschung zu werden. UCB investierte 2025 24 Prozent³ des Umsatzes wieder
in Forschung und Entwicklung von neuen Arzneimitteln. Zum Vergleich: Der
durchschnittliche Investitionsanteil in Forschung und Entwicklung bei
Pharmaunternehmen liegt bei bis zu 17 Prozent.[4] Damit trägt das in Monheim
ansässige Unternehmen dazu bei, innovative Behandlungsmöglichkeiten für
Patient:innen mit schweren chronischen Erkrankungen zu entwickeln.
"Wir sind überzeugt, dass Mut der Schlüssel für Innovation ist. Unsere Umfrage
zeigt, dass die Menschen in Deutschland diese Auffassung teilen. Darin liegt
vielleicht auch ein Appell an alle, die gesellschaftliche Verantwortung tragen,
sich den aktuellen Herausforderungen mutiger entgegenzustellen", fasst Dr. Hanna
Rabia Khan zusammen.
Über die Umfrage
Für die repräsentative Umfrage hat das Marktforschungsinstitut Innofact im
Auftrag von UCB im Dezember 2025 bundesweit 1.055 Menschen zwischen 18 und 79
Jahren befragt. Die Befragung erfolgte online und ist bevölkerungsrepräsentativ
nach Alter, Geschlecht und Region quotiert. Die Umfrage ist Teil einer groß
angelegten, bundesweiten Mut-Kampagne mit der das biopharmazeutische Unternehmen
UCB Haltung zeigen und zu mehr Mut aufrufen möchte.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ucb.de/mut?utm_source=pressem
itteilung&utm_medium=email&utm_campaign=mut_campaign
Über UCB
UCB, Brüssel, Belgien ( http://www.ucb.de ) ist ein globales biopharmazeutisches
Unternehmen, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung innovativer
Arzneimittel und Lösungen konzentriert, um das Leben von Menschen mit schweren
Erkrankungen des Immunsystems oder des zentralen Nervensystems zu verbessern.
Mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden in etwa 40 Ländern erwirtschaftete das
Unternehmen im Jahr 2025 einen Umsatz von 7,7 Milliarden Euro. UCB ist an der
Euronext Brüssel notiert (Symbol: UCB).
¹ INNOFACT AG: PR-Studie "UCB Mut" . Online-Befragung, Düsseldorf, Dezember
2025. Sofern nicht anders markiert, basieren alle in dieser Presseinformation
genannten Werte auf diesen Studienergebnissen.
² vfa und BPI, basierend auf Civey-Umfrage unter 5.001 Erwachsenen in
Deutschland, 10. bis 21. Juni 2024. Verfügbar unter: https://ots.de/ziOln8 .
Letzter Zugriff: Februar 2026.
³ Integrated Annual Report 2025.
https://www.ucb.com/sites/default/files/2026-02/iar_2025-web.pdf . Letzter
Zugriff: Februar 2026.
[4] Bundesverband der pharmazeutischen Industrie e.V. Pharma-Daten 2025.
https://ots.de/BgnKbC Letzter Zugriff: Februar 2026.
Pressekontakt:
Werner Bleilevens
Head of Communications Germany
+49 2173 48 1056
mailto:werner.bleilevens@ucb.com
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OTS: UCB Pharma GmbH
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