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München (ots) - Wut, Häme, Betroffenheit, vor allem: Ratlosigkeit in Ulm nach
dem 1:3 gegen Ingolstadt, der 3. Niederlage in Folge und dem 7. sieglosen Spiel
am Stück. Pavel Dotchev zuckte am Seitenrand oftmals mit den Schultern, die
Ulmer Fans gingen auf die Barrikaden und dem Trainer selbst blieben, angesichts
von jetzt 9 Punkten Rückstand und dem schlechteren Torverhältnis, nur einige
Sprüche fürs Phrasenschwein: "Die Hoffnung stirbt zuletzt", erklärte Dotchev.
"Jedes Spiel hat jetzt für uns Pokalcharakter. Wir müssen jetzt schauen, was
geht, versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Aber jetzt werden wir auf keinen Fall
aufgeben." Auch die zu einfachen Gegentore monierte Dotchev: "Wir haben heute
wieder 3 Tore bekommen, ohne aus dem Spiel heraus viele Torchancen zugelassen zu
haben. Das ist schon immer das Gleiche. Wieder zwei Standardtreffer. Das ist
alles wirklich, sehr, sehr hart."
Der SC Verl ist zurück im Aufstiegsrennen: 4:0 gegen Letzten Schweinfurt. Berkan
Taz glänzt mit drei Vorbereitungen und jubelt: "Wenn wir so spielen, machen wir
es jedem schwer. Am Ende bestrafen wir ihre Fehler. Strobl - Verl - Taz - das
passt aktuell hervorragend. Wir sind nun wieder da im Aufstiegskampf." Taz traut
seinem Team alles zu.
In der Google Pixel Frauen-Bundesliga macht der VfL Wolfsburg mit einem 2:1
gegen Bayer Leverkusen einen großen Schritt Richtung Vizemeisterschaft. Der FC
Bayern ist, nach einem 3:0 in Köln, bereits auf 13 Punkte enteilt. Alexandra
Popp entschied mit ihrem Kopfball nach Ecke das Spiel, nur einen Tag nachdem ihr
Wechsel nach Dortmund zum Saisonende bekannt wurde. Trainer Stephan Lerch: "Wie
man heute gesehen hat, gibt Poppi alles bis zum Schluss und ist sehr, sehr
wichtig." Lerch selbst ist nach der Entlassung des Wolfsburger
Sportgeschäftsführers Peter Christiansen sowie dem Abgang des sportlichen
Leiters Ralf Kellermann zum Saisonende, ebenfalls nach Dortmund, auch mehr als
nur ein reiner Trainer und verkündet: "In der Tat ist es so, dass ich näher
ranrutsche, die ein oder andere Entscheidung auch auf meinen Schultern lastet,
gerade was das Thema Kaderplanung angeht. Ich bin jetzt auch sehr eng mit
Sebastian Rudolph (Chef des VfL-Aufsichtsrats, d. Red.) im Austausch, weil wir
aktuell im Verein keinen Geschäftsführer Sport haben."
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zum 29. Spieltag der 3. Liga am
Sonntag sowie der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Bei Verwendung bitte die
Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Freitag ab 18.30
Uhr, mit dem Topspiel zwischen den Aufstiegskandidaten SV Wehen Wiesbaden und
Hansa Rostock - live bei MagentaSport.
3. Liga | 29. Spieltag
SSV Ulm 1846 - FC Ingolstadt 04 1:3
Klare Sache in Ulm! Mit zwei Treffern binnen 7 Minuten erledigen Jasper
Maljojoki (68.) und Marcel Costly (75.) die Aufgabe zum 3:0 in Ulm. Leon Dajakus
Elfmeter war lediglich Kosmetik. Damit verschwindet aus Ulmer Sicht der
Nichtabstiegsplatz mit 9 Punkten Rückstand zunehmend. Für wäre es der
Doppel-Abstieg nach dem Doppel-Aufstieg 4 Jahre zuvor. Die Fans gingen nach dem
Spiel auf die Barrikaden um Dampf abzulassen.
Pavel Dotchev, Trainer Ulm: "Wie soll man sowas erleben? Das ist der nächste
Rückschlag. Wir haben uns heute sehr viel vorgenommen. Wir haben gut begonnen.
Ich bin der Meinung, dass wir die ersten 20-25 Minuten sehr gut im Spiel waren.
Dann ist das bei uns immer das Problem, dass wir viel zu leicht Gegentore
bekommen. Wir haben heute wieder 3 Tore bekommen, ohne aus dem Spiel heraus
viele Torchancen zugelassen zu haben. Das ist schon immer das Gleiche. Wieder
zwei Standardtreffer. Das ist alles wirklich, sehr, sehr hart."
...was ihm angesichts von 9 Punkten Rückstand und der schlechteren Tordifferenz
noch Hoffnung macht: "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das ist nicht mein Spruch.
Das ist tatsächlich so. Ich sage es nochmal: Jedes Spiel hat jetzt für uns
Pokalcharakter. Wir müssen jetzt schauen, was geht, versuchen, jedes Spiel zu
gewinnen. Was dabei herauskommt, werden wir am Ende sehen. Aber jetzt werden wir
auf keinen Fall aufgeben. Wir sind auch den Fans gegenüber verpflichtet, weil
man heute auch schon gesehen hat, dass sie wieder frustriert nachhause fahren,
dass sie natürlich auch enttäuscht sind. Wir wollen das auf jeden Fall ändern."
...wie die Häme der Fans bei ihm ankommt: "Das ist im Fußball völlig normal. Das
sind Sachen, die oft stattfinden in solchen Situationen. Wir müssen das
akzeptieren, was wollen wir machen? Das einzige, was wir machen können, ist
professionell zu bleiben, keinen Aktionismus zu starten. Wir müssen von Spiel zu
Spiel denken und jedes Spiel das Beste geben. Das hier darf uns jetzt nicht so
sehr auseinandernehmen, dass wir uns zerfleischen oder verfallen. Wir müssen auf
jeden Fall kämpfen und schauen, dass wir jedes Spiel gewinnen oder auf jeden
Fall punkten und unser Gesicht bewahren. Das ist das einzige, was wir jetzt
machen können." Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=UW
JGSHlUOEtyWUcrNXVweFhZTmhUK3hRdzhxejQ2NWZJUWxLa2daYlNLND0=
Sabrina Wittmann, Trainerin Ingolstadt, darüber, dass die Mannschaft nach dem
Spiel direkt in die Kabine musste: "Wir haben es nicht unmittelbar gemerkt. Aber
wir sind gebeten worden, dass wir nicht sonderlich lange draußen verweilen
sollen. Wir wollten uns nur kurz bei unseren Fans bedanken und dann hören wir
drauf, wenn es gesagt wird."
...zum Spiel, und ob der FC Ingolstadt der "FC Gnadenlos" ist: "Wir haben kein
gutes Spiel gemacht in Summe, das muss man auch ehrlich sagen. Nichtsdestotrotz
finde ich, dass wir in der 1. Halbzeit und 2. Halbzeit zwei richtige Bretter
haben. Deswegen habe ich mich geärgert, dass wir die nicht gemacht haben.
Natürlich auch das Gegentor, das mich in der Phase ärgert, weil wir nicht mehr
viel zugelassen haben. Wir haben uns voll in das Spiel reingebissen. Das war
kein Leckerbissen, wir haben viele Fehler gemacht. Aber die Mentalität der Jungs
hat die 3 Punkte ausgemacht." Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?p
ublishJobID=NzdYY3VqazZCOC9FdHkxaEwvZUszZE90R0dlRGg5RUs2NDE5cGJRNGhabz0=
VfB Stuttgart II - TSG Hoffenheim II 1:0
Die Joker-Kooperation von Torschütze Kenny Freßle und Vorlagengeber Abdenego
Nankishi erlöst den überlegenen VfB Stuttgart II im spielerisch attraktiven und
intensiven Duell der beiden U23-Teams mit einem späten 1:0-Siegtreffer. Die TSG
Hoffenheim II bleibt weiter glücklos im neuen Jahr: 4 Punkte aus 10 Spielen
zeugen von einer schwachen Rückrunde. Stuttgart setzt sich mit dem Sieg von der
zuvor punktgleichen TSG im gesicherten Tabellenmittelfeld um 3 Punkte ab.
Nico Willig, Trainer VfB Stuttgart II, freut die Vorarbeit von Abdenego Nankishi
vor dem 1:0: "Es war ein großes Stück von mir abgefallen. Das hat man sicher
auch an meinem Jubel gesehen, wo ich 3 Sekunden einfach irgendwo war. Wir haben
eine super Leistung gezeigt und nur wenig Chancen zugelassen. Das war
Einbahnstraßenfußball. Bei mir purzeln nun sehr die Steine. Abdenego Nankishi
hat als Norddeutscher nach seinem Wechsel vielleicht ein halbes Jahr gebraucht,
um hier anzukommen. Die Vorarbeit vor dem 1:0 macht er sensationell."
Der Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=a1R2YWczNkQwdk1OR3FjR3FpcG5YWmRGR3lpL1
krNncvKzhFS1MzS2RTVT0=
Stefan Kleineheismann, Trainer TSG Hoffenheim II, ärgern die vergebene Chance
und die Rote Karte für Yannis Hör: " Aufgrund des Zeitpunkts ist das ärgerlich.
Stuttgart hatte Feldvorteile und wir haben auf Konter gespielt. Deniz Zeitler
vor der Pause und Eduardo hatten Chancen für uns. Wir haben zu viele Ecken
zugelassen und haben es hintenraus nicht mehr gut verteidigt. Bei Rot für Yannis
Hör wollte er einfach nur den Ball zurückspielen und trifft einen Mitarbeiter.
Das finde ich dann überzogen." Der Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=VE5Oc3VTNFBnd1dlcHQ3ZGFjc1BEd0J5M2lwTG
8rRFpLMXJ4ZTkyZzh5TT0=
SC Verl - 1. FC Schweinfurt 4:0
Die stärkste Offensive der Liga macht mit der schwächsten Abwehr der Liga kurzen
Prozess: nach 2 Toren und 1 Vorlage von Berkan Taz führt Verl gegen Schweinfurt
bereits zur Pause mit 3:0 und setzt ein Ausrufezeichen im Kampf um den Aufstieg.
1 Punkt liegt der SCV hinter dem 3. Rang. Nun geht es gegen Saarbrücken und Ulm
erneut gegen Teams aus dem Tabellenkeller. Schweinfurts Trainer Jermaine Jones
gibt vor dem Spiel das Ziel aus dem Gegner wehtun zu wollen. Werder Bremen II
spielte 2011/12 die bislang schlechteste Saison in der 3. Liga mit 22 Punkten.
Schweinfurt steht aktuell bei 14 Punkten.
Tobias Strobl, Trainer SC Verl, dominiert gegen seinen Ex-Verein (Trainer 2019 -
2022) und freut sich für den Dreifach-Scorer Berkan Taz: " Ich bin sehr
zufrieden. Wir wollen immer was investieren. Nun haben die Jungs bereits zur
Halbzeit gesagt: Mann, ist das anstrengend! Bis dahin sind wir 62 Kilometer
gelaufen. Das erwarte ich von den Jungs: Sie gehen an die Grenzen. So erreichen
wir den Ballklau und erzielen 2 Tore daraus. An Berkan Taz begeistert mich seine
Bescheidenheit und seine Demut. Er hat den Willen einen Schritt mehr zu machen
und träumt weiterhin groß. Ich hoffe, dass er mit uns den Schritt macht. Die
Leute um die Mannschaft machen aus sehr wenig sehr viel. Für Schweinfurt tut es
mir leid, wie abgeschlagen sie sind. Ich kenne dort noch einige."
Der Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=V2RuUUsyK2dRTHBzMzY4TVd3VWFWdUxibG5YcG
pNZjJvMkRLRmlubU1mND0=
Berkan Taz, SC Verl: "Ich bin sehr zufrieden. Wenn wir so spielen, machen wir es
jedem schwer. Am Ende bestrafen wir ihre Fehler. Der Trainer hat uns das in
Videosequenzen gezeigt und gesagt: Lauert auf jeden Ball. Strobl - Verl - Taz -
das passt aktuell hervorragend. Wir sind nun wieder da im Aufstiegskampf. Wir
sind fußballerisch mit am Besten. Wir haben eine überragende Ausgangsposition,
alles ist möglich. Ich traue uns alles zu!" Der Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=djJJVDM0MStGOS9xQjVIR3BFYlBDREdLRUkyNj
dobXlEdlI3OXBJbUsxTT0=
Jermaine Jones, Trainer 1. FC Schweinfurt: "Wir wussten, dass es schwer wird.
Wenn du im Profifußball solche Geschenke machst wie wir, dann wird es richtig
schwer. Wir müssen alles hinterfragen. Die Jungs versuchen alles zu geben. Ich
rede immer wieder von individuellen Fehlern. Es bringt aber nichts, wenn ich
jetzt als Trainer draufhaue. Am Ende sind diese Spieler da. Hier kannst du auch
so verlieren. Jeder einzelne Spieler spielt nun für sich selbst, um sich zu
zeigen." Der Link zum Interview:
https://www.clipro.tv/player?publishJobID=c3ZUTnFPSG1DUlhSZGhMZVMrY1VhMzR4RkFrSW
lhcGhyWXZvRkhPUllCbz0=
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 20. Spieltag
VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen 2:1
Am Samstag verkündete Alexandra Popp ihren Abgang zum Saisonende nach Dortmund.
Gegen Leverkusen machte die Angreiferin mit ihrem Tor zum 2:0 den Unterschied.
Eröffnet wurde die Partie ausgerechnet von Ex-Leverkusenerin Janou Levels. Damit
bleibt es bei 13 Punkten zwischen Wolfsburg und dem enteilten FC Bayern.
Leverkusen steht 4 Zähler hinter Champions-League-Qualifikationsplatz 3.
Svenja Huth, zwei Vorlagen für Wolfsburg: "Letztendlich steht der Erfolg der
Mannschaft über allem. Ich bin froh, dass wir die 3 Punkte hier in Wolfsburg
lassen. Wir haben in der 1. Halbzeit Leverkusen unnötig am Leben gelassen."
...über den Jubel mit Alexandra Popp: "Ich habe es schon vor dem Spiel gesagt.
Irgendwann hat leider alles ein Ende. Von daher wollen wir die letzten Wochen so
gut es geht zusammenspielen und genießen, bevor sich die Wege trennen. Aber ich
hoffe, es kommen noch ein paar schöne Momente auf uns zu." Link zum Interview: h
ttps://www.clipro.tv/player?publishJobID=TDdGc2R6TU1kYkNJVjFuajIxMWZmVS9hemF3ZUg
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Stephan Lerch, Trainer Wolfsburg: "Das ist am Ende unnötig spannend für uns
geworden. Aber wir wussten, dass es ein intensives Spiel wird. Wir haben in den
letzten Tagen zwei intensive Spiele in den Knochen und das hat man am Ende ein
bisschen gemerkt. Wir haben gerade in der 1. Halbzeit ein gutes Spiel gezeigt.
Da hat mir die Chancenauswertung nicht gefallen. Da hätten wir 2-3 Tore in
Führung gehen können. Dann wäre es in der 2. Halbzeit ein wenig ruhiger gewesen.
So war es wieder sehr kräftezehrend und spannend bis zum Schluss."
...zum Tor von Alexandra Popp: "Ich war erstmal erleichtert, dass wir das zweite
Tor gemacht haben. Auch das sind die Geschichten, die nur der Fußball schreibt,
nach der Verkündung gestern heute das 2:0 zu machen. Wie man heute gesehen hat,
gibt Poppi alles bis zum Schluss und ist sehr, sehr wichtig. Gerade auch bei
Standardsituationen kann sie uns so einen Moment bescheren. Ich habe mich für
sie persönlich gefreut."
...wieviel Ruhe der Sieg heute gibt: "Das war ein ganz wichtiger Sieg. Wenn man
auf die Tabelle schaut und das Ergebnis von Frankfurt sieht. Das ist natürlich
auch so, dass es für uns ein größerer Sieg war, auch gegen den direkten
Konkurrenten mit Leverkusen. Jetzt haben wir erstmal Jena nächste Woche und dann
in Hoffenheim. Das sind für uns Spiele, die sehr wichtig sind, um den 2. Platz
zu festigen und den Vorsprung vielleicht auszubauen. Heute haben wir 3 Schritte,
3 Punkte auf Leverkusen gemacht. Das gibt uns natürlich auch ein bisschen Ruhe.
Gerade in diesen intensiven Wochen hilft uns jeder Sieg. Darüber freuen wir uns
sehr." Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aTFvWlA2RTF
rUDFiWDJwT2pNOVYvRVoxUVZ4bk1vTUdYMUNTNm9XSkxYST0=
Stephan Lerch, Trainer Wolfsburg, vor dem Spiel, ob nach dem Abgang des
sportlichen Leiters Ralf Kellermann nach Dortmund mehr Arbeit auf ihn zukommt: "
Ich kann mich gerade nicht über mangelnde Arbeit beschweren. Wir haben eine
Menge vor uns in diesem Block. In der Tat ist es so, dass ich näher ranrutsche,
die eine oder andere Entscheidung auch auf meinen Schultern lastet, gerade was
das Thema Kaderplanung angeht. Ralf Kellermann ist nach wie vor dabei und
unterstützt. Ich bin jetzt auch sehr eng mit Sebastian Rudolph (Chef des
VfL-Aufsichtsrats, d. Red.) im Austausch, weil wir aktuell im Verein (nach der
Entlassung von Peter Christiansen, d. Red.) keinen Geschäftsführer Sport haben.
Das verteilt sich jetzt auf mehrere Schultern."
...wie der Abgang von Alexandra Popp ablief: "Es war lange offen. Ja, wir haben
alle gehofft. Ich natürlich auch, weil ich sie als Spielerin und als
Persönlichkeit sehr, sehr schätze und weiß, wie wichtig sie für die Mannschaft
ist. Aber wir konnten uns auch ein bisschen drauf einstellen, dass dieser Tag
vielleicht kommen wird. Sie hat mich dann informiert. Schade, sehr, sehr schade
für uns, gar keine Frage. Aber sie hat so viel für den deutschen Frauenfußball
getan und jetzt, in ihrem Spätherbst der Karriere, steht ihr alles zu, was sie
noch machen will. Deswegen wünschen wir ihr alles Gute."
Kathrin Lehmann, MagentaSport-Expertin, ob Wolfsburg mit dem Abgang von
Alexandra Popp ein Stück Identität verliert: "So weit würde ich nicht gehen.
Alexandra Popp ist wichtig für den VfL Wolfsburg, war wichtig. Aber sie ist vor
allen Dingen wichtig für den deutschen Frauenfußball. Die schönste Nachricht ist
eigentlich, dass sie in Deutschland bleibt. Das muss man mitnehmen. Sie hat
unglaublich viele und große Verdienste hier gehabt. Eine Ära geht zu Ende. Sie
hilft, jemand Neues etwas aufzubauen. Wenn man das ganz neutral von außen
betrachtet, muss man sagen: Schön." Link zum Interview: https://www.clipro.tv/pl
ayer?publishJobID=K2hRMHZrL2Fjd200TXNkUDJGRkZQNm1wVUhUUk01M3llcmszY05aelVFOD0=
Vanessa Fudalla, Leverkusener Torschützin, über ihre Nicht-Nominierung zur
Nationalmannschaft: "Das war schon ein schwerer Schlag für mich. Ich habe glaube
ich in den letzten Wochen sehr gute Leistungen gezeigt. Ich habe gehofft, dass
der Anruf kommt. Das war auch schwer, mich die letzten Wochen rauszuziehen und
aufzubauen. Ich glaube, ich habe heute eine gute Reaktion gezeigt. Aber das war
nicht so leicht für mich. Ich habe schon gehofft, dass es vielleicht passiert."
Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=djFrUTBvRStIY1pEZU
o1NmhQVTBCWlVVMUNpVUU5UWF6dmlFY2tTM2FYaz0=
Roberto Pätzold, Trainer Leverkusen: "Was heißt verärgert? Wir können stolz auf
die Leistung sein, die wir heute abgeliefert haben. Wenn es uns gelingt, den VfL
Wolfsburg im eigenen Stadion ausschließlich auf Konter zu reduzieren, was das
Offensivspiel anbelangt, haben wir sehr, sehr viel richtig gemacht. Von daher
denke ich ist die Niederlage nicht verdient. Wir hätten hier mindestens einen
Punkt verdient gehabt. Wir hatten auch genug Möglichkeiten. Wenn man durch ein
Traumtor und einen Standard in Wolfsburg verliert und selbst so gute
Schussmöglichkeiten hat und da nicht die Gefahr ausstrahlen kann wie der Gegner
beim ersten Tor, ist das echt enttäuschend." Link zum Interview: https://www.cli
pro.tv/player?publishJobID=SEVjcjRGSThBOURHZWFWaG5ZZkZLRHYrV1NUdEhLaTNmNjdyWEtOe
DdBcz0=
Fußball live bei MagentaSport
3. Liga | 30. Spieltag
Freitag, 20.03.2026
ab 18.30 Uhr: SV Wehen Wiesbaden - Hansa Rostock
Samstag, 21.03.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: SV Waldhof
Mannheim - Erzgebirge Aue, FC Ingolstadt 04 - Alemannia Aachen, Energie Cottbus
- SSV Ulm 1846, SSV Jahn Regensburg - TSV Havelse, 1. FC Schweinfurt 05 - VfB
Stuttgart II
ab 16.15 Uhr: SC Verl - 1. FC Saarbrücken
Sonntag, 22.03.2026
ab 13.15 Uhr: TSG Hoffenheim II - VfL Osnabrück
ab 16.15 Uhr: MSV Duisburg - TSV 1860 München
ab 19.15 Uhr: Viktoria Köln - Rot-Weiss Essen
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 21. Spieltag
Freitag, 20.03.2026
ab 18.15 Uhr: SGS Essen - FC Bayern München
Samstag, 21.03.2026
ab 11.45 Uhr: Eintracht Frankfurt - Hamburger SV
ab 13.45 Uhr: TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg
Sonntag, 22.03.2026
ab 13.45 Uhr: RB Leipzig - SC Freiburg
ab 15.45 Uhr: 1. FC Nürnberg - 1. FC Köln
ab 18.15 Uhr: Bayer Leverkusen - FC Carl Zeiss Jena
Montag, 23.03.2026
ab 17.45 Uhr: 1. FC Union Berlin - SV Werder Bremen
Pressekontakt:
Jörg Krause
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Mobil: 0170 22 680 24
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OTS: MagentaSport
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