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Mehr SOS-Infos
https://ots.de/BIon8A
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München (ots) - Es gibt sie: die guten Nachrichten, die positiven Veränderungen
und Aufwärtstrends für Kinder und Familien. In einer Welt, die oft reflexartig
auf das Negative schaut, berichten die SOS-Kinderdörfer in den Good News über
das, was uns aufrichtet.
Die niederländische Lebensmittelindustrie hat sich gegenüber Kindern zu
strengeren Werberegeln verpflichtet. Verboten ist jetzt generell alle
Lebensmittelwerbung für unter 13-Jährige. Bei 13- bis 16-Jährigen dürfen nur
noch Produkte beworben werden, die bestimmte Nährwertkriterien erfüllen, was
hochverarbeitete Lebensmittel wie Energy-Drinks, Süßigkeiten und Pizza
ausschließt.
Jedes fünfte Schulkind, jeder fünfte Jugendliche ist übergewichtig. Laut einem
UN-Bericht gibt es bei den 5- bis 14-Jährigen erstmals mehr übergewichtige als
untergewichtige Kinder. Insgesamt sind weltweit 391 Millionen Kinder betroffen.
Übergewicht kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes führen, zu sozialer
Ausgrenzung und Depressionen. Haupttreiber sind hochverarbeitete Lebensmittel
und Getränke. Im Hinblick auf Kinder werden sie von der Lebensmittelindustrie
mit zielgerichtetem, zunehmend digitalem Marketing beworben. Dies hat weltweit
Einfluss auf die ungesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen.
Das niederländische Werbeverbot hat zum Ziel, zu einem gesünderen Lebensstil von
Kindern und Jugendlichen beizutragen. Es gilt seit Februar 2026, offline wie
online, und es bezieht auch ein Werbeverbot in der Nähe von Schulen und
Kindertagesstätten ein.
Letztlich ist das Zusammenspiel vieler Faktoren nötig, damit mehr Kinder Zugang
zu gesunden Lebensmitteln haben. Dazu gehören ein umfassender Sozialschutz für
Familien, die Erschwinglichkeit gesunder Nahrung und Initiativen, die das
Ernährungsbewusstsein schärfen. Aber eben auch ein strengerer Werbekodex für
hochverarbeitete Lebensmittel. Werbeverbote wie sie die Niederlande oder auch
Großbritannien und Norwegen umsetzen, sind ein guter Schritt in Richtung
Übergewicht-Prävention.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an::
Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: mailto:boris.breyer@sos-kd.org
http://www.sos-kinderdoerfer.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/1658/6238067
OTS: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.
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