|
Bonn (ots) - Explosionen in Teheran, Luftangriffe auf den Libanon, brennende
Tanker in der Straße von Hormus: Zwei Wochen nach dem gemeinsamen Angriff der
USA und Israels auf den Iran eskaliert die Lage im Nahen Osten weiter. Während
Teheran mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Region reagiert und die
Preise für Öl und Gas steigen, wächst in der Europäischen Union die Sorge vor
den politischen und wirtschaftlichen Folgen.
Zugleich bindet der anhaltende Krieg in der Ukraine weiter Kräfte und Ressourcen
- und stellt Brüssel ohne zuverlässigen Rückhalt aus Washington vor bislang
ungekannte sicherheitspolitische Herausforderungen. "Die USA wollen Europa
spalten", sagt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
Tatsächlich treten in der EU tiefe Risse zutage: Ungarn verweigert die
Unterstützung für Kiew und blockiert gemeinsame Entscheidungen, Spanien
verurteilt den Iran-Krieg und zieht den Unmut Trumps auf sich.
Ist Europa mehr Gegenstand als Akteur der Weltpolitik? Wie reagiert Brüssel auf
eine Weltordnung, die zunehmend von Machtpolitik und militärischen Drohkulissen
geprägt ist? Was unternimmt die EU gegen die Abhängigkeit von Energieimporten
und die explodierenden Preise? Und ist Europas Anspruch auf "strategische
Autonomie" realistisch - oder bleibt er eine politische Formel ohne Substanz?
Anke Plättner diskutiert mit:
- Sudha David-Wilp, German Marshall Fund of the United States
- Thomas Gutschker, Brüssel-Korrespondent, Frankfurter Allgemeine Zeitung
- Kristin Helberg, freie Journalistin und Nahost-Expertin
- Maria Luz Moraleda, spanische Journalistin, Deutsche Welle
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 192
mailto:kommunikation@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6511/6235330
OTS: PHOENIX
|