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Straubing (ots) - Wer nun nach einem neuen Tankrabatt ruft, verkauft eine
altbekannte Scheinlösung als Rettungsanker in der Krise. Und hofft auf schnellen
Applaus.Schon 2022 hat sich gezeigt, dass solche Steuergeschenke teuer, aber
allenfalls kurzfristig wirksam sind, weil ein erheblicher Teil der Entlastung in
den Margen der Mineralölwirtschaft versickert, während der Staat Milliarden
verliert, die an anderer Stelle fehlen. (...)
Wer wirklich helfen will, der muss die Menschen entlasten, die am stärksten
unter den Preisen leiden. Beispielsweise durch direkte, einkommensabhängige
Transfers wie einen gezielten, befristeten Mobilitätszuschuss für Pendler mit
geringerem Einkommen. Oder durch ein sozial gestaffeltes Klimageld, finanziert
durch eine Übergewinnsteuer auf außergewöhnliche Krisenprofite von
Mineralölkonzernen. Das wäre sinnvoller als ein Rabatt mit der Gießkanne.
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Straubinger Tagblatt
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