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Finningen (ots) - Viele Mütter reduzieren nach der Geburt ihre Arbeitszeit oder
steigen zeitweise ganz aus dem Beruf aus. Was familiär sinnvoll erscheint, hat
langfristig oft gravierende finanzielle Folgen: geringere Rentenansprüche,
weniger Vermögensaufbau und größere Abhängigkeit vom Partner. Dabei wird
Vermögensbildung im Alltag häufig vertagt - aus Unsicherheit oder dem Gefühl,
"kein eigenes Geld" zu haben.
"Finanzielle Eigenständigkeit beginnt nicht bei der Scheidung, sondern mit dem
ersten eigenen Investment", sagt Finanzmentorin Michaela Harlacher. Hier
erfahren Sie, warum ein eigenes Depot kein Luxus, sondern Absicherung ist, wie
auch mit kleinen Beträgen Vermögen aufgebaut werden kann - und weshalb
finanzielle Unabhängigkeit für Mütter eine Frage von Selbstbestimmung und
Zukunftssicherheit ist.
Wenn Fürsorge finanzielle Folgen hat
Viele Familien entscheiden sich bewusst dafür, dass ein Elternteil - häufig die
Mutter - beruflich kürzertritt. Diese Entscheidung schafft mehr Zeit für
Betreuung und Familienorganisation. Gleichzeitig wirkt sie sich jedoch
langfristig auf die finanzielle Situation aus.
Denn wer mehrere Jahre in Teilzeit arbeitet oder ganz pausiert, verzichtet nicht
nur auf Einkommen. Gleichzeitig entstehen Lücken bei den Rentenansprüchen, und
auch der Aufbau von Vermögen verlangsamt sich deutlich. Diese Effekte bleiben im
Alltag häufig unsichtbar, weil ihre Folgen erst viele Jahre später spürbar
werden.
Finanzmentorin Michaela Harlacher begegnet diesem Muster regelmäßig in ihrer
Arbeit mit Frauen. Die vierfache Mutter investiert selbst bereits seit ihrer
Jugend und begleitet heute Frauen dabei, ihre Finanzen eigenständig zu
organisieren. Viele von ihnen haben über Jahre hinweg den Großteil der
finanziellen Organisation dem Partner überlassen oder ihre eigenen finanziellen
Möglichkeiten unterschätzt. Erst bei einschneidenden Ereignissen - etwa einer
Trennung, einem Todesfall oder beim Blick auf die erste Renteninformation - wird
deutlich, welche Konsequenzen diese Situation haben kann.
Warum ein eigenes Depot sinnvoll ist
Ein Depot auf den eigenen Namen zu führen bedeutet nicht, dem Partner zu
misstrauen. Vielmehr geht es darum, die eigene finanzielle Zukunft aktiv
mitzugestalten. Lebensläufe verlaufen selten exakt wie geplant. Beziehungen
können sich verändern, berufliche Situationen wandeln sich, und auch unerwartete
Ereignisse gehören zum Leben.
Ein eigenes Depot schafft deshalb vor allem eines: Handlungsspielraum.
Schon kleine Beträge können über einen langen Zeitraum eine spürbare Wirkung
entfalten. Wer beispielsweise monatlich 50 Euro in einen breit gestreuten ETF
investiert, zahlt innerhalb von 20 Jahren insgesamt 12.000 Euro ein. Bei einer
durchschnittlichen historischen Rendite von rund sieben Prozent pro Jahr kann
daraus ein Vermögen von mehr als 26.000 Euro entstehen. Ein großer Teil dieses
Betrags entsteht durch den sogenannten Zinseszinseffekt, bei dem Erträge
wiederum neue Erträge erwirtschaften. Gerade langfristige und regelmäßige
Investitionen können deshalb auch mit überschaubaren Beträgen sinnvoll sein.
Unsicherheit ist oft das größte Hindernis
Dass viele Frauen dennoch nicht investieren, liegt häufig nicht am fehlenden
Geld. Vielmehr spielen Unsicherheit und mangelnde Orientierung eine große Rolle.
Finanzthemen wirken kompliziert, und viele Menschen haben das Gefühl, zunächst
umfangreiches Fachwissen aufbauen zu müssen.
Nach Erfahrung von Michaela Harlacher fehlt vielen Frauen vor allem ein
verständlicher Einstieg. Tatsächlich ist der Zugang zum Kapitalmarkt heute
deutlich einfacher geworden als noch vor einigen Jahren. Ein Depot lässt sich
inzwischen online eröffnen und kann meist innerhalb weniger Minuten eingerichtet
werden. Auch Sparpläne lassen sich unkompliziert starten und flexibel anpassen.
Entscheidend ist dabei weniger perfektes Fachwissen als vielmehr ein
grundlegendes Verständnis für langfristige Geldanlage und eine klare Strategie.
Mehr Eigenständigkeit für die Zukunft
Ein eigenes Depot ersetzt keine gemeinsame Finanzplanung innerhalb einer
Partnerschaft. Es kann jedoch eine wichtige Ergänzung sein, weil es persönliche
Sicherheit schafft.
Wer eigene Rücklagen aufbaut, gewinnt Handlungsspielraum, etwa bei beruflichen
Veränderungen, familiären Entscheidungen oder im Hinblick auf die eigene
Altersvorsorge. Finanzielle Eigenständigkeit bedeutet dabei nicht zwangsläufig
ein großes Vermögen. Wichtiger ist das Wissen, die eigene finanzielle Situation
zu kennen und aktiv gestalten zu können.
Gerade für Mütter, die häufig einen großen Teil der familiären Verantwortung
tragen, kann ein eigenes Depot deshalb mehr sein als nur ein Anlagekonto. Es
wird zu einem Instrument der Vorsorge und zu einem Schritt hin zu mehr
Selbstbestimmung.
Über Michaela Harlacher:
Michaela Harlacher ist Finanz-Mentorin und die Gründerin der "Moneyladies". Sie
unterstützt Frauen auf dem Weg zu einem renditestarken Vermögensaufbau - denn
viel zu viele Frauen kennen sich nicht genügend im Bereich Finanzen aus. Bei ihr
lernen Frauen das nötige Wissen und bekommen eine individuelle Strategie an die
Hand, die sich nicht nur an Zahlen, sondern auch an persönlichen Zielen und
Wünschen orientiert. Mehr Informationen unter: https://www.moneylady.de/
Pressekontakt:
Michaela Harlacher
E-Mail: mailto:michaela@moneylady.de
https://www.moneylady.de
Pressekontakt:
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/173015/6238740
OTS: Michaela Harlacher
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