|
Hamburg (ots) - Fußballweltmeister André Schürrle kritisiert den Leistungsdruck
im Profifußball: "Ich wusste, dass ich nicht mehr in diesem Hamsterrad sein
wollte. Mir immer wieder diese Liebe und diese Bestätigung von außen holen zu
müssen. Diese Fremdbestimmung", sagt der 35-Jährige dem ZEITmagazin MANN.
Schürrle, der seine Karriere 2020 im Alter von 29 Jahren beendete, berichtet in
der neuen Ausgabe des ZEITmagazin MANN, dass er sich oft danach gesehnt habe,
"geliebt zu werden", insbesondere während seiner Station bei Borussia Dortmund.
Gleichzeitig sei ein offener Umgang mit solchen Gefühlen kaum möglich gewesen:
Mit Mitspielern habe man darüber selten gesprochen, weil man immer "verlässlich
wirken" wollte.
Heute trainiert der Weltmeister von 2014 für extreme Ausdauerbelastungen wie
mehrtägige Wüstenläufe. "Ich hatte immer wieder das Gefühl, da ist noch mehr",
sagt Schürrle über die Zeit nach seiner aktiven Laufbahn. Gerade in Momenten
größter Erschöpfung finde er Klarheit: "Man muss spüren, dass man selbst
entscheidet, weiterzugehen."
Den kompletten Text zu dieser Meldung senden wir Ihnen für Zitierungen gerne zu.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
DIE ZEIT Unternehmenskommunikation (E-Mail: mailto:presse@zeit.de)
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/9377/6238315
OTS: DIE ZEIT
|